Abfallentsorgungsdienstleistungen Stadt Bad Laasphe.

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Der Bürgermeister, Stadt Bad Laasphe
Mühlenstraße 20
Kontaktstelle(n): Fachbereich Bauen und Planen
Zu Händen von: Werner Dieckhoff, Zimmer 222
57334 Bad Laasphe
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2752909260
Fax: +49 275290919

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.bad-laasphe.de

Weitere Auskünfte erteilen: Subreport, Verlag Schawe GmbH
Postfach
Kontaktstelle(n): Vergabeplattform Elvis, E 78424944; Fragen sind über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform Subreport zu stellen
51101 Köln
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse: http://www.subreport.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Subreport, Verlag Schawe GmbH
Postfach
Kontaktstelle(n): Vergabeplattform Elvis, E 78424944
Zu Händen von: Herrn Stefan Ehl
51101 Köln
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2219857858
E-Mail:
Fax: +49 2219857866
Internet-Adresse: http://www.subreport.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt Bad Laasphe, Der Bürgermeister
Mühlenstraße 20
Kontaktstelle(n): Fachbereich Bürgerservice, Abteilung Sicherheit und Ordnung
Zu Händen von: Herrn Jürgen Pospichal
57334 Bad Laasphe
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2752909130
Fax: +49 2752909199
Internet-Adresse: http://www.bad-laasphe.de

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Abfallentsorgungsdienstleistungen Stadt Bad Laasphe.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 16: Abfall- und Abwasserbeseitigung, sanitäre und ähnliche Dienstleistungen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Stadt Bad Laasphe.
NUTS-Code
II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Los 1: Gestellung Abfallbehälter für Restabfall und Bioabfall, Einsammlung und Transport von Restabfall, Sperrmüll, Bioabfall sowie Elektro- und Elektronikaltgeräten in der Stadt Bad Laasphe und Transport zu den vom Kreis Siegen-Wittgenstein zugewiesenen Entsorgungsanlagen gemäß Leistungsbeschreibung.
Los 2: Gestellung Altpapierbehälter, Einsammlung und Transport von Altpapier und Verwertung des Altpapiers gemäß Leistungsbeschreibung.
Los 3:Sammlung von schadstoffhaltigen Abfällen und Transport zu einer vom Kreis Siegen-Wittgenstein zugewiesenen Übergabestelle gemäß Leistungsbeschreibung.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90511100, 90511000, 90511200, 90511400, 90511300

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Los 1: Restabfall ca. 1 750 t/a; Sperrmüll ca. 290 t/a, Elektro- u. Elektronikaltgeräte ca.36 t/a, Bioabfall ca. 1 500 t/a;
Los 2: Altpapier ca. 917 t/a;
Los 3: Sammlung schadstoffhaltige Abfälle zwölf Termine jährlich,
Einwohner: 14 922.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeaufträge bei verlängerbaren Liefer- oder Dienstleistungsaufträgen:
in Monaten: 12 (ab Auftragsvergabe)
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2016. Abschluss 31.12.2023

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1 Bezeichnung: Restabfall und andere Abfälle außer Altpapier und schadstoffhaltige Abfälle
1)Kurze Beschreibung
Los 1: Einsammlung und Transport von Restabfall, Sperrmüll, Bioabfall sowie Elektro- und Elektronikaltgeräten in der Stadt Bad Laasphe und Transport zu den vom Kreis Siegen-Wittgenstein zugewiesenen Entsorgungsanlagen gemäß Leistungsbeschreibung.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90511100, 90511000, 90511200, 90511400, 90511300

3)Menge oder Umfang
Los 1: Restabfall ca. 1 750 t/a; Sperrmüll ca. 290 t/a, Elektro- u. Elektronikaltgeräte ca. 36 t/a, Bioabfall ca. 1 500 t/a; Einwohner: 14 922.
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Altpapier
1)Kurze Beschreibung
Los 2: Gestellung Behälter, Einsammlung und Transport von Altpapier und Verwertung des Altpapiers gemäß Leistungsbeschreibung.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90511400, 90511100, 90511000, 90511200, 90511300

