Institutsneubau, Max-Planck-Institut für Physik in Garching, Leistung für die Fachplanung Laborplanung gemäß § 53-58 HOAI 2013.

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung - Bauabteilung
Hofgartenstraße 8
Kontaktstelle(n): 00902_VOF_PHYS_Labor
80539 München
DEUTSCHLAND
E-Mail:

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.mpg.de

Weitere Auskünfte erteilen: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung - Finazabteilung
Hofgartenstraße 8
Kontaktstelle(n): Sachgebiet Vergabemanagement
Zu Händen von: 00902_VOF_PHYS_Labor
80539 München
DEUTSCHLAND
E-Mail:
Internet-Adresse: www.mpg.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung - Beschafferprofil
Hofgartenstraße 8
Kontaktstelle(n): Die Bewerbungsunterlagen sind von den Bewerbern von der MPG-Homepage (http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof) herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden.
80539 München
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse: www.mpg.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung - Finanzabteilung
Hofgartenstraße 8
Kontaktstelle(n): Sachgebiet Vergabemanagement
Zu Händen von: 00902_VOF_PHYS_Labor
80539 München
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse: www.mpg.de

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Einrichtung des privaten Rechts
I.3)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Grundlagenforschung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Institutsneubau, Max-Planck-Institut für Physik in Garching, Leistung für die Fachplanung Laborplanung gemäß § 53-58 HOAI 2013.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Garching b. München.

NUTS-Code DE21H

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind Leistungsphasen nach § 55 ff HOAI 2013 für das Bauvorhaben "Institutsneubau Max-Planck-Institut für Physik" in Garching bei München.
Das MPI für Physik betreibt physikalische Grundlagenforschung mit den Schwerpunkten Elementarteilchenphysik und Astroteilchenphysik. Die teilchenphysikalischen Experimente werden weltweit an den großen Beschleunigeranlagen durchgeführt. Neben den Forschungsprojekten BELLE, GERDA und CRESST liegt ein derzeitiger Schwerpunkt in der Hochenergiephysik auf ATLAS, einem neuen Universaldetektors für die Vermessung höchstenergetischer Proton-Proton-Reaktionen, am neuen Beschleuniger LHC bei CERN / Genf, Schweiz. Mit ATLAS soll u.a. das Higgs Boson, das den Elementarteilchen ihre Masse verleiht, intensiv untersucht werden. Daneben soll nach neuen Teilchen und Phänomenen gefahndet werden, wie sie von Theorien, die über das Standardmodell der Elementarteilchenphysik hinausgehen (z.B. Supersymmetrie), vorhergesagt werden.
Am MPI für Physik selbst werden keine Großexperimente realisiert, es werden allerdings in Vorbereitung der Großversuche kleinere Experimente aufgebaut. Das Institut trägt damit maßgeblich zur technischen Entwicklung und zum Bau von Einzelkomponenten bei, die für die Durchführung einzelner Großexperimente benötigt werden.

Der Raumbedarfsplan des Institutsneubaus sieht eine Nutzfläche von 8 950 m2 NF 1-6 mit einer Bruttogesamtfläche von ca. 19 900 m2 vor. Das Raumprogramm umfasst experimentelle Bereiche mit Physik-Laserlaboren und Reinräumen, theoretisch-wissenschaftliche Bereiche mit Büros, Seminar- und Aufenthaltsbereichen und eine Montagehalle mit integrierter Werkstatt.

Diese voraussichtliche ca. Fläche unterteilt sich derzeit in folgende Nutzungsbereiche:

Büro- und Besprechungsräume: 4 050 m2,

Lagerräume: 220 m2,

physikalische Laborflächen: 1 050 m2,

Montagehalle: 600 m2,

Bereiche für Feinmechanik- und Elektronikwerkstatt: 2 850 m2,

Serverraumflächen: 180 m2.

Die genannten Flächen erfordern teilweise sehr hohe technische Anforderungen.
Diese Forderungen sind u. a.:

Von den physikalischen Laborflächen sind ca. 360 m2 mit Reinraumbedingungen bis zu 10.000 US Fed (ISO Klasse 7).

