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Biologische Wirksamkeit von intermittierender und gepulster inkohärenter optischer Strahlung (Z2b-524333-Ho).

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Nöldnerstraße 40-42
Kontaktstelle(n):[removed]
Zu Händen von:[removed]
Deutschland
E-Mail: [removed]

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.baua.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
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Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Biologische Wirksamkeit von intermittierender und gepulster inkohärenter optischer Strahlung (Z2b-524333-Ho).
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund.

NUTS-Code DEA52

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Es handelt sich um ein Eigen-Fremd-Forschungsprojekt der BAuA, in dem der beauftragte Projektnehmer die Bearbeitungsschritte in enger Zusammenarbeit/Abstimmung mit der zuständigen Fachgruppe durchführt. Dazu bedarf es mehrerer Projekttreffen zwischen den Kooperationspartnern. Der Bearbeitungszeitraum des Projektes beträgt maximal 12 Monate. Überprüft werden soll zunächst das Bunsen-Roscoe-Gesetz welches besagt, dass zur Verursachung eines identischen photochemischen Effektes lediglich die Bestrahlung H bei variabler Bestrahlungsstärke und Expositionsdauer konstant sein muss. In diesem Zusammenhang ist auch eine möglicherweise vorhandene Linearität zwischen Schädigung und Bestrahlungsstärke zu untersuchen. Ein Vergleich zwischen kontinuierlicher IOS und gepulster Strahlung ist zentraler Punkt dieses Forschungsvorhabens. Synergieeffekte durch ultraviolette, sichtbare und infrarote Strahlung, welche die Schädigung des biologischen Gewebes möglicherweise erhöhen könnten, sollen ebenfalls untersucht werden. Ausgangspunkt für die zu verwendenden effektiven Bestrahlungsstärken ist der OStrV-Expositionsgrenzwert für den UV-Spektralbereich, Heff = 30 J/m². Nach ICNIRP liegen die empfohlenen Expositionsgrenzen zwischen 200 nm und 305 nm um das 1,3- bis 4,6-fache unter dem Schwellenwert für eine minimale Schädigung. Für die Bestrahlung sollte somit statt 30 J/m² der Wert auf das 5-fache, auf 150 J/m² angehoben werden, damit eine deutliche Schädigung sicher hervorgerufen werden kann (aus den Ergebnissen der ersten Vorversuche kann auch eine Anhebung auf 300 J/m² notwendig werden). Der experimentelle Aufbau mit einer Bestrahlungseinheit, die analog zum Schweißen gepulste und intermittierende Strahlung emittiert und durch geeignete Strahlführung auf eine UV-sensitive Probe umgelenkt wird, wird von der BAuA konzeptioniert und realisiert. Der Nachweis der Eignung dieses Versuchsaufbaus hinsichtlich der zu untersuchenden Strahlungsparameter durch reproduzierbare Messungen wird ebenfalls von der BAuA erbracht. Vom Projektnehmer ist das zu bestrahlende Gewebe in Abstimmung mit der BAuA auszuwählen. Die von der BAuA konzeptionierte Bestrahlungseinheit ist in einen durch den Projektnehmer zu entwickelnden und zu erprobenden Messaufbau zu integrieren. Dabei kann eine Modifikation der Bestrahlungseinheit erforderlich werden. Dies soll in enger Abstimmung zwischen Projektnehmer und BAuA erfolgen. Aufbau innerhalb der Labore des Projektnehmers und Eignung der resultierenden Versuchsanordnung sind durch den Auftragnehmer zu dokumentieren.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

73000000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ausgangspunkt sind Messungen im Spektralbereich von 200 nm bis 400 nm, die unter einer kontinuierlichen Bestrahlung erfolgen. Durch den Einsatz eines UV-Bandpassfilters werden mögliche Synergieeffekte durch sichtbare oder thermische Strahlungsanteile verhindert. Neben den vorgenannten Untersuchungen mit kontinuierlicher IOS ist der Vergleich mit gepulster Strahlung (Rechteckpulse) grundlegend für das Projekt. Hierbei sind Impulsdauer und Impulswiederholfrequenz so zu variieren, dass stets eine effektive Bestrahlung von 150 J/m² erreicht wird. In der Fachwelt wird häufig thematisiert, ob sichtbare und infrarote Strahlungskomponenten die UV-Schädigung beeinflussen. Die Untersuchung dieses sog. Synergieeffektes ist ebenfalls Bestandteil dieses Forschungsvorhabens. Dazu sollen alle vorgenannten Experimente auf gleiche Weise erneut durchgeführt werden, aber ohne die Verwendung eines UV-Bandpassfilters. Mess- und Analysebedingungen u. a.: Für eine statistische Auswertung ist jeder Versuch mindestens fünfmal zu wiederholen. Dies entspricht einer Gesamtzahl von 225 Experimenten.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.2.2017. Abschluss 31.1.2018
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Die wesentlichen Zahlungsbedingungen ergeben sich aus dem Mustervertrag und der Leistungsbeschreibung, welche Bestandteile der Vergabeunterlagen sind.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter muss mit dem Angebot zur Feststellung der Eignung bzw. für die Beurteilung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen Eigenerklärungen zu folgenden Sachverhalten abgeben: 1. Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung (§ 123 Abs. 1 GWB). 2. Gründe im Hinblick auf die Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen (§ 123 Abs. 4 GWB). 3. Gründe im Zusammenhang mit umwelt-, sozial- und arbeitsrechtlichen Verpflichtungen (§ 124 Abs. 1 Nr.1 GWB). 4. Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB). 5. Gründe im Zusammenhang mit anderen schweren beruflichen Verfehlungen (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). 6. Gründe im Zusammenhang mit wettbewerbsverzerrenden Verhaltensweisen (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). 7. Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren (§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB). 8. Schuldig der Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage verlangter Unterlagen und Erhalt vertraulicher Informationen zu dem Verfahren (§ 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB). 9. Unzulässige Beeinflussung des öffentlichen Auftraggebers und des Vergabeverfahrens (§ 124 Abs. 1 Nr.9 GWB) Außerdem muss der Bieter mit dem Angebot Verpflichtungserklärungen zu folgenden Sachverhalten einreichen: 1. Schutz von personenbezogenen Daten und Sozialdaten. 2. Erklärung zum Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz-MiLoG). 3. Berufshaftpflicht. 4. Abwehr von Einflüssen der Scientology-Organisation.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1) Für die Durchführung der Untersuchungen ist eine hohe Kompetenz des Auftragnehmers auf dem Gebiet der Untersuchung von biologischem Material vergleichbar der menschlichen Haut zwingend notwendig. 2) Erfahrungen und Kenntnisse bzgl. der medizinisch-biologischen Wirkungen optischer Strahlung (Laserstrahlung und/oder IOS) auf die oben genannte Probe sowie die Analyse der auftretenden Schädigungen sind projektrelevant. 3) Die apparative Ausstattung zur Durchführung der Untersuchungen und anschließenden Auswertung der Proben muss bei der Bieterinstitution in moderner Form zur Verfügung stehen. Dies muss durch eine Eigenerklärung des Bieters im Angebot bestätigt werden. 4) Der Bieter soll sein Fachwissen und Erfahrungsspektrum durch Angaben z. B. zu relevanten Publikationen (maximal 10 Artikel), bereits bearbeiteten Forschungsaufträgen oder der Mitarbeit in entsprechenden Gremien im Angebot ausweisen. Alle aufgeführten Anforderungen sind zwingend erforderlich und stellen bei Nicht-Erfüllung Ausschlusskriterien dar. Die Vergabestelle behält sich eine Überprüfung der Angaben vor.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien

das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien

1. Preis. Gewichtung 50

2. Nachstehende Unterkriterien. Gewichtung 50

3. A) Auswahl der Methoden zur Datengewinnung. Gewichtung 3

4. B) Dokumentationsqualität der projektbezogenen Referenzen. Gewichtung 2

5. C) Beschreibung von Projektzielen.../Eigene Gedanken. Gewichtung 2

6. D) Personal-/Finanz-/Terminplan. Gewichtung 1

IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Z2b-524333-Ho
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 10.11.2016 - 12:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.11.2016 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Sonstige:
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
bis: 31.1.2017
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben

Es handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die Vergabeunterlagen werden nur elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Die Angebotsabgabe hat ausschließlich über diese Plattform mit der dort bereitgestellten Softwarekomponente "Angebotsassistent, AnA" zu erfolgen. Bieterfragen können bis zum 24.10.2016 eingereicht werden. Später eingehende Fragen bleiben unberücksichtigt. Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Jegliche Kommunikation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist in deutscher Sprache zu führen und erfolgt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de).

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer beim Bundeskartellamt des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Deutschland

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer beim Bundeskartellamt des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Deutschland

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Verzögern, bei der Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vertragsunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer des Bundes eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 134 Abs. 1 GWB informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage nach der Absendung der Information durch die Vergabestelle.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer beim Bundeskartellamt des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Deutschland

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29.9.2016
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