Generalplanung / Freibad Ganderkesee. Referenznummer der Bekanntmachung: VE 731

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Gemeinde Ganderkesee
Mühlenstraße 2-4
Ganderkesee
27777
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Henry Peukert
Telefon: +49 171-8602920
E-Mail:
NUTS-Code: DE94D

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.ganderkesee.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y62YHZ9%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Constrata Ingenieur-Gesellschaft mbH
Oberntorwall 16-18
Bielefeld
33602
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Wilhelm Brand
Telefon: +49 521-400750
E-Mail:
Fax: +49 521-4007510
NUTS-Code: DEA41

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.constrata.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Constrata Ingenieur-Gesellschaft mbH
Oberntorwall 16-18
Bielefeld
33602
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Wilhelm Brand
Telefon: +49 521-40070
E-Mail:
Fax: +49 521-4007510
NUTS-Code: DEA41

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.constrata.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplanung / Freibad Ganderkesee.

Referenznummer der Bekanntmachung: VE 731
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Sanierung und Attraktivierung des vorhandenen Freibades am Heideweg 2 (Erneuerung Badewassertechnik, Trennung Schwimmbecken vom Sprungbecken, Attraktionen im Nichtschwimmerbecken, Neugestaltung des Kleinkindbereiches etc.)

Neubau eines Aufsichts- und Sanitärgebäudes, sowie einer Halle für ein ca. 130 m2 großes Kursbecken.

Entwicklung eines Masterplans für das Gesamtgrundstück.

Hier: Generalplanerleistungen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 5 500 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE94D
Hauptort der Ausführung:

Freibad Ganderkesee, Heideweg 2, 27777 Ganderkesee.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Sanierung und Attraktivierung des vorhandenen Freibades am Heideweg 2 (Erneuerung Badewassertechnik, Trennung Schwimmbecken vom Sprungbecken, Attraktionen im Nichtschwimmerbecken, Neugestaltung des Kleinkindbereiches etc.)

Neubau eines Aufsichts- und Sanitärgebäudes, sowie einer Halle für ein ca. 130 m2 großes Kursbecken.

Entwicklung eines Masterplans für das Gesamtgrundstück.

Die Generalplanerleistungen umfassen unter anderem die Objektplanung nach §§ 33 ff. HOAI 2013, die Freianlagenplanung nach § 38 ff. HOAI 2013, die Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. 2013, die Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI 2013, Bauphysik, ENEV-Nachweis, Schallschutz und Raumakustik sowie ggf. sämtliche etwaige weitere erforderlichen Fachplaner- oder Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung erforderlich sind. Der Generalplaner schuldet dabei den mit den Einzelleistungen verbundenen Teilerfolg.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/02/2017
Ende: 28/06/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Anhand einer Eignungsprüfung gemäß Ziffer III.1.1) bis III.1.3).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 3. Weitere vorgesehene Beauftragungsstufen sind die Leistungsphasen 4, 5, 6, 7, 8 sowie 9. Ein Anspruch auf Folgebeauftragung besteht nicht.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bewerbungen von Bietergemeinschaften sind zugelassen.

Die Bietergemeinschaft hat mit den Bewerbungsunterlagen eine von allen Mitgliedern unterzeichnete verbindliche Erklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:

- die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall nach §§ 705 ff. BGB;

- die Benennung eines für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigten Vertreters, der die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;

- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften;

- die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.

Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.

Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Formblättern in die Wertung einbezogen.

- Firmenbezeichnung und Anschrift des Bewerbers;

- Darstellung der wirtschaftlichen Verknüpfung gemäß § 43 (Abs.1) VgV;

- Kontaktperson mit Telefon- und Faxnummer und E-Mail;

- Rechtsform des Bewerbers;

- Jahr der Bürogründung;

- Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens;

- verbindliche Erklärung zu Ausschlussgründen gem. GWB §§ 123, 124.

Für die geforderten Angaben sind die herunterzuladenden Formblätter (Teilnahmeantrag) zu verwenden, vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben.

Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja.

Darlegung der besonderen Bedingungen: Gemäß § 4 Abs. 1 NTVergG besteht die Pflicht, darauf hinzuweisen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und zum Mindestlohn abzugeben haben.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur Prüfung der Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:

a) Nachweis gemäß § 45 (Abs. 1), Nr. 3 VgV: Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 500 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mind. das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

b) Angaben zum Gesamtumsatz gemäß § 45 (Abs. 4), Nr. 4 VgV in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015), gerechnet ab dem 1.1.2013 (Wichtung 5 %).

c) Angaben zu dem Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (d. h. Generalplanung Neubau, Umbau, Sanierung und Erweiterung von Frei- und/oder Hallenbädern) gemäß § 45 (Abs. 1), Nr. 1 VgV der letzten 3 Geschäftsjahre (2013, 2014, 2015), gerechnet ab dem 1.1.2013 (Wichtung 15 %).

