Zeitlich befristete Überlassung und Pflege einer Analysesoftware.

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
IKK Südwest
Berliner Promenade 1
Saarbrücken
66111
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle der IKK Südwest
Telefon: +49 68193696-4425
E-Mail:
Fax: +49 68193696-4413
NUTS-Code: DEC0

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.ikk-suedwest.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.deutsche-evergabe.de/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
IKK Südwest
Trierer Str. 4
Saarbrücken
66111
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
Telefon: +49 68193696-4425
E-Mail:
Fax: +49 68193696-4413
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.ikk-suedwest.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Zeitlich befristete Überlassung und Pflege einer Analysesoftware.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48219300
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die IKK Südwest benötigt ab 1.10.2017 eine Analysesoftware mit vordefinierten Analysemöglichkeiten zu strategischen Fragestellungen innerhalb des Daten-/Einnahmen- und Ausgabenmanagements einer gesetzlichen Krankenkasse.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
48461000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
Hauptort der Ausführung:

München.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Produktanforderungen:

- Das Produkt gewährleistet eine Verarbeitung der amtlichen Satzarten sowie individuell erstellte Zusatzinformationen. Die entsprechenden Daten werden nur zu Analysezwecken verwendet, wenn eine gesetzliche Legitimation vorliegt.

- Integration eines Morbi-RSA Groupers zur Nachbildung der BVA-Klassifikationen (Ausgleichsbescheide zeitgleiche/prospektive Modelle, Krankheitsauswahl etc.) sowie Einbindung kassenindividueller Gruppierungsregeln (Konfiguration der Gruppierungsregeln). Bereitstellung von vorgefertigten Anwendungssets zur Durchführung individueller Analysen.

- Das Produkt bietet die Möglichkeit zur Analyse der im Einzelfall nicht erreichten Einnahmen. Dabei sind die Gründe für die Nichterzielung der Einnahmen aus Qualitätssicherungsgründen für die Kasse anzugeben.

- Möglichkeit zur Durchführung sowohl von globalen, einzelfallbezogenen sowie auch gruppierten Deckungsbeitragsrechnungen unter Berücksichtigung aller für das Finanzergebnis relevanten Einnahmen/Ausgaben mit der Möglichkeit zur Angabe von Teilergebnissen.

- Jahresübergreifende Leistungskostenanalysen (Beispielhafte Ausprägungen: Krankheitsbild, Region, Versichertenpopulation).

- Analysemöglichkeiten zur Ermittlung des kassenindividuellen Versorgungsbedarfs (Versorgungsanalysen).

Weitere Anforderungen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Fremdnachweis der Eintragung in ein Berufs- bzw. Handelsregister oder vergleichbares Register (bei Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 12 Monate).

2. Eigenerklärung gemäß § 123 GWB (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen).

3. Eigenerklärung gemäß § 124 GWB (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen).

Voranstehend benannte Nachweise und Erklärungen müssen von jedem Bieter, jedem Mitglied der Bietergemeinschaft und von jedem Unterauftragnehmer mit dem Angebot vorgelegt werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie hierzu auch die Ausschreibungsunterlagen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Bankerklärung (bei Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 12 Monate):

Die jeweils zuständige Hausbank soll dem Unternehmen bescheinigen, dass geordnete wirtschaftliche Verhältnisse vorliegen, die schon geraume Zeit bestehen. Beispielsweise können Angaben über das regelmäßige Bedienen von Krediten oder sonstigen Verpflichtungen gemacht werden. Insgesamt soll jedoch bescheinigt werden, dass es sich um geordnete wirtschaftliche Verhältnisse handelt.

2. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung und einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung bzw. zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung und einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung bzw. zur Erhöhung einer Betriebshaftpflichtversicherung und einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit jeweils folgenden Deckungssummen: Sachschäden mindestens 500 000 EUR je Schadensereignis, Personenschäden mindestens 500 000 EUR je Schadensereignis, reine Vermögensschäden mindestens 500 000 EUR je Schadensereignis (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen).

Vor Zuschlagserteilung muss von dem Bieter, der für den Zuschlag vorgesehen ist, ein entsprechender Fremdnachweis des Versicherers eingereicht werden. Der Nachweis muss nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb von 6 Kalendertagen eingereicht werden.

3. Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz des Unternehmens sowie über den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen).

Voranstehend benannte Nachweise und Erklärungen müssen von jedem Bieter, jedem Mitglied der Bietergemeinschaft und von jedem Unterauftragnehmer mit dem Angebot vorgelegt werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie hierzu auch die Ausschreibungsunterlagen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung über mindestens 2 Referenzen über innerhalb der letzten 3 Kalenderjahre erbrachte Leistungen, die nach Art und Umfang mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sind. Es muss sich um ein ausgereiftes Software-Produkt, das bereits bei anderen gesetzlichen Krankenkassen eingesetzt ist, und dessen Pflege handeln.

Voranstehend benannte Erklärung muss ein Mal pro Angebot (ein Mal pro Bieter/Bietergemeinschaft einschließlich der jeweiligen Unterauftragnehmer) vorgelegt werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie hierzu auch die Ausschreibungsunterlagen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Erklärung zu § 3 Abs. 4 STTG (saarländlisches Tariftreuegesetz) (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) Dies gilt nicht für Vergaben, deren Leistungserbringung durch Unternehmer oder Nachunternehmer erfolgt, die ihren Sitz im EU-Ausland haben und deren Arbeitnehmer den Auftrag ausschließlich in diesem Staat ausführen.

2. EVB-IT Überlassungsvertrag Typ B (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) inkl. entsprechender AGB.

3. EVB-IT Pflegevertrag S (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) inkl. entsprechender AGB.

4. Vom 14.9.-30.9.2017 wird dem Auftraggeber die Software per Download-Link bereits zur Installation zwecks Einstellungen/Anpassungen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Überlassung Typ B und Pflege S beginnen kostenpflichtig ab 1.10.2017. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem EVB-IT Überlassungsvertrag Typ B unter "15 Sonstige Vereinbarungen".

Hinweis: Bitte beachten Sie hierzu auch die Ausschreibungsunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/07/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 21/07/2017
Ortszeit: 08:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Auftraggeberin wird eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung über die eventuelle Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 VgV treffen. Erfolgt eine Nachforderung, müssen die Unterlagen innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nach Aufforderung durch die Auftraggeberin vorgelegt werden; nach fruchtlosem Fristablauf wird das Angebot zwingend nach § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV ausgeschlossen.

2. Interessierte Bieter können sich auf der Plattform der Deutschen eVergabe (http://www.deutsche-evergabe.de) für das Vergabeverfahren registrieren. Registrierte Bieter werden automatisch über eventuelle Änderungen an den Vergabeunterlagen, Antworten auf Bieterfragen, sonstige Hinweise und ergänzende Informationen zum Verfahren benachrichtigt. Bieter, die sich nicht registrieren, müssen sich selbstständig über eventuelle Änderungen an den Vergabeunterlagen, Antworten auf Bieterfragen, sonstige Hinweise und ergänzende Informationen zum Verfahren informieren.

3. Bieterfragen sind ausschließlich über das Vergabeportal der Deutschen eVergabe zu stellen (http://www.deutsche-evergabe.de). Hierzu ist eine Registrierung notwendig. Die Kosten für das Vergabeverfahren werden von der Auftraggeberin übernommen. Fragen und Hinweise zu den Vergabeunterlagen und zum Verfahren sind rechtzeitig im Sinne von § 20 Abs. 3 VgV vor Ende der Frist zur Einreichung der Angebote zu stellen. Die Antworten werden aus Gründen der Transparenz und Gleichbehandlung anonymisiert über die Vergabeplattform der Deutschen eVergabe zur Verfügung gestellt. Fragen und Hinweise, die nicht rechtzeitig im Sinne des § 20 Abs. 3 VgV eingegangen sind, werden nicht beantwortet.

4. Die Auftraggeberin behält sich vor, ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anzufordern.

5. Jeder Bieter hat die Vertraulichkeit seines Angebots - verschlossener Umschlag - einschließlich aller Unterlagen und Anlagen sicherzustellen. Auf dem verschlossenen Umschlag ist auf der Vorderseite deutlich erkennbar der Kennzettel (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) anzubringen.

6. Produktinformationen: Der Bieter hat mit seinem Angebot eine ausführliche Beschreibung des von ihm angebotenen Software-Produktes einzureichen. Hierbei sind insbesondere die Funktionen der Software im Hinblick auf die Anforderungen der Leistungsbeschreibung darzustellen.

7. Die Eigenerklärung Bietergemeinschaft (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) ist, sofern erforderlich, mit dem Angebot einzureichen.

8. Die Erklärung über Teilleistungen im Falle einer Unterauftragnehmerschaft (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) ist, sofern erforderlich, mit dem Angebot einzureichen.

9. Die Verpflichtungserklärung im Falle einer Unterauftragnehmerschaft (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) ist, sofern erforderlich, mit dem Angebot einzureichen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail:
Fax: +49 2289499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Rügefristen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-4 GWB. Sollten Sie eine Rüge erheben, die die Auftraggeberin zurückweist, muss ein auf die Rüge gestützter Nachprüfungsantrag spätestens am 15 Kalendertag nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer eingehen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ergänzend wird auf die §§ 134, 135 GWB ausdrücklich hingewiesen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/06/2017