Besetzung von 3 Personen-/Warenkontrollstellen (PWK) mit externem Sicherheitspersonal am Verkehrsflughafen Karlsruhe / Baden - Baden (FKB) 2018 - 2020.

Auftragsbekanntmachung - Versorgungssektoren

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Baden-Airpark GmbH, Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden
213372717
Victoria Boulevard A106
Kontaktstelle(n): Einkauf
Zu Händen von: Daniel Huber
77836 Rheinmünster
Deutschland
Telefon: +49 7229662110
E-Mail:
Fax: +49 7229662124

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des Auftraggebers: www.baden-airpark.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Besetzung von 3 Personen-/Warenkontrollstellen (PWK) mit externem Sicherheitspersonal am Verkehrsflughafen Karlsruhe / Baden - Baden (FKB) 2018 - 2020.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 23: Auskunfts- und Schutzdienste, ohne Geldtransport
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Baden-Airpark GmbH, 77836 Rheinmünster.
NUTS-Code
II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Durchführung von Personal-, Waren- und Fahrzeugkontrollen gem. §8 Luftsicherheitsgesetz an 3 Standorten auf dem Flughafengelände.
Gebäude B404 besteht aus einer Personenschleuse und einer Fahrzeugschleuse, Gebäude B420 Terminal besteht aus einer Personenschleuse und das C-Tor besteht aus einer Personen und Fahrzeugkontrollstelle.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

79700000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die PWK B404 ist an 365 Tagen 24 Stunden zu besetzen. An der PWK sind täglich bis zu 400 Personen und bis zu 100 Fahrzeuge zu kontrollieren. Die PWK ist mit weiblichem und männlichem Personal im 3-Schichtbetrieb zu besetzen.
Die PWK B420 ist an 365 Tagen im 2-Schichtbetrieb zu besetzen. An der PWK sind täglich bis zu 200 Personen zu kontrollieren. Die PWK ist mit weiblichem und männlichem Personal zu besetzen.
Die PWK C-Tor ist an 365 Tagen im 2-Schichtbetrieb zu besetzen. An der PWK sind täglich bis zu 100 Personen und bis zu 50 Fahrzeuge zu kontrollieren. Die PWK ist mit männlichem Personal besetzen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 2 900 000 EUR
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Voraussichtlicher Zeitrahmen für nachfolgende Aufrufe zum Wettbewerb bei verlängerbaren Aufträgen:
in Monaten: 12 (ab Auftragsvergabe)
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2018 Abschluss 31.12.2020