3)Menge oder Umfang
Los 2: Altpapier ca. 917 t/a;
Einwohner: 14 922.
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Los-Nr: 3 Bezeichnung: Schadstoffhaltige Abfälle
1)Kurze Beschreibung
Los 3: Sammlung von schadstoffhaltigen Abfällen, Transport zu einer vom Kreis Siegen-Wittgenstein zugewiesenen Übergabestelle gemäß Leistungsbeschreibung.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

90511100, 90511000, 90511200, 90511400, 90511300

3)Menge oder Umfang
Los 3: Sammlung schadstoffhaltige Abfälle zwölf Termine jährlich.
Einwohner: 14 922.
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Keine.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Die zu erbringenden Leistungen des Auftragnehmers werden mit der Auftraggeberin abgerechnet.
Die Vergütung für die regelmäßige Abfuhr von Restabfall, Bioabfall und Altpapierbehältern erfolgt monatliche für den Vormonat mit nachfolgend beschriebener Berechnungsweise. Zusätzlich ist eine Jahresabrechnung (Zusammenfassung der Monatsabrechnungen) spätestens zum 15.2. des dem Leistungsjahr folgenden Jahres vorzulegen.
Grundlage für die erste Abrechnung ist der Behälterbestand zum 1.1.2016, danach der Behälterbestand des ersten Tages des Vormonats. Es gilt danach die Zahl der Behälter gemäß den Behälterbestandslisten, die die Auftraggeberin dem Auftragnehmer monatlich bis zum 20. eines jeden Monats für den Stichtag des ersten Tages im Monat übermittelt.
Die Zahlung des Entgeltes für die Abfuhr von Sperrmüll, Elektro- und Elektronik(-alt-)geräte und der Schadstoffe erfolgt monatlich für den Vormonat auf Anforderung des Auftragnehmers. Zahlungen erfolgen innerhalb 30 Tage nach Eingang der prüfbaren Rechnung bei der Auftraggeberin.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Keine.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Folgende Unterlagen sind zwingend mit dem Angebot abzugeben und werden nicht nachgefordert:
- Das Angebotsformular (ausgefüllt und unterschrieben);
- Die Entgeltdatei mit Preisangaben vollständig (ausgefüllt, ausgedruckt und auf CD oder DVD).
Die Preise müssen an entsprechender Stelle alle weiteren Kosten im Zusammenhang mit dem ausgeschriebenen Auftrag enthalten.
Soweit zutreffend, sind mit dem Angebot zwingend einzureichen:
- Erklärung der Bietergemeinschaft (Formular);
- Angaben bei bevorzugten Bewerbern;
- Angaben zu anderen Unternehmen, wenn auf deren Eignungsnachweise verwiesen wird.
Die weiteren in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise und Erklärungen sollen mit dem Angebot eingereicht werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern (§ 19 EG Abs. 2 VOL/A).
Die Nachforderung gilt nicht für das Angebotsformular, Preisangaben in den Preisblättern (es sei denn, es handelt sich um unwesentliche Einzelpositionen, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Bei Nachforderung fehlender Unterlagen sind diese spätestens innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung durch die Auftraggeberin vom Bieter vorzulegen.
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung (per Fax oder E-Mail) durch die Auftraggeberin und endet mit der Ankunft der Unterlagen des Bieters bei der Auftraggeberin. Für die fristgerechte Einreichung ist der Bieter verantwortlich.
Verstöße gegen diese Vorgabe führen zum Ausschluss des Angebotes. Dies gilt auch hinsichtlich fehlender Preise, es sei denn, es handelt sich um unwesentliche Einzelpositionen, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Jeder Bieter, jedes andere Unternehmen, auf das verwiesen wurde und bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die im Formular "Erklärungen zu Zahlung von Steuern, wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, Mindestlohn, Insolvenzverfahren, Tariftreue, sozialen Kriterien, Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zu Korruptionsverhütung" genannten Erklärungen zu Mindestlohn, Tariftreue, sozialen Kriterien, Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Korruption abgeben und an vorgesehene/r/n Stelle(n) unterschreiben sowie einen Handelsregisterauszug (siehe auch Regelung zu Kleinunternehmen) vorlegen. Von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu unterschreiben.
Dies gilt auch für Papierfabriken und Altpapierhändler), denen das Altpapier vom Bieter übergeben wird und die Leistungen im Rahmen des ausgeschriebenen Auftrages in Deutschland erbringen.

