Technisches Gebäudemanagement (inkl. Veranstaltungsunterstützung sowie Sicherheitsdienstleistungen).

Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH
Columbiadamm 10, D2
Berlin
12101
Deutschland
Kontaktstelle(n): Tempelhof Projekt GmbH
E-Mail:
Fax: +49 30200037499
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.thf-berlin.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: die Tempelhof Projekt GmbH ist eine privatrechtlich organisierte Gesellschaft des Landes Berlin
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: die Tempelhof Projekt GmbH ist in Vertretung des Landes Berlin mit der Bewirtschaftung/Entwicklung der landeseigenen Grundstücksflächen und Gebäude auf dem Gelände des ehem. Flughafen THF beauftragt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technisches Gebäudemanagement (inkl. Veranstaltungsunterstützung sowie Sicherheitsdienstleistungen).

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
50710000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erbringung von technischen Gebäudemanagementdienstleistungen sowie Unterstützungsdienstleistungen im Veranstaltungsbereich für das Betreiben des ehemaligen Flughafengebäudes Berlin-Tempelhof.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 724 175.98 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
50720000
50730000
50750000
50760000
79713000
90920000
79711000
79715000
79716000
92000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Auftraggeberin plant die Beschaffung von Leistungen im Rahmen eines Nachtrags zu dem bestehenden Servicetrag über das Technische Gebäudemanagement zwischen der Auftraggeberin und der WISAG Facility Management Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG vom 22.5.2014. Dieser Servicevertrag wurde im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung vergeben. Bei den im Rahmen eines Nachtrags zu beschaffenden Leistungen handelt es sich um Leistungen, die nach Vertragsschluss erforderlich geworden sind, im Wesentlichen im Rahmen der Nutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof als Flüchtlingsnotunterkunft sowie zu einem geringen Teil im Rahmen des Betriebs des Gebäudes. Der ursprüngliche Gesamtauftragswert betrug 2 142 115,56 EUR.

II.2.5)Zuschlagskriterien
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Der Auftrag fällt nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie
Erläuterung:

Die vorgesehene Auftragsänderung während der Vertragslaufzeit kann ohne die Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens erfolgen, da die Voraussetzungen des § 132 Abs. 2 Nr. 2 bzw. Nr. 3 GWB erfüllt sind. Bei den geänderten bzw. zusätzlichen Leistungen handelt es sich im Wesentlichen um Leistungen, die auf der Nutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof als Flüchtlingsnotunterkunft beruhen, mithin um Änderungen des Auftrags, die aufgrund von Umständen erforderlich geworden sind, die der öffentliche Auftraggeber im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht nicht vorhersehen konnte. Der Servicevertrag über das Technische Gebäudemanagement zwischen der Auftraggeberin und der WISAG Facility Management Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG wurde am 22.5.2014 geschlossen. Die sogenannte Flüchtlingskrise, d. h. die gemeinhin als krisenhaft bewerteten Zustände im Zusammenhang mit der Ein- oder Durchreise Hunderttausender Flüchtlinge und Migranten in oder durch viele Staaten Europas, begann erst im Jahr 2015. Durch die Flüchtlingskrise wurde es notwendig, eine Nutzung des ehemaligen Flughafengeländes als Notunterkunft für Flüchtlinge und Migranten zu ermöglichen und bis auf weiteres zu unterhalten. Diese Umstände - das Eintreffen einer Vielzahl von Flüchtlingen und Migranten, für die bis auf weiteres eine Notunterkunft unterhalten werden muss - war bei Abschlusses des o. a. Servicevertrags für die Auftraggeberin im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht nicht vorhersehbar. Im Mai 2014 war aus öffentlich zugänglichen Informationsquellen nicht ersichtlich, dass mit einem Flüchtlingszustrom in erheblichem Umfang zu rechnen sein könnte. Durch die hier gegenständlichen, zusätzlichen Leistungen im Rahmen der Flüchtlingsnotunterkünfte ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Bei den hier zusätzlich geforderten Leistungen handelt es sich weiterhin um Leistungen des Technischen Gebäudemanagements, die für den nutzungsgerechten Gebäudebetrieb erforderlich sind, d. h. dass es werden keine andersartigen Leistungen als ursprünglich vorgesehen beauftragt. Im geringen Umfang handelt es sich um erforderlich gewordene Leistungen, die nicht bzw. nicht in diesem Umfang in dem ursprünglichen Vertrag vorgesehen waren. Ein Wechsel des Auftragnehmers kann aus wirtschaftlichen bzw. technischen Gründen nicht erfolgen und wäre mit erheblichen Schwierigkeiten bzw. beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber verbunden. Die vorgesehene Erweiterung des Auftrags beläuft sich auf ca. 33,8 %.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die Konzessionsvergabe:
24/10/2016
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
WISAG Facility Management Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG
Frankfurter Allee 73c
Berlin
10247
Deutschland
NUTS-Code: DE300
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 724 175.98 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es handelt sich vorliegend um eine freiwillige ex-ante-Transparenzbekanntmachung. Der Auftraggeberin beabsichtigt, einen Vertrag zu schließen. Der Vertrag wurde noch nicht geschlossen. Der Vertragsschluss soll voraussichtlich nach Ablauf von 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, erfolgen.

Unter Ziffer V.2.1) wurde das Datum der Absendung dieser Bekanntmachung eingetragen, da das Formular keine Eintragung von Daten in der Zukunft zulässt und eine Angabe zwingend erfolgen muss.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail:
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 135 GWB (Unwirksamkeit):

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:

1. gegen § 134 verstoßen hat oder

2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:

1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,

2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und

3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
E-Mail:
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/10/2016