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % des Jahresauftragsvolumens.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Unterlagen Teilnahmewettbewerb.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen - siehe Unterlagen Teilnahmewettbewerb.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: 1. Es wird gefordert, dass die Leistung in Generalunternehmerschaft erbracht wird. Der Bewerber hat Art und Umfang sämtlicher Leistungen anzugeben, die er an Unterauftragnehmer übertragen will und diese zu benennen.
2. Teilnahmeanträge von Arbeitsgemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bewerbern werden nur berücksichtigt, wenn in dem Teilnahmeantrag alle Mitglieder benannt sind und ein Mitglied als uneingeschränkt bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Auftrags benannt ist. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Auftrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
3. Das Sicherheitspersonal muss eine Zertifizierung als Luftsicherheitskontrollkraft nach §8 LuftSiG, nach DVO(EU) Nr. 2015/1998 Ziffer 11.2.3.1.b, 11.2.3.3. und 11.2.3.4. nachweisen.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Kennblatt unter Angabe des Firmennamens, kurzer Unternehmensdarstellung einschließlich Jahr der Unternehmensgründung, Rechtsform, Anschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse, UST.-ID Nr. und Bankverbindung.
2. Nachweis der Unterschriftenberechtigung im Falle einer Kapitalgesellschaft, z. B. durch die Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs.
3. Rechtsgültig unterschriebene Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Verurteilungen. Alternativ: Angabe der Kennung bei bereits erfolgter Präqualifikation.
4. Auszug aus dem Bundeszentralregister des Einzelunternehmers bzw. sämtlicher natürlicher Vertreter der juristischen Person oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands. Wenn eine Urkunde oder Bescheinigung vom Herkunftsland nicht ausgestellt wird, kann dies durch eine eidesstattliche Erklärung oder eine förmliche Erklärung vor einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür qualifizierten Berufsorganisation des Herkunftslands ersetzt werden. Das Dokument soll nicht älter als Januar 2017 sein. Der Nachweis über die Beantragung bei Einreichung des Teilnahmeantrags reicht aus, wenn das Dokument zeitnah, spätestens jedoch bis zum 30.5.2017, beim Auftraggeber eingeht.
Alternativ: Angabe der Kennung bei bereits erfolgter Präqualifikation.
5. Auszug aus dem Gewerbezentralregister des Einzelunternehmers bzw. der juristischen Person sowie sämtlicher natürlicher Vertreter der juristischen Person.
6. Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaats des EWR-Abkommens, in dem der Bewerber ansässig ist. Der Auszug soll nicht älter als Januar 2017 sein.
Alternativ: Angabe der Kennung bei bereits erfolgter Präqualifikation.
7. Vorliegen einer rechtsgültig unterschriebenen Eigenerklärung, dass der Bewerber der Verpflichtung zur Zahlung des für die Branche Sicherheitsdienstleistungen zwingenden Mindestlohnes nach der jeweils gültigen Rechtsgrundlage bei der Auftragsausführung nachkommen wird.
8. Vorliegen von Angaben zu gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen des Bewerbers.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Bewerbung am Teilnahmewettbewerb sind folgende Unterlagen vorzulegen (bei einer Arbeits- oder Bietergemeinschaft von jedem Mitglied und von jedem Subunternehmer bzw. Unterauftragnehmer):
1. Aktuelle Bankauskunft des Bewerbers / Bankerklärung des Bewerbers.
2. Rechtsgültig unterschriebene Eigenerklärung Bietergemeinschaft. Die Leistung ist in Generalunternehmerschaft zu erbringen. Der Bieter hat Art und Umfang aller Leistungen anzugeben, die er an Unterauftragnehmer übertragen will und diese zu benennen. Ein Angebot von Arbeitsgemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bietern findet nur Berücksichtigung, wenn in dem Angebot jeweils alle Mitglieder benannt sind und ein Mitglied als uneingeschränkt bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benannt ist. Außerdem müssen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Form einer Bestätigung des Versicherers mit einer Deckungssummen von mindestens 100 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden. Eine projektbezogene Bestätigung des Versicherers über eine Erhöhung der Versicherungssumme auf die geforderte Summe im Auftragsfall ist für den Nachweis zulässig.
4. Nachweis über die Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen in der Sozialversicherung durch Bescheinigung der zuständigen Behörde. Die Bescheinigung hat nicht älter als Januar 2017 zu sein. Alternativ: Angabe der Kennung bei bereits erfolgter Präqualifikation.
5. Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben durch Bescheinigung der zuständigen Behörde. Die Bescheinigung hat nicht älter als Januar 2017 zu sein. Alternativ: Angabe der Kennung bei bereits erfolgter Präqualifikation.
6. Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Berufsgenossenschaft, soweit eine solche in dem jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Bescheinigung hat nicht älter als Januar 2017 zu sein.
7. Nachweise über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren.
9. Nachweise über den durchschnittlichen Umsatz für Sicherheitsleistungen jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Bewerbung am Teilnahmewettbewerb sind folgende Unterlagen vorzulegen (bei einer Arbeits- oder Bietergemeinschaft von jedem Mitglied und von jedem Subunternehmer bzw. Unterauftragnehmer):
1. Nachweis über die Methodik zur Gewährleistung der Qualität einschließlich der Beschreibung von Qualitätsmanagementsystemen, Analyse des Leistungsstandes der Mitarbeiter und Durchführung des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
2. Nachweis von Referenzen in Form von jeweils mindestens 3 bereits durchgeführten vergleichbaren Dienstleistungsaufträgen im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen, die nicht länger als 8 Jahre zurückliegen, unter Angabe der Objekt-/ Projektbezeichnung und des Standorts, des Auftraggebers, des Leistungsbilds des Bewerbers, des Leistungszeitraums und des Auftragsumfangs.
Die Referenzen sind detailliert vorzustellen und es ist ein Ansprechpartner mit Rufnummer anzugeben. Referenzschreiben zu den Aufträgen können zusätzlich angeführt werden und werden für die Auswahl mit berücksichtigt.
3. Beschreibung der Qualifikation des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals und des Führungspersonals insbesondere der Qualifikation der Objektleitung und deren Befugnisse. Das Personal muss die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen sowie spezifische Englischkenntnisse und MS Office Grundkenntnisse für die Tätigkeit besitzen.
4. Nachweis der im jährlichen Mittel fest angestellten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren. Ein hoher Anteil festangestellter Mitarbeiter kann ein Indiz für langfristige Personalkontinuität sein.
5. Angaben zur Zahl der für die ausgeschriebene Leistung vorgesehenen Mitarbeiter.
6. Beschreibung der Vorgehensweise und gegebenenfalls Vorlage von Konzeptbeschreibungen an realisierten Objekten.
7. Beschreibung der Maßnahmen zur Sicherstellung der Bereitstellung von Ersatz-/Zusatzpersonal binnen einer Stunde nach Anforderung.
8. Information zu den Geschäftsbereichen des Unternehmens einschließlich Vorlage eines Organigramms, aus dem insbesondere die Zuständigkeiten für die hier ausgeschriebenen Leistungen hervorgehen.
9. Beschreibung der für die Leistungserbringung zuständigen Geschäftsstelle / Niederlassung.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Das für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen vorgesehene Personal muss:
1. eine gültige Zuverlässigkeitsüberprüfung nach §7 LuftSiG haben.
2. Das Sicherheitspersonal muss eine Zertifizierung als Luftsicherheitskontrollkraft nach §8 LuftSiG, nach DVO(EU) Nr. 2015/1998 Ziffer 11.2.3.1.b, 11.2.3.3. und 11.2.3.4. haben.
3. die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen sowie spezifische Englischkenntnisse für die Tätigkeit besitzen.
4. Grundkenntnisse im Umgang mit MS Office.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 2.5.2017 - 14:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
7.6.2017 - 14:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
1. Das Vergabeverfahren wird in 2 Stufen durchgeführt. Die auf diese Bekanntmachung eingegangenen Teilnahmeanträge werden nach einem festgelegten Bewertungsschema ausgewertet (1. Stufe). Die bestqualifiziertesten Bewerber werden in der 2. Stufe zur Angebotsabgabe aufgefordert.
2. Der Auftraggeber behält sich vor, geeignete Unternehmen aufzufordern, einen Teilnahmeantrag entsprechend den unter Ziffer III.2 genannten Anforderungen einzureichen.
3. Die Teilnahmeanträge werden nicht zurückgeschickt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden
Schlossplatz 1-3
76427 Karlsruhe
Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 7219264049
Fax: +49 7219263985

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der MItteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen DE Standardformular 05 - Auftragsbekanntmachung - Versorgungssektoren 13 / 17 sind.
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 101 a Informations- und Wartepflicht:
"(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den
Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich
in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die
betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach
den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet,
verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information
durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige
Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.".
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
11019 Berlin
Deutschland

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24.2.2017