Netzwerk- und Projektmanagement zur Koordination, Einrichtung und Etablierung eines Engagementbüros bzw. einer Freiwilligenagentur im Bezirk Neukölln.

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stabsstelle Innovation und Integration
Karl-Marx-Straße 83
Berlin
12040
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.berlin.de/ba-neukoelln

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Dr. Szamatolski + Partner GbR
Brunnenstraße 181
Berlin
10119
Deutschland
Telefon: +49 302808144
E-Mail:
Fax: +49 302832767
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.szpartner.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Dr. Szamatolski + Partner GbR
Brunnenstraße 181
Berlin
10119
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.szpartner.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Netzwerk- und Projektmanagement zur Koordination, Einrichtung und Etablierung eines Engagementbüros bzw. einer Freiwilligenagentur im Bezirk Neukölln.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
75110000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen der Umsetzung des Netzwerkfonds sucht das Bezirksamt Neukölln einen Dienstleister für die Koordination, Einrichtung und Etablierung eines Engagementbüros als Pilotprojekt in Neukölln mit unterschiedlichen Bausteinen. Das Engagementbüro soll die Funktion einer "Freiwilligenagentur" erfüllen und zugleich eine Verknüpfung mit der Idee von Unternehmensengagement erreichen. Es handelt sich dabei um ein Projekt, dass es in vglb. Form nur in wenigen Bezirken / Kommunen gibt.

Ziel der Arbeit ist es, Formate von Freiwilligenarbeit und Engagement zu bündeln und zu entwickeln und dabei z.B. Dienstleistungen, Sachleistungen, finanzielle Leistungen miteinander zu verknüpfen, um die Erbringung ehrenamtlichen Engagements zu optimieren.

Gesucht wird ein Dienstleister mit Erfahrungen im Projektmanagement, hohem Organisationstalent, Erfahrungen in Moderation und Kommunikation, der es versteht, Akteure miteinander zu vernetzen und das Erreichte zu pflegen und nach außen darzustellen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 230 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79410000
85320000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin-Neukölln, Räumlichkeiten stellt das Bezirksamt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Engagementbüro dient als vermittelnde Dachstruktur ohne Eigeninteresse im Bereich Ehrenamt.

Inhaltl. Aufgaben des Trägers sind u.a.

Strukturaufgaben:

- Vernetzung zu bestehenden Engagement- und Förderstrukturen im Bezirk

- Entwicklung eines Leitbildes der Ehrenamtskultur für Neukölln

- proaktive, zielgruppenübergreifende und ressourcenorientierte Information, Beratung, Vermittlung und Begleitung von freiwillig Engagierten und Interessierten, u.a. durch Einbindung der vorhandenen Netzwerkpartner und Freiwilligen

- Sammeln und systematisieren von Informationen und Angeboten und aufbereiten in einer Datenbank

- Ermittlung von ehrenamtsbezogenen Bedarfen

Organisationsaufgaben:

- Nutzung bestehender Strukturen und Instrumente der Ehrenamtsarbeit, z.B. Ehrenamtsbörsen, Freiwilligenpass, Software der Freiwilligenagenturen

- Entwicklung von Formen der Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements von Unternehmern und Unterstützung bestehender Formate z.B. Ehrung von Einzelpersonen durch das BA Neukölln

- Einbindung von Projekten mit Drittmittelfinanzierung in der Ausgestaltung des Anlaufpunkts "Freiwilligenagentur" zum Thema Ehrenamt z.B. Schulungen Ehrenamtlicher u.ä.

- Einbindung von Ehrenamtlern und Vereinen beim Anlaufpunkt "Freiwilligenagentur"

- Beratung von Organisationen zur Arbeit mit Freiwilligen

- Bei Bedarf Angebot und Durchführung von Qualifizierungen / Schulungen, ggf. in Kooperation mit Dritten

Innovationsaufgaben:

- Aktive Ansprache von Unternehmen zur Aktivierung des Unternehmensengagements

- Entwickeln, Aufgreifen von unterschiedlichen Formaten des Engagements

- Zielgruppendifferenzierte Ansprache und innovative Strategien zur Gewinnung und Verstetigung von Freiwilligen

- Zusammenführung von Unternehmen und Vereinen

- Qualifizierung von Vereinen zum Unternehmensengagement

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und inhaltlichen Schwerpunktsetzung soll der Träger eine Homepage bereitstellen und pflegen, ein regelm. gedrucktes Kommunikationsformat erstellen, Veranstaltungen organisieren und durchführen (Auftaktveranstaltung, 6 innovative Veranstaltungsformate für Unternehmenskooperationen) und den Bedarf zur Nutzung von sozialen Netzwerken (Facebook, Youtube) ermitteln.