Schwingungsdämpfung.
Temperaturkonstanz +/- 0,5 K bei 22 °C.
Feuchtekonstanz +/- 5 % bei 45 % r. F.
technische Gase (z. B. Stickstoff, Argon, Helium, Druckluft).
In enger Zusammenarbeit mit dem Institut wurde vorab eine Vorplanungsstudie erstellt, deren Ergebnisse unverändert in der weiteren Planung berücksichtigt werden. Darin ist insbesondere das städtebauliche Konzept festgelegt, das sich aus der Zuordnung der experimentellen Bereiche ergibt, sowie die räumliche Anordnung der Funktionsbereiche untereinander und das technische Versorgungskonzept. Diese wird den ausgewählten Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.
Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2 bis 4 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option der weiteren Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 (Phase 9 teilweise) für den Auftraggeber. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2013.
Die Planung hat entsprechend der gültigen deutschen Regeln und dem Stand der Technik zu erfolgen.
Die Planung muss auch wirtschaftliche und energiewirtschaftlichen Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit einbeziehen.
Die Leistungen umfassen die Anlagengruppen 7 gemäß der HOAI § 53.
Der voraussichtliche Planungsbeginn ist für September 2015 und die Baudurchführung ab I. Quartal 2017 vorgesehen.
Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten (KG 200-700) dürfen nicht mehr als 53 900 000 EUR netto betragen.
Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300 und 400 beträgt derzeit ca. 39 600 000 EUR netto.
Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten für die Laborplanung (netto) liegen nach einer ersten Kostenannahme bei ca. 1 000 000 EUR netto.
Die Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des v. g. Zeitraumes zu erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen fachlichen, personellen, sachlichen und zeitlichen Mittel verfügen.
Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig und kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort zur Verfügung zu stehen.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71000000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe Ziffer II.1.5).
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Übertragung der Leistungsphasen 5-9 (Phase 9: teilweise) an den Auftragnehmer der Phasen 2-4.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft
(oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es
ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist
im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen.
Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische
Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag
den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen. (Die Bewerbergemeinschaftserklärung ist
als Anlage zum Vordruck "Bewerbungsbogen VOF", von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter "http://

www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof"; herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden.).

III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen
(hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3):
Ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen, mit Unterschrift und
Firmenstempel.

(Formulare sind von den Bewerbern im Beschafferprofil "http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof";

von der MPG- Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden).
Fehlen geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben
ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden die fehlenden
Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrags. Sind die geforderten
Angaben, Nachweise, Unterlagen / Erklärungen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese, sofern
es sich um Bewertungskriterien handelt, von der Nachforderung ausgenommen (Ziffer IV.1.2) und der
Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben,Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen
(hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3):
Ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen, mit Unterschrift und Firmenstempel.

(Formulare sind von den Bewerbern im Beschafferprofil "http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/

vof" von der MPG- Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden). Im
Bewerbungsbogen sind unter 2.2 Angaben zum Gesamtumsatz / Jahr der letzten drei Geschäftsjahre
zu machen. Fehlen geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder
entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6
Kalendertage). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des
Teilnahmeantrages. Im MPG-Bewerbungsbogen unter 2.3 haben ferner Angaben zum Umsatz für mit
dem Auftragsgegenstand vergleichbare Planungen betreffend den Anlagengruppe 7 gemäß der HOAI § 53-58 zu erfolgen. Hierbei ist der nachstehend vorgegebene Mindeststandard zu beachten. Diese Umsatzangaben, sind als Bewertungskriterium von der Nachforderung ausgenommen (siehe hierzu Ziffer IV.1.2).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Als Mindestkriterium gilt ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz in Höhe von 600 000 EUR/Geschäftsjahr für vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Geschäftsjahren. (bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder).
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben zu machen bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III. 1.3); in Ergänzung zum
MPG-Bewerbungsbogen, sind die nachfolgend geforderten Angaben bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen dem Teilnahmeantrag beizulegen:
(1) Angabe von in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekten (siehe IV.1.2) bei denen Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 55 HOAI bei vergleichbaren Neubauten, mit der dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen, wie unter Ziffer II. 1.5 beschreiben, erbracht wurden, unter Angabe
a) einer Kurzbeschreibung des Gