Neubau Bürger- und Vereinszentrum Denklingen - Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3, 7 (nur Feuerlöschgeräte und Feuerlöschanlagen) und 8, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Gemeinde Denklingen
Hauptstraße 23
Kontaktstelle(n): MK5 Projektmanagement GbR
86920 Denklingen
DEUTSCHLAND
E-Mail:

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.denklingen.de/

Weitere Auskünfte erteilen: MK5 Projektmanagement GbR
Rückertstraße 5
Zu Händen von: Herrn Müller
80336 München
DEUTSCHLAND
E-Mail:

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: MK5 Projektmanagement GbR
Rückertstraße 5
Zu Händen von: Herrn Müller
80336 München
DEUTSCHLAND
E-Mail:

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Neubau Bürger- und Vereinszentrum Denklingen - Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3, 7 (nur Feuerlöschgeräte und Feuerlöschanlagen) und 8, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Denklingen.

NUTS-Code DE21E

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Neubau Bürger- und Vereinszentrum Denklingen.
Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines Zentrums, an dem die Bürger von Denklingen, aber auch die Vereine (u. a. VfL Denklingen, Schützenverein Denklingen, Musikverein Denklingen und Landjugendgruppe) einen zentralen Ort zur Begegnung und für gesellschaftliche Veranstaltungen haben, aber auch familiäre Feste durchgeführt werden können.
Das Nutzerbedarfsprogramm beinhaltet im Groben folgende Flächen (NF bzw. TF):

- VfL Denklingen: 277 bis 296 m2 NF (u. a. Umkleidekabinen mit Duschen, Geräteräume, Garagen für Vereinsfahrzeuge und Büroräume),

- Schützenverein Denklingen: 325 bis 352 m2 NF (u. a. Schießstand, Waffenkammer und Aufsichtsraum),

- Musikverein Denklingen: 206 bis 213 m2 NF (u. a. Proberäume und Garage für Anhänger),

- Landjugendgruppe: 90 bis 95 m2 NF (u. a. Gruppenraum und Lagerräume),

- Bürgerzentrum / Saalbereich: 1 059 bis 1 165 m2 NF (u. a. Foyer-/Empfangsbereich für Sitzveranstaltungen bis zu 150 Personen, Bürgersaal für Veranstaltungen bis ca. 400 Personen in Reihenbestuhlung / bis ca. 300 Personen an Tischen zzgl. Tanzfläche / bis ca. 750 Personen für Musik- und Partyveranstaltungen, Bühne und Vorbühne, Technik- und Lagerflächen),

- Gastronomie, Küchen- und Lagerbereich: 214 bis 264 m2 NF (u. a. Vollküche, Lager- und Kühlräume),

- Zentrale Technik: 270 bis 383 m2 TF,

- Restaurantion: 379 bis 439 m2 NF (u. a. Schützenstüberl, Hauptgastraum, Nebenzimmer, Kegel- und Bowlingbahn, Sanitärbereiche),

- Frei- und Außenanlagen (u. a. Hauptspielfeld Fußball mit teilweise wettergeschützter Tribüne, Nebenspielfeld Fußball, Kunstrasenplatz Fußball, befestiger Festzeltplatz, Beachvolleyballplatz, Spielplatz, Waschplatz, Lagerplatz, Parkplatz, Biergarten mit Grillbereich, WC-Bereiche und Lagerraum Außenbereich).
Der Baubeginn soll im Frühjahr 2017 stattfinden. Die Baufertigstellung ist 2 Jahre später vorgesehen.
Mit dieser Ausschreibung soll ein geeignetes Fachplanungsbüro für die Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3, 7 (nur Feuerlöschgeräte und Feuerlöschanlagen) und 8, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI ausgewählt werden.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71315000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3, 7 (nur Feuerlöschgeräte und Feuerlöschanlagen) und 8, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst sollen die Leistungsphasen 1-4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung [sofern erforderlich]) gemäß § 55 HOAI beauftragt werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungsphasen - ganz oder teilweise - zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: - Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 5-7 gem. § 55 HOAI,
- Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 8+9 gem. § 55 HOAI,
- ggf. besondere Leistungen nach Anlage 15 HOAI bzw. zusätzliche Leistungen.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung:
für Personenschäden: 2 000 000 EUR,
für sonstige Schäden: 1 000 000 EUR.
bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftplichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
HOAI (in der zum Vertragsschluß gültigen Fassung).
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF).
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammen arbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF).
c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Leistungsfähigkeit des Bewerbers (10 %).
a) Durchschnittlicher Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Jahre (5 %),
b) Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre (5 %),
c) Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden 1 000 000 EUR bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut (vgl. III.1.1)).
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Personelle Besetzung - Projektleiter (18 %) und stellvertretender Projektleiter (12 %).
Für die Auswahl der Bewerber, die zum weiteren Verhandlungsverfahren aufgefordert werden, sind vom Bewerber der vorgesehene Projektleiter sowie dessen Stellvertreter zu benennen. Die entsprechende fachliche Qualifikation (Ausbildung und Dauer der Berufserfahrung) ist anzugeben sowie mittels Ausbildungsnachweis zu belegen.
Zudem sind für den Projektleiter 3 sowie für den stellvertretenden Projektleiter 2 persönliche Referenzprojekte anzugeben, die (nach Möglichkeit) mit der zu vergebenden Aufgaben hinsichtlich der Komplexität vergleichbar sein sollten. Eine zeitliche Einschränkung für die persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht.
Die maximale Punktezahl für die Referenzprojekte des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters kann erzielt werden, wenn folgende Voraussetzungen je Projekt vorliegen:
- Durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter wurden die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (Feuerlöschanlagen) und 8 gem. § 53 HOAI erbracht,
- durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter wurden die Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 55 HOAI erbracht,
- die Projektkosten (Kgr. 410+420+430+475+480, DIN 276) betrugen mehr als 800 000 EUR brutto,
- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sport- bzw. Veranstaltungsstätte,
- bei dem Auftraggeber handelt es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. GWB,
- das Referenzprojekt beinhaltet eine Versammlungsstätte nach VStättVO.
Je Referenzprojekt des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters können maximal 6 Punkte erzielt werden. Bei einer maximalen Anzahl von 3 Referenzprojekten für den Projektleiter und 2 Referenzprojekten für den stellvertretenden Projektleiter können somit maximal 30 Punkte erreicht werden (3 x 6 Punkte + 2 x 6 Punkte = 30 Punkte).
Referezprojekte des Bewerbers (60 %).
Für die Auswahl der Bewerber, die zum weiteren Verhandlungsverfahren aufgefordert werden, sind vom Bewerber 4 Referenzprojekte aus den letzten 5 Geschäftsjahren (2011 bis heute) zu benennen, die (nach Möglichkeit) mit der zu vergebenden Aufgaben hinsichtlich der Komplexität vergleichbar sein sollten.
Die maximale Punktezahl für die Referenzprojekte des Bewerbers kann erzielt werden, wenn folgende Voraussetzungen je Projekt vorliegen:
- Eine positive Referenzbescheingung des Auftraggebers gem. § 5 Abs. 5 b) VOF liegt vor,
- durch den Bewerber wurden die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (Feuerlöschanlagen) und 8 gem. § 53 HOAI erbracht,
- durch den Bewerber wurden die Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 55 HOAI erbracht,
- die Projektkosten (Kgr. 410+420+430+475+480, DIN 276) betrugen mehr als 800 000 EUR brutto,
- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sport- bzw. Veranstaltungsstätte,
- bei dem Auftraggeber handelt es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. GWB,
- das Referenzprojekt beinhaltet eine Versammlungsstätte nach VStättVO,
- das Referenzprojekt ist abgeschlossen (d. h. in Betrieb genommen).
Je Referenzprojekt des Bewerbers können maximal 15 Punkte erzielt werden. Bei einer maximalen Anzahl von 4 Referenzprojekten können somit maximal 60 Punkte erreicht werden (4 x 15 Punkte = 60 Punkte).
Bei Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften sind in Summe maximal 4 Bewerberreferenzen und nur ein Projektleiter und ein Stellvertreter zu benennen.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt und Ingenieur.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Gewichtung der Auswahlkriterien: 1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (10 %): - Für einen durchschnittlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahren < 100 000 EUR werden 0 Punkte vergeben, für einen durchschnittlichen Gesamtumsatz der letzten drei Jahren zwischen 0,1 - 0,2 EUR werden 2,5 Punkte vergeben, für einen durchschnittlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahren > 200 000 EUR werden 5 Punkte vergeben. - Für eine durchschnittliche Anzahl an Beschäftigte der letzten 3 Jahren < 2 MA werden 0 Punkte vergeben, für eine durchschnittliche Anzahl an Beschäftigte der letzten 3 Jahren zwischen 2-4 MA werden 2,5 Punkte vergeben, für eine durchschnittliche Anzahl an Beschäftige der letzten 3 Jahren > 4 MA werden 5 Punkte vergeben. 2) Personelle Besetzung - Projektleiter und stellvertretender Projektleiter (30 %): 3 Referenzprojekte für den Projektleiter und 2 Referenzprojekte für den stellvertretenden Projektleiter max. 30 Punkte, je Referenzprojekt 6 Punkte (3 x 6 Punkte + 2 x 6 Punkte = 30 Punkte). Die 6 Punkte je Referenzprojekt des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters setzen sich wie folgt zusammen: - 1 Punkt, wenn die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (Feuerlöschanlagen) und 8 gem. § 53 HOAI durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter erbracht wurden, - 1 Punkt, wenn die Leistungsphasen 2-8 gem. § 55 HOAI durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter erbracht wurden, - 1 Punkt bei Projektkosten (Kgr. 410+420+430+475+480, DIN 276) > 800 000 EUR brutto. Bei Projektkosten zwischen 0,3 und 800 000 EUR brutto werden 0,5 Punkte vergeben. Unter 300 000 EUR Projektkosten werden 0 Punkte vergeben, - 1 Punkt, wenn es sich bei dem Referenzprojekt des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters um eine Sport- bzw. Veranstaltungsstätte handelt, - 1 Punkt, wenn es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. GWB handelt, - 1 Punkte, wenn das Referenzprojekt des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters eine Versammlungsstätte nach VStättVO beinhaltet. 3) Referezprojekte des Bewerbers (60 %): 4 Referenzprojekte max. 60 Punkte, je Referenzprojekt 15 Punkte (4 x 15 Punkte = 60 Punkte). Die 15 Punkte je Referenzprojekt setzen sich wie folgt zusammen: - 1 Punkt, wenn eine positive Referenzbescheinigung des Auftraggebers vorliegt, - 2 Punkte, wenn die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (Feuerlöschanlagen) und 8 gem § 53 HOAI erbracht wurden, - 2 Punkte, wenn die Leistungsphasen 2-8 gem. § 55 HOAI erbracht wurden, - 2 Punkte bei Projektkosten (Kgr. 410+420+430+475+480, DIN 276) > 800 000 EUR brutto. Bei Projektkosten zwischen 0,3 und 0,8 Mio. EUR brutto wird 1 Punkt vergeben. Unter 0,3 Mio. EUR Projektkosten werden 0 Punkte vergeben, - 2 Punkte, wenn es sich bei dem Referenzprojekt um eine Sport- bzw. Veranstaltungsstätte handelt, - 2 Punkte, wenn es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. GWB handelt, - 2 Punkte, wenn das Referenzprojekt eine Versammlungsstätte nach VStättVO beinhaltet, - 2 Punkte, wenn das Referenzprojekt abgeschlossen ist. Die Bewertungsmatrix, die bei der Auswertung zur Anwendung kommt, kann bei der Vergabestelle per E-Mail () angefordert werden.

IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
1340-J15-9DC9
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 9.5.2016 - 11:30
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
9.5.2016 - 11:30
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Der Teilnahmeantrag ist mittels eines, von der Vergabestelle vorgebenen Bewerbungsbogens zu erstellen.

Dieser Bewerbungsbogen kann kostenlos per E-Mail unter angefordert werden.

Anfragen sowie Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an zu richten.

Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails und Telefaxe sind nicht zugelassen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt.
Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen. Im Falle der Leistungserbringung durch einen Nachunternehmer ist die Leistungsfähigkeit entsprechend den Anforderungen gesondert für diesen zu erbringen. Der Bewerber hat zudem eine unterzeichnete und verbindliche Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF).
Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
80538 München
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.4.2016