Errichtung Schulerweiterungsgebäude mit 6 Fachkabinetten, 12 Klassenräumen für das Kopernikus Gymnasium.

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Gemeinde Blankenfelde-Mahlow
Karl-Marx-Str. 4
Kontaktstelle(n): Kommunalservice
Zu Händen von: Herrn Weidlich
15827 Blankenfelde
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3379333322
E-Mail:
Fax: +49 3379333300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.blankenfelde-mahlow.de

Elektronischer Zugang zu Informationen: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Errichtung Schulerweiterungsgebäude mit 6 Fachkabinetten, 12 Klassenräumen für das Kopernikus Gymnasium.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Planung und Ausführung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Schulstandort Kopernikus Gymnasium, Bachstr. 14, 15827 Blankenfelde-Mahlow.

NUTS-Code DE42A

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Planung und Errichtung eines Schulerweiterungsgebäudes mit 12 Klassenräumen, 6 Fachräumen einschl. Ausstattung der Fachräume, ca. 200 m² Aula, Lehrerzimmer, Büros usw. Gebäude mit 2 Etagen und Flachdach.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45214200

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Planung und Errichtung eines Schulerweiterungsgebäudes mit ca. 3 760 m² Grundfläche, umbauter Raum ca. 17 000 m³. Herrichtung des Grundstücks, Erdarbeiten, Rohbauarbeiten, Ausbauarbeiten, Ausführung aller Haustechnischen Gewerke, bis zur schlüsselfertigen Übergabe an den Auftraggeber.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 4 900 000 EUR
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 12.10.2015. Abschluss 1.11.2017

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft 3 % der Auftragssumme, Gewährleistungsbürgschaft 3 % der Abrechnungssumme, Weitere Bedingungen siehe Vergabeunterlagen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bietergemeinschaften haben eine Erklärung mit dem Inhalt gemäß Ziffer 6.1 der Bewerbungsbedingungen EG (Formblatt 212 EG) vorzulegen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Unternehmen, die sich um eine Beauftragung bewerben, müssen sich bei der Angebotsabgabe gesondert schriftlich verpflichten, ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Ausführung der Leistungen mindestens die in der Achten Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Baugewebe (8 BauArbbV) festgelegten Entgelte zu Zahlen. Zudem müssen Unternehmen, die sich um eine Beauftragung bewerben, sich schriftlich verpflichten, dem Auftraggeber Kontroll- und Informationsrechte gemäß dem Vergabegesetz Brandenburg einzuräumen. Näheres ergibt sich aus den Vergabeunterlagen.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eintragungen in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zu Eignung). Hierbei handelt es sich um Mindestanforderungen die mit der Angebotsabgabe zwingend zu erfüllen sind. Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die entere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen.
2. Zusätzliche auftragsspezifische Angaben, Erklärungen und Nachweise entsprechend § 6 Abs. 3,4 VOB/A.:
a) Darstellung der vorgesehenen Auftragnehmerstruktur mit Angabe der vorgesehenen Partner (Mitglieder Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmer) und deren Tätigkeiten im Auftragsfall.
b) Eigendarstellung des Bieters einschließlich einer Darstellung bestehenden gesellschaftlicher Verbindungen und Beteiligungsverhältnissen.
c) Verpflichtungserklärung entsprechend dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
d) SOKA-Baubescheinigung entsprechend dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
Hinweise:
Im Falle einer Bietergemeinschaft sind Angaben, Nachweise und Erklärungen nach Ziff. 1. und 2. b) bis d) für jedes Mitglied vorzulegen.
Sind für die Leistungserbringung Nachunternehmer vorgesehen, sind diese für die Gewerke Rohbauarbeiten (VE 12, 13, 17), Dacharbeiten (VE 21, 22), Metallbau (VE 31) und für die TGA-Gewerke zu benennen. Die Nachweise nach Ziff 1. und 2. b) bis d) für diese Nachunternehmer sind der Auftraggeberin auf Verlangen, von den Bietern die in die engere Wahl kommen, vorzulegen.
Weitere Nachunternehmer sind vor Leistungserbringung zur Bestätigung durch den AG zu benennen. Die Auftraggeberin behält sich vor, Angaben, Nachweise und Erklärungen nach Ziff. 1. und 2. b) bis d) von den Nachunternehmern nachzufordern. Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmern sind auf Verlangen der Auftraggeberin vor Zuschlagserteilung vorzulegen. Die Berücksichtigung von Kapazitäten Dritter erfordert die Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen (vgl. Formblatt 236 EG).
Geforderte Nachweise, Unterlagen und Erklärungen sollen nicht älter als 6 Monate sein.
Die von der Auftraggeberin vorgegebenen Formblätter sind zu verwenden. Anderenfalls kann dies zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Die nicht rechtzeitige Vorlage von geforderten Angaben bzw. Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Angaben oder Unterlagen nachzufordern und Angebote vom Verfahren auszuschließen, für die auf einmalige Nachforderung fehlende Angaben oder Unterlagen nicht oder nicht fristgemäß oder unvollständig eingereicht werden.
Bieter aus EU-Ländern, in denen die benannten Angaben und Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Angaben und Nachweise vorzulegen. Soweit die Angaben und Nachweise nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, hat der Bieter eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eintragungen in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zu Eignung). Hierbei handelt es sich um Mindestanforderungen die mit der Angebotsabgabe zwingend zu erfüllen sind. Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die entere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen.
Angabe des Umsatzes des Bieters jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit es Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz anzugeben. Der Umsatz des Bieters muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils mindestens 5 000 000 EUR netto betragen haben. Im Fall von Bietergemeinschaften gilt dies für den Gesamtumsatz der Mitglieder der Bietergemeinschaft.
Für den Fall, dass das Unternehmen eines Bieters noch keine 3 Geschäftsjahre existiert, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Der Bieter hat im Übrigen gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunktes zu erklären, dass sein Unternehmen weniger als 3 Jahre existiert.
Bieter aus EU-Ländern, in denen die benannten Angaben und Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Angaben und Nachweise vorzulegen. Soweit die Angaben und Nachweise nicht in deutschen Sprache abgefasst sind, hat der Bieter eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Eintragungen in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zu Eignung). Hierbei handelt es sich um Mindestanforderungen die mit der Angebotsabgabe zwingend zu erfüllen sind. Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die entere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen.
Angabe der Anzahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter, gegliedert nach Lohngruppen.
Durch den Bieter sind Referenzobjekte nachzuweisen:
Mindestens 3 Referenzen abgeschlossener Projekte vergleichbarer Größenordnung (Auftragssumme des Bieters netto mindestens 2 500 000 EUR) für die Ausführung (Neubau oder Umbau) von vergleichbare öffentliche Einrichtungen, nicht älter als 5 Jahre, und jeweils mit Angabe von:
- Bezeichnung des Bauvorhabens,
- Adresse des Bauvorhabens,
- Art der Leistung und Leistungsumfang,
- Auftragssumme,
- bei Nachunternehmerleistung - Benennung der Firma mit Adresse,
- Ausführungsjahr/e,
- Bauherr,
- aktueller Ansprechpartner: Bauherr und/oder Architekt mit Name und Telefon-Nr.,
- stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen.
Mindestens eine Referenz muss auch Planungsleistungen umfasst haben.
Angabe der in den letzten 3 Jahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gegliedert nach Lohngruppen.
Hinweise:
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist es den Bietern freigestellt, unterschiedliche Referenzen von mehreren Mitgliedern vorzulegen. Im Übrigen sind die Angaben, Nachweise und Erklärungen nach Ziff. 1. und 2 für jedes Mitglied vorzulegen.
Bieter aus EU-Ländern, in denen die benannten Angaben und Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Angaben und Nachweise vorzulegen. Soweit die Angaben und Nachweise nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, hat der Bieter eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien

das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien

1. Angebotspreis. Gewichtung 70

2. Gebäudearchitektur, Entwurf. Gewichtung 17

3. Haustechnische Anlagen. Gewichtung 10

4. Bauzeit. Gewichtung 3

IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
31117104
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 10.8.2015 - 14:00
Kostenpflichtige Unterlagen: ja
Preis: 55 EUR
Zahlungsbedingungen und -weise: Angabe brutto. Siehe auch Ziff. VI.3). Unternehmen, die die schriftliche Fassung der Vergabeunterlagen anfordern, haben mit der Anforderung die Einzahlung des Entgeltes auf das Konto IBAN: DE 16160500003641020785; BIG WELADED1PMB, Mittelbrandenburgische Sparkasse, Zahlungsbetreff: Entgelt Vervielfältigung Ausschreibung 31117104, nachzuweisen. Die Vergabeunterlagen werden nur versandt, wenn der Nachweis über die Einzahlung vorliegt. Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet.
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
20.8.2015 - 14:30
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
bis: 30.9.2015
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 20.8.2015 - 20:00

Ort:

Gemeinde Blankenfelde-Mahlow.

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: ja
Weitere Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Bieter oder ihre Bevollmächtigten.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Die Auftraggeberin stellt die Vergabeunterlagen sowie alle zusätzlichen Unterlagen auf Anforderung von Unternehmen kostenfrei auf Datenträger (CD-ROM) oder per Download vom Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg zur Verfügung. Für die schriftliche Übermittlung werden Vervielfältigungskosten nach Nr. IV.3.3) erhoben.
Auskünfte über die Vergabeunterlagen werden bis spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist von der Auftraggeberin erteilt. Es werden nur solche Bieteranfragen beantwortet, die bis zum 13.8.15 schriftlich bei der Auftraggeberin eingehen.
Bieteranfragen und die Informationsübermittlung haben mittels Telekopie oder elektronisch zu erfolgen. Die hierzu erforderlichen Kontaktdaten sind Nr. 1.1) bzw. den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YMPY958.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3318661617
Fax: +49 3318661652

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird darauf hingewiesen, dass der Nachprüfungsantrag eines Bieters bei der Vergabekammer unzulässig sein kann, sofern ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber der unter Nr. 1.1) benannten Stelle nicht unverzüglich oder nicht innerhalb bestimmter Fristen (siehe § 107 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB) gerügt oder der Antrag nach Nichtabhilfe der Rüge durch die unter Nr. 1.1) benannte Stelle nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung gestellt wird. Die maßgebliche Vorschrift - § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) - lautet: "Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt".
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22.6.2015