B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut: Bauwerk K 49/1 Isarbrücke, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung. Referenznummer der Bekanntmachung: B16E7727001-03

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Staatliches Bauamt Landshut
Innere Regensburger Straße 7-8
Landshut
84034
Deutschland
Telefon: +49 871/9254-001
E-Mail:
Fax: +49 871/9254-300
NUTS-Code: DE221

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://my.vergabe.bayern.de

Adresse des Beschafferprofils: https://my.vergabe.bayern.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/135349
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://my.vergabe.bayern.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://my.vergabe.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Straßenbau

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut: Bauwerk K 49/1 Isarbrücke, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung.

Referenznummer der Bekanntmachung: B16E7727001-03
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Maßnahme: B 15 neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut: Bauwerk K 49/1 Isarbrücke.

Ort der Ausführung: Landshut.

Planungsleistung:

- Objektplanung Ingenieurbauwerke (Lph. 1-3 und optional Lph. 6),

- Tragwerksplanung (Lph. 2-3 und optional Lph. 6).

Bauwerkslänge: ca. 400 m langes 8-feldriges Bauwerk.

Vergabestelle: Staatliches Bauamt Landshut,

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 670 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE221
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Staatliche Bauamt Landshut beabsichtigt, die B 15neu Ost-Süd-Umfahrung Landshut als Ortsumfahrung von Landshut zu realisieren. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Objektplanung Ingenieurbauwerk und Tragwerksplanung einer Brücke im Zuge der B 15neu über die Isar (Bauwerk K49/1).

Die Bundesstraße 15 verbindet im Bundesfernstraßennetz die Oberzentren Regensburg, Landshut und Rosenheim und verknüpft als überregionale Nord-Süd-Verbindung die querlaufenden Autobahnen A93, A92, A94 und A8. Ihre Bestandsstrecke ist wegen der Vielzahl von Ortsdurchfahrten und wegen ihres geringen Ausbaustandards für diese Verkehrsfunktion unzureichend.

Die B 15neu bis zur A 92 bei Ohu befindet sich im Bau. Die im Streckenzug der B15neu südlich der A 92 anschließende Ost-Süd-Umfahrung Landshut befindliche Isarquerung ist Gegenstand dieses Verfahrens. Im Kabinettsentwurf des Bundesverkehrswegeplans ist die Ost-Süd-Umfahrung Landshut im vordringlichen Bedarf enthalten.

Die Ortsumfahrung Landshut beginnt östlich von Landshut an der Anschlussstelle A 92 bei Ohu und erstreckt sich weiter nach Süden bis zum Anschluss an die B15 Bestand bei Hachelstuhl. Die B 15neu kreuzt im Streckenverlauf teilweise naturschutzfachlich hoch bedeutsame Flächen.

Die gesamte Ortsumfahrung gliedert sich in drei Bauabschnitte:

- Bauabschnitt (BA) I: von der Anschlussstelle A 92 bis zur Kreuzung mit der LA 14,

- Bauabschnitt (BA) II: von der Kreuzung LA 14 bis zur Kreuzung mit der B 299,

- Bauabschnitt (BA) III: von der Kreuzung mit der B 299 bis zur Anbindung an die B 15 Bestand.

Das zu planende Brückenbauwerk soll im Streckenverlauf der B 15neu im Bauabschnitt I die Isar und die südlich angrenzenden Isarauwaldgebiete queren. Die neue Brücke wird dabei eine Länge von voraussichtlich ca. 400 m aufweisen. Die gewählte Stützweite begründet sich durch das Minimierungsgebot der Isarauwaldzerschneidung, der Berücksichtigung des Retentionsraumes "Isaraue" (Hochwasserschutz) sowie der Aufrechterhaltung einer ökologischen Durchgängigkeit (Querungsmöglichkeit für Tiere).

Zur näheren Information kann der Erläuterungsbericht, der Übersichtslage- und der Lageplan, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist, herangezogen werden.

Für die Brücke wurde bereits eine Skizze erarbeitet die den Vergabeunterlagen beiliegt. Die Skizze ist im Zuge der Planungen weiterzuentwickeln (Gründung, Querschnitt, Gradiente etc.) und dabei insbesondere mit Dritten auf den Retentionsraum der "Isaraue" sowie die Belange des Naturschutzes abzustimmen. Die Planungsskizze überspannt als ca. 400 m langes 8-feldriges Bauwerk die Isar und die angrenzenden Auwälder. Der Überbau ist als begehbarer Spannbetonhohlkasten mit einer Voutung an den Flusspfeilern vorgesehen. Die Unterbauten bestehen aus hochgesetzten Widerlagern und massiven Pfeilerscheiben. Ein Baugrundgutachten aus dem Jahr 2008 liegt vor. Eine Vermessung des anstehenden Geländes wird derzeit erstellt.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens sollen Teile der Grundlagenermittlung und Vorplanung (Lph. 1 und 2 der HOAI) sowie der Bauwerksentwurf (Lph. 3 der HOAI) des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerk vergeben werden. Es wird der Mindestsatz der Honorarzone IV festgelegt. Die vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten der Objektplanung des Ingenieurbauwerks Isarbrücke belaufen sich auf ca. 16.2 Mio. EUR.

Für das Leistungsbild Tragwerksplanung sollen Teile der Vorplanung (Lph. 2 der HOAI) und die Entwurfsplanung (Lph.3 der HOAI) vergeben werden. Es wird der Mindestsatz der Honorarzone V festgelegt. Die vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten der Tragwerksplanung belaufen sich auf ca. 14,5 Mio. EUR.