Die mögliche Gesamtpunktzahl für die genannten Angaben und Nachweise zum Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags bildet 20 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise bildet 80 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte.

Zur Prüfung der Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:

a) Personelle Besetzung gemäß § 46 (Abs.3), Nr. 8 VgV: Angaben zum Mittel der festangestellten Mitarbeiter und Führungskräfte in Vollzeit der letzten 3 Jahre (15 %);

b) Erfahrungsnachweis in Form einer Referenzliste gemäß § 46 (Abs.3), Nr. 1 VgV der wesentlichen, in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015), gerechnet ab 1.1.2013, abgeschlossenen (Fertigstellung Leistungsphase 8) Architekten- und Ingenieurleistungen die mit dem Neubau, Umbau, Sanierung, Erweiterung von Freibädern und/oder Hallenbädern der Projektgröße mit mindestens 3 000 000 EUR/netto (KGr. 300 bis 600 nach DIN 276-2008) vergleichbar sind. Die Referenzliste ist bezogen auf die unterschiedlichen Planungsleistungen Objektplanung, Tragwerksplanung, Planung technische Ausrüstung einschl. Badewassertechnik sowie Freiflächenplanung aufzuteilen.

Im Rahmen der Benennung der Referenzen sind folgende Angaben notwendig:

- Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

- kurze Beschreibung des Projekts,

- projektspezifische Daten: Wasserfläche, BGF/BRI, NF, GF

- Projektbearbeitungszeitraum,

- Projektkosten gegliedert in der ersten Ebene nach DIN 276-2008,

- Angabe der erbrachten und abgerechneten Leistungen,

- Bestätigte Referenzschreiben der Auftraggeber;

(Wichtung 30 %).

c) Benennung des vorgesehenen Projektleiters für den Auftragsfall. Zu der benannten Person ist der Nachweis der fachlichen Qualifikation durch:

- Nachweis der Berufszulassung,

- Angaben der Berufserfahrung in Jahren sowie,

- Personenspezifische Referenzen, d. h. Architekten bzw. Ingenieurleistungen, die mit dem Neubau, Umbau, Sanierung, Erweiterung von Freibädern und/oder Hallenbädern der Projektgröße von mindestens 3 000 000 EUR/netto (KGr. 300 bis 600 nach DIN 276-2008) der letzten 5 Jahre (2011, 2012, 2013, 2014, 2015) vergleichbar sind, gerechnet ab 1.1.2011 und die in vergleichbarer Funktion (Projektleiter bzw. Stellvertreter des Projektleiters) begleitet wurden. Im Rahmen der Benennung der personenspezifischen Referenzen sind folgende Angaben notwendig:

- Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

- kurze Beschreibung des Projekts,

- Projektrealisierungszeitraum,

- Projektkosten gegliedert in der ersten Ebene nach DIN 276-2008,

- Angabe der erbrachten und abgerechneten Leistungen,

- Bestätigte Referenzschreiben der Auftraggeber;

(Wichtung 35 %).

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Bauvorlageberechtigte Architekten oder Ingenieure.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/11/2016
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zusätzliche Angaben

- Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der als Word-Dokument zur Verfügung gestellt wird. Textliche Änderungen innerhalb des Dokumentes dürfen nicht vorgenommen werden. Der Bewerbungsbogen kann bei dtvp.de kostenlos heruntergeladen werden.

- Der Teilnahmeantrag ist auf dem Postweg oder per E-Mail bei Constrata einzureichen.

- Die Bewerbungsunterlagen bleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Kosten, die dem Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs entstehen, werden nicht erstattet. Anfragen sind ausdrücklich schriftlich an Constrata (s. Pkt. I.3)) zu richten.

- Für die Gewichtung der einzelnen Angaben und Erklärungen sind die jeweiligen Angaben aufgenommen. Es findet eine vergleichende Wertung der Teilnahmeanträge statt. Für die entsprechend gewichteten Eignungskriterien erfolgt eine Bewertung nach Wertungsmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen versandt wird.

- Die Bewertung wird sodann mit der Gewichtung multipliziert und ergibt die gewichtete Punktzahl. Grundlage für die Auswahl der maximal fünf Bewerber im Teilnahmewettbewerb sind die im Ergebnis höchsten Punktzahlen.

- Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen.

- Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

- Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben müssen bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Kontaktstelle mit dem Teilnahmeantrag schriftlich eingegangen sein. Fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können nach § 56 Abs. VgV auf Anforderung der Auftraggeber bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.

- Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie per E-Mail bis spätestens 10 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse ausschließlich schriftlich.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y62YHZ9.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail:
Fax: +49 4131-15-2943
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden.

In diesem Zusammenhang wird auf den § 160 (Abs. 3) GWB hingewiesen, der nachfolgend in seinem Wortlaut aufgeführt ist:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail:
Fax: +49 4131-15-2943
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/10/2016