Es soll ein vom Bezirk Neukölln bereitgestellter Anlaufpunkt/Engagementbüro (Büro- und Gruppenräume) betrieben und für die Öffentlichkeit erreichbar gehalten werden. Die Öffnungszeiten sollen sich am Bedarf orientieren - Richtwert wöchentlich mind. 2x vormittags und 3x nachmittags bis 19 Uhr. Zu diesen Zeiten sollen spontane Beratungen und Informationsvermittlungen an Interessierte ermöglicht werden. Weitere Kooperationspartner - u.a. Mitarbeiter/innen des Bezirksamtes Neukölln - sollen zu den anderen Zeiten das Engagementbüro nutzen und Angebote machen (bzgl. Ehrenamt). Der Betreiber des Büros soll die verschiedenen Nutzungen und Angebote sowie die Öffnungszeiten in Abstimmung mit den Kooperationspartnern koordinieren.

Die Aufbereitungen der Vor-Ort Informationen werden durch die Bürgerstiftung Neukölln unterstützt. Diese unterstützen auch Veranstaltungen und die Einbindung in bestehende Trägerstrukturen Neuköllns sowie im begrenzten Umfang Beratungszeiten im Engagementbüro.

Die inhaltliche Steuerung wird in regelmäßigen Besprechungen mit der Stabsstelle für Innovation und Integration des Bezirksamtes erfolgen.

Ende 2019 soll durch den Dienstleister eine Evaluierung der Nutzerzufriedenheit (Stichprobe) konzipiert und durchgeführt werden.

Die Leistung hat eine Laufzeit von ca. 3 Jahren - max. bis 30.06.2020. Eine Verlängerung für max. ein Jahr kann durch den AG erfolgen.

Es wird die Bereitschaft vorausgesetzt, die auf Berliner Landesebene vorhandenen bzw. noch zu entwickelnden Strukturen "Freiwilligenagentur" zu nutzen. Das Engagementbüro wird Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligenagenturen.

Grundlage der Beauftragung wird ein Leistungsvertrag mit der Festschreibung konkretisierter Aufgaben und Stunden nach dem abgestimmten Konzept.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung Personalkonzept inkl. Verantwortlichkeiten; Qualifik./Erfahrung der vorg. Projektmitarbeiter, v.a. Projektmanagement, Vernetzung, Strategieentw., Moderation, Kommunikation; Besetzung Büro / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an die Aufgabe und Rollenverständnis des Bieters; Schwerpunktsetzungen / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Gewährleistung der Neutralität und Unabhängigkeit von Interessen einzelner Akteure im Ehrenamtsbereich / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Einbindung der Bürgerstiftung und Einbindung in das landesweite Netzwerk der Freiwilligenagenturen / Gewichtung: 5 %
Qualitätskriterium - Name: Dokumentation der Leistungen und Indikatoren zur Messung der Zielerreichung / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums und Gesamteindruck der Präsentation / Gewichtung: 5 %
Kostenkriterium - Name: Umfang der Leistungen, die für das zur Verfügung stehende Budget erbracht werden / Gewichtung: 20 %
Kostenkriterium - Name: Stundensätze / Gewichtung: 10 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2017
Ende: 30/06/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Auf Anforderung des Auftraggebers um 1 Jahr.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.

Die objektiven Kriterien mit ihren entsprechenden Unterkriterien und jeweilig zu erreichenden Punkten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen (Datei: Eng_Neuk_Objektive Kriterien).

In der Summe aller Kriterien werden maximal 58 Punkte vergeben.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt zunächst für ca. 3 Jahre und kann sich auf Anforderung des Auftraggebers um ein weiteres Jahr verlängern. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.

Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss ggf. das Leistungsbild entsprechend angepasst werden.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: Programm der Zukunftsinitiative Stadtteil II (ZISS II) – Soziale Stadt – Förderinstrument Netzwerkfonds – Programmjahr 2017.
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.

(keine abschließende Auflistung).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE siehe: https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen und zu unterschreiben. Die EEE muss in Papierform mit Unterschrift dem Auftraggeber übermittelt werden. Nicht vorliegende Unterschriften führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. (siehe Ziffer VI.3).

Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber- /Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im weiteren ausgeführt) auszufüllen, da bestimmte Mindeststandards, Eignungskriterien / Kriterien zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer von verschiedenen Unternehmen erfüllt werden.

Bewerber-/Bietergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a) bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine separate EEE vorlegen.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):

Teil II Abschnitt C erfordert eine EEE mit den Abschnitten A und B dieses Teils und Teil III sowie die Informationen nach IV und V, soweit sie für die spezifischen Kapazitäten relevant sind.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):

Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer / Unterauftragnehmer einsetzen will (gem. EEE Teil II D, d. h. ohne Eignungsleihe), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE beigefügt werden. Der Unternehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der EEE vornehmen und hat Angaben in Teil II A und B und das nicht vorliegen von Ausschlussgründen in Teil III bei dem von ihm vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen.

EEE Teil IV Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien:

Der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller festgelegten Eignungskriterien genügt nicht, ist nicht zulässig und führt zur Nichtberücksichtigung des Teilnahmeantrages (Ausschluss).

Es ist zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten, Eignungskriterien Stellung zu nehmen.

EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:

Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien /Vorschriften / Mindeststandards Stellung nehmen.

Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren!

Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down- / Upload der EEE hinterlegt.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[1] Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.

Sollten die gemachten Angaben des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B nicht den geforderten Angaben entsprechen, wird mit der EEE erklärt, dass der Teilnehmer dies zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen kann.

Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Eine Eigenerklärung des Bieters genügt nicht. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

[zu 1] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.2) muss erbracht werden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[2.] Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers gemäß objektiver Kriterien (Datei: Eng_Neuk_Objektive Kriterien) in den Vergabeunterlagen.

[3.] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitraum, Abschluss bzw. bislang erreichte Laufzeit, Honorarkosten, Anschrift, Ansprechpartner, Erreichbarkeit des öffentlichen oder privaten Auftraggebers gemäß objektiver Kriterien (Datei: Eng_Neuk_Objektive Kriterien) in den Vergabeunterlagen.

Für den Nachweis von Erfahrungen gemäß den objektiven Kriterien sind Referenzprojekte anzugeben. Dabei kann für jedes Kriterium ein eigenes Referenzprojekt angegeben werden oder es können ein oder mehrere Referenzprojekte angegeben werden, die mehrere der Kriterien abdecken. Dabei ist die Anzahl der Referenzprojekte für ein Kriterium unerheblich für die Wertung. Sofern ein Kriterium mit einem Referenzprojekt erfüllt wird, werden die Punkte vergeben. Es ist daher je Kriterium nur ein Referenzprojekt anzugeben!

Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3 Nr. 2 aufgeführten Bedingungen a-d erfüllt sind.

a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Subunternehmerleistungen sein.

b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.

c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.

d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein oder seit mindestens einem Jahr ausgeführt werden, d. h. der Abschluss der Leistung darf max. 5 Jahre zurückliegen d. h. bis vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.

Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) bzw. "Eng_Neuk_Objektive Kriterien" in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien/Unterkriterien.

Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten EEE gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen, können aber auch bereits mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden:

- Versicherungsnachweis / Erklärung des Versicherungsgebers

- Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 2 Referenzprojekten

- Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des in der Zusatzerklärung zur EEE genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters

Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.

Darüberhinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Grundlage der Beauftragung der Leistungen, ist ein Leistungsvertrag basierend auf einer Förderzusage zur Umsetzung eines Projekts im Rahmen der Förderrichtlinie ZISS II -. https://www.pdl-berlin.eu/programme-zis-ii/soziale-stadt/netzwerkfonds.html. Es gelten die LHO nebst Ausführungsvorschriften sowie bestimmte Vorgaben in Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit und das Berichtswesen an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (Bestimmungen der Europäischen Union zur Publizität - Allgemeine Verordnung EU Nr. 1303/2013).

Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen unterschrieben einzureichen:

- Frauenförderung (Wirt 359 FFV vom 22.6.2016),

- Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge (Wirt 322 - Stand 4.11.2016),

- Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen IV 306 F,

- Erklärung der Bewerbergemeinschaft IV 307 F.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/07/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 20/07/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Nicht unterschriebene Eigenerklärungen (EEE) werden nicht berücksichtigt. Gemäß Teil II Abschnitt C ist eine EEE mit den Abschnitten A und B und nach Teil III erforderlich sowie die Informationen nach Teil IV und Teil V.

Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A und B und nach Teil III erforderlich.

2. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren "Netzwerk- und Projektmanagement Engagementbüro im Bezirk Neukölln" öffnen).

3. Änderungen in der EEE oder den weiteren zur Verfügung gestellten Unterlagen sind unzulässig.

4. Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.

5. Die Teilnahmeanträge (gelocht, auf einem Heftstreifen abgeheftet) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VgV-Verfahren_Eng_Neuk" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig.

6. Zusätzliche Auskünfte sind schriftlich bis zum 23.06.2017 bei der unter I.3 genannten Kontaktstelle (Dr. Szamatolski + Partner GbR, E-Mail: ) zu erfragen. Die Anfragen und Antworten werden anonymisiert unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 2) kontinuierlich veröffentlicht.

7. Der Bieter (einschl. eventl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen.

Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG) sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.

8. Bewerbergemeinschaften, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, sind zugelassen (weitere Bedingungen unter Ziffer III.2.2). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.

Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als NU. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben NU vor, diese NU aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.

9. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich am 20.7.2017 verschickt. Die Frist für die Einreichung der Angebote wird voraussichtlich der 21.8.2017 sein. Mit dem Angebot ist auch eine Projektskizze vorzulegen, aus der die Schwerpunktsetzungen, das Aufgabenverständnis und der angebotene Leistungsumfang hervorgehen. In der 36. KW werden voraussichtlich Auswahl- bzw. Verhandlungsgespräche stattfinden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Frist GWB; 4. Teil § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).

Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 160 GWB. Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
31/05/2017