Im Ergebnis ist eine Bauwerksskizze als Unterlage zum Streckenentwurf nach RE sowie ein vollständiger Bauwerksentwurf nach RAB-Ing zu erarbeiten. Die Leistungsphase 6 des jeweiligen Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerk und Tragwerksplanung soll optional angeboten werden. Der zugehörige Vorentwurf der Strecke für den BA I wird parallel erarbeitet.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 670 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 15
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

- Lph. 6 Objektplanung Ingenieurbauwerk

- Lph. 6 Tragwerksplanung

- Optionale Besondere Leistungen.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung der nachfolgend dargestellten Kriterien, sofern keine Ausschlusskriterien vorliegen:

1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;

2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit;

Die Kriterien einschließlich der Unterkriterien können auch der Kriterienliste entnommen werden. Die

Kriterienliste ist zusammen mit den Formblättern unter der unter 1.3) genannten elektronischen Adresse

abrufbar.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

- Leistungsstufe 1 + Leistungsstufe 2: Lph. 1-2 + Lph. 3,

- Leistungsstufe 3: Lph. 6 (Optional).

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,

a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder

b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:

- Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, beratender Ingenieur, Stadtplaner)

- Berechtigung der Erstellung des Standsicherheitsnachweises gemäß Art. 62 Abs. 2 BayBO

- erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes gemäß Art. 62 Abs. 2 Satz 3 BayBO durch Eintrag in einer eigenen Liste der Bayer. Architekten- oder Ingenieurekammer Bau.

- Ausbildung / Berufserfahrung.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen.

Ergänzend zu 4.2.2 des Bewerberbogens:

Es ist der ("spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.

Es wird ein Mindestjahresumsatz von 750 000 EUR gefordert.

Ergänzend zu 4.2.5 des Bewerberbogens:

Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 3 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.

Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen.

Ergänzend zu 4.3.1 und 4.3.6 des Bewerberbogens:

Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 5 Jahren erbrachte Dienstleistungen aufzulisten. Die Ausführungsspanne wurde gem. § 46 Abs.3 Nr.1 zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs auf 5 Jahre erhöht.

Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind.

Es werden gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur die geforderten Angaben berücksichtigt:

- Beschreibung (Aufgabe, Leistungsbild und Leistungsphase),

- Beträge (Anrechenbare Herstellkosten),

- Daten (Erbringungszeitraum),

- Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Empfänger handelt).

Gewertet werden nur Referenzen, die mindestens die Lph. 1-3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke und die Lph. 2-3 der Tragwerksplanung für Brückenbauwerke enthalten und deren vollständige Leistungserbringung (Beginn und Abschluss der vom Unternehmen / dem Projektleiter erbrachten Leistungsphasen) in den Jahren 2012 bis einschließlich 2016 erfolgte.

Eine Referenz kann sich aus einem oder mehreren Referenzprojekten zusammensetzen. Die Referenzen im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung können jeweils auf bis zu max. zwei Referenzprojekte aufgeteilt werden.

Die Referenzprojekte in den Bereichen Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung werden auch dann gewertet, wenn die Lph. 6 sowie die weiteren Unterkriterien nicht erbracht wurden. Können diese Leistungsphasen und/oder Unterkriterien nicht nachgewiesen werden, kann die Referenz nicht die volle Punktzahl erreichen. Die Abstufung und entsprechende Punktvergabe kann der Wertungsmatrix der Eignungskriterien entnommen werden.

Die Referenz des vorgesehenen Projektleiters (4.3.6) darf identisch sein mit einer der Referenzen des Unternehmens (4.3.1).

Die Auflistung zu Nr. 4.3.1 ist auf max. drei Referenzen für das Unternehmen zu beschränken.

Werden mehr als drei Referenzen eingereicht, werden nur die ersten 3 berücksichtigt.

Die Auflistung zu Nr. 4.3.6 ist auf max. eine Referenz für den Projektleiter zu beschränken.

Wird mehr als eine Referenz eingereicht, wird nur die erste berücksichtigt.

4.3.2 des Bewerberbogens: Benennung der technischen Fachkräfte oder technischen Stellen auf die das

Unternehmen zurückgreifen kann - insbesondere für die Qualitätssicherung.

4.3.3 des Bewerberbogens: Studien- und Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die Erlaubnis

zur Berufsausübung sowie Berufserfahrung des Projektleiters und der Planer im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke und/oder Tragwerksplanung.

4.3.4 Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl fachspezifischer Mitarbeiter des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren

4.3.5 Benennung des Teils des Auftrags, der als Unterauftrag vergeben werden soll.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: BauKaG, siehe III.1.1 dieser Auftragsbekanntmachung.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Auftrags- / Vergabeunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/03/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 24/03/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 11/06/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bietergemeinschaften sind zulässig. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den Bewerbungen die Mitglieder zu

benennen und eines ihrer Mitglieder als uneingeschränkt bevollmächtigten Vertreter zu bezeichnen.

Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren

- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.

Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de) eingestellt.

Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.

Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.

Zur Einreichung des Teilnahmeantrags muss auf der Plattform in einem entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die die Teilnahmeantragsabgabe erklärt, angegeben werden.

Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de) unter: http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 89/2176-2411
Fax: +49 2176-2847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Staatliches Bauamt Landshut
Innere Regensburger Straße 7-8
Landshut
84034
Deutschland
Telefon: +49 871/9254-001
Fax: +49 871/9254-300
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/02/2017