Unternehmen, die in den Präqualifizierungsdatenbanken www.pq-vol.de oder www.pqverein.de registriert sind, haben dies bei Abgabe des Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer anzugeben.

Folgende Nachweise werden von der Auftraggeberin bei Präqualifikation anerkannt:
- Erklärungen zu Zahlung von Steuern, Zahlung zur gesetzlichen Sozialversicherung,
- Gewerbeanmeldung, Gewerbeerlaubnis,
- Insolvenzverfahren,
- maximal 12 Monate alten Handelsregisterauszug oder Berufsregistereintrag oder den hierzu in der "Liste der geforderten Erklärungen, Eigenerklärungen und Eignungsnachweise" geforderten anderen Nachweis,
- Gewerbezentralregisterauszug.
Die vorgenannten Erklärungen sind im Formular "Erklärungen zu Zahlung von Steuern, wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, Mindestlohn, Insolvenzverfahren, Tariftreue, Mindestlohn, Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zu Korruptionsverhütung" in den Vergabeunterlagen enthalten und an vorgesehene/r/n Stelle(n) auszufüllen und zu unterschreiben.
Eigenerklärungen/Nachweise:
Angaben zu Schadstoffklassen der Transportfahrzeuge nach Bundesfernstraßenmautgesetz - BFStrMG)
Anlage zu § 14 (Mautsätze) ergänzt um die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) Anlage XIV hinsichtlich EEV Klasse 1, S6.
Nachweis ist vorzulegen von:
Von jedem Bieter oder einer Bietergemeinschaft anzugeben.
Erläuterungen:
Eigenerklärung; Formular der Vergabeunterlagen ist zu verwenden und auszufüllen.
Siehe auch Vergabeunterlagen.
Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen EU-Mitgliedstaaten oder Vertragsstaaten des EWR Abkommens werden anerkannt und müssen mit einer beglaubigten Übersetzung in die deutsche Sprache eingereicht werden.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärungen/Nachweise:
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote bis max. 12 Monate alt, Auszugsdatum muss erkennbar sein). Kleinunternehmen, die nicht verpflichtet sind, sich in das Handelsregister eintragen zu lassen, haben die Gewerbeanmeldung (inkl. eventueller späteren Änderungen) vorzulegen.
Nachweis ist vorzulegen von:
Jedem Bieter, jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft und jedem anderen Unternehmen, auf das verwiesen wurde.
Erläuterung:
Ausdruck/Kopie.
Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen EU-Mitgliedstaaten oder Vertragsstaaten des EWR Abkommens werden anerkannt und müssen mit einer beglaubigten Übersetzung in die deutsche Sprache eingereicht werden.
Siehe auch Vergabeunterlagen.
Alle in Ziffer III.2.1) in den geforderten Erklärungen, Eigenerklärungen und Eignungsnachweise genannten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Referenz.
Siehe geforderte Referenz unter Ziffer III.2.3).
Bedient sich der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen, muss er in diesem Fall dem Auftraggeber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Art und Umfang der Mittel müssen in der Verpflichtungserklärung dargestellt werden. In diesem Fall sind andere Unternehmen, auf deren Nachweise verwiesen wurde, bei Beauftragung des Bieters so einzubeziehen, dass die von den anderen Unternehmen zur Verfügung gestellten Mittel die Eignung des Bieters zur Durchführung des zu vergebenden Auftrages begründen oder sichern. Bei Beauftragung ist der Bieter verpflichtet, die zugesicherten Mittel des anderen Unternehmens auch zu nutzen.
Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen EU-Mitgliedstaaten oder Vertragsstaaten des EWR-Abkommens werden anerkannt und müssen mit einer beglaubigten Übersetzung in die deutsche Sprache eingereicht werden.
Siehe auch Vergabeunterlagen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Alle in Ziffer III.2.2) in den geforderten Erklärungen, Eigenerklärungen und Eignungsnachweise genannten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Eigenerklärungen/Nachweise:
Personalqualifikation.
Lose 1 bis 2:
Zahl der beschäftigten Fahrer für die letzten 3 Kalenderjahre, die kommunale Abfälle im Behälterholsystem (2-rädige Behälter) mindestens 2 Jahre lang einsammelt haben.
Los 3:
Nachweis, dass mindestens eine beschäftigte und für die Leistungserbringung vorgesehene Person die Sachkunde der TRGS 520 - Errichtung und Betrieb von Sammelstellen und zugehörigen Zwischenlagern für Kleinmengen gefährlicher Abfälle - Punkt "4 Personal" (Anforderungen an eine Fachkraft, belegt durch Zeugnisse zu einer nach TRGS 520 in Punkt 4.2 geforderten Ausbildung und die Bescheinigung der erfolgreichen Teilnahme am "Grundlehrgang zum Erwerb der erforderlichen Kenntnisse im Umgang mit gefährlichen Abfällen" (Anlage 3 zu TRGS 520)) hat und gemäß der TRGS 520 eingesetzt werden kann sowie Eigenerklärung zur Berufserfahrung der Person.
Nachweis ist vorzulegen von:
In Summe müssen die Anforderungen von einer Person, die beim Bieter bzw. Bietergemeinschaftsmitgliedern oder anderen Unternehmen, auf die verwiesen wurde, beschäftigt ist, erfüllt werden.
Erläuterung:
Zeugnisse und Sachkundenachweis(e), durch berechtigte Dritte ausgestellt in Form von Kopien;
Eigenerklärung des Bewerbers zur Berufserfahrung der Person mit Sachkunde.
Eigenerklärungen/Nachweise:
Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb.
Lose 1 bis 3:
Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb,
Tätigkeit muss beinhalten.
Los 1 und 2:
"Einsammeln und Befördern" mindestens mit Abfallschlüsselnummern:
Los 1:
Restmüll (Abfallschlüssel 20 03 01), Sperrgut (Abfallschlüssel 20 03 07, 20 01 37*, 20 01 38, 20 01 39, 20 01 40), Biomüll (Abfallschlüssel 20 01 08, 20 02 01).
Los 2:
Altpapier (Abfallschlüssel 20 01 01, 15 01 01).
Los 3:
Mindestens für Abfallschlüsselnummern für alle bei der Sammlung von schadstoffhaltigen Abfällen aus Haushaltungen einzusammelnden Abfälle gemäß der Leistungsbeschreibung.
Los 1 bis 3:
Nachweis ist vorzulegen von:
Das Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb ist von allen Bietern, Bietergemeinschaftsmitgliedern und anderen Unternehmen, auf die verwiesen wurde, vorzulegen. Dies gilt nicht für Papierfabriken und Altpapierhändler denen das Altpapier vom Bieter zur Verwertung übergeben wird. Bieter bzw. Bietergemeinschaftsmitglieder und andere Unternehmen, auf die verwiesen wurde, können sich bei dem Nachweis der Tätigkeiten und den Abfallschlüsselnummern ergänzen. In Summe müssen alle genannten Abfallschlüsselnummern sowohl für die Tätigkeit "Einsammeln" und auch "Befördern" pro Los vorgelegt werden.
Erläuterung:
Zertifikat mit allen Anhängen als amtlich beglaubigte Kopie.
Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote noch gültig sein.
Zusätzlich werden weitere Abfallarten anerkannt, wenn dazu ein Hinweis im Zertifikat enthalten ist und für die betreffenden Abfallarten gültige Sammelentsorgungsnachweise (mit Datum nach Ausstellung des Zertifikates) beigefügt werden. Alle Dokumente sind als amtlich beglaubigte Kopien vorzulegen.
Eigenerklärungen/Nachweise (soweit zutreffend):
Los 1 bis 3.
Formular Bietergemeinschaften,
Nachweis ist vorzulegen von:
Von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft und zu unterschreiben.
Erläuterung:
Eigenerklärung Formular der Vergabeunterlagen ist zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Los 1 bis 3:
Eigenerklärungen/Nachweise:
Referenz:
Los 1 und 2:
Eigenerklärung des Bieters, in der steht, dass er im Auftrag mindestens eines anzugebenden kommunalen oder privaten Auftraggebers die Einsammlung im 2-rädrigen Behälterholsystem bei privaten Haushaltungen (nicht Unternehmen) von Restabfall, Bioabfall, Altpapier oder Verpackungen,
Los 3 Referenz:
Eigenerklärung des Bieters, dass er für mindestens einen öffentlichen Auftraggeber (Kreis, Gemeinde, Stadt, Zweckverband, 100 % kommunalen Unternehmen) - nicht für private Unternehmen -
die mobile oder stationäre Sammlung von schadstoffhaltigen Abfällen aus Haushaltungen.
(Lose 1 bis 3)
bisher vertragsgemäß durchgeführt hat und mindestens 2 Jahre lang (730 Tage) diese Leistungen für vorgenannte Auftraggeber in den letzten 4 Jahren erbracht hat.
Hinweis:
Die Auftraggeberin behält sich vor, sich die Richtigkeit der Angaben von dem vom Bieter für die Referenz genannten Auftraggeber bestätigen zu lassen.
Nachweis ist vorzulegen von:
Bieter bzw. Bietergemeinschaftsmitglieder und andere Unternehmen, auf die verwiesen wurde, können sich bei dem Nachweis ergänzen. In Summe müssen die gestellten Anforderungen je Los erfüllt werden.
Erläuterung:
Eigenerklärung;
beigefügtes Formular ist zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Bedient sich der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen, muss er in diesem Fall dem Auftraggeber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Art und Umfang der Mittel müssen in der Verpflichtungserklärung dargestellt werden. In diesem Fall sind andere Unternehmen, auf deren Nachweise verwiesen wurde, bei Beauftragung des Bieters so einzubeziehen, dass die von den anderen Unternehmen zur Verfügung gestellten Mittel die Eignung des Bieters zur Durchführung des zu vergebenden Auftrages begründen oder sichern. Bei Beauftragung ist der Bieter verpflichtet, die zugesicherten Mittel des anderen Unternehmens auch zu nutzen.
Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen EU-Mitgliedstaaten oder Vertragsstaaten des EWR-Abkommens werden anerkannt und müssen mit einer beglaubigten Übersetzung in die deutsche Sprache eingereicht werden.
Siehe auch Vergabeunterlagen.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: ja
Preis: 0 EUR

Zahlungsbedingungen und -weise: Die Vergabeunterlagen sind bei der Vergabeplattform subreport ELViS http://www.subreport.de - unter Nummer E 78424944 im PDF-, bzw- Excel-Format kostenlos herunterladbar. Zuvor muss sich der Bewerber kostenfrei bei der Firma subreport https://www.subreport-elvis.de/elvis/secure/anmeldung/ registrieren lassen. Bei Weitergabe der Vergabeunterlagen und -dateien an Dritte, ist der Anfordernde der Vergabeunterlagen dafür verantwortlich, dass die Vergabeunterlagen und alle weiteren Informationen, die die Vergabestelle bereitstellt, rechtzeitig, vollständig und unverändert an die Bewerber weitergegeben werden.

Wir empfehlen die Vergabeunterlagen frühzeitig von vorgenannter Plattform herunterzuladen und durchzulesen. Bewerber, die die Vergabeunterlagen spät herunterladen und bearbeiten, müssen damit rechnen, dass sie keine Antworten mehr zu Fragen bezüglich der Vergabeunterlagen erhalten und dass die Auftraggeberin auf ihre Hinweise z. B. zu Unrichtigkeiten nicht reagiert, wenn keine ausreichende Zeit für die Bearbeitung der Fragen bleibt und die rechtzeitige Information der Bewerber nicht mehr erfolgen kann. Die Angebote sind in Papierform per Post an die Adresse der Auftraggeberin zu senden oder dort abzugeben (Adresse siehe Seite 1 Angebotsformular). Die ausschreibende Stelle vergütet den Aufwand der Angebotserstellung und Angebotsversendung den Bietern nicht.
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
26.8.2015 - 10:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
bis: 3.11.2015
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben

Enthalten die Vergabeunterlagen Fehler oder Unklarheiten, die der Bewerber erkennt oder erkennen kann, so hat er die Auftraggeberin unverzüglich schriftlich über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform subreport ELVIS http://www.subreport.de - unter Nummer E 78424944 darauf hinzuweisen, auch wenn er den Hinweis schon vorher in anderer Form gegeben hat. Diese Fragen oder Einwände müssen unverzüglich, spätestens bis zum 17.8.2015, 10:00 Uhr bei der zuvor genannten Plattform eingegangen sein. Die Beantwortung erfolgt von der ausschreibenden Stelle schriftlich (nicht telefonisch) auf zuvor genannter Plattform.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster
DEUTSCHLAND
Fax: +49 2514112165

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf § 107 (3) Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster
DEUTSCHLAND
Fax: +49 2514112165

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15.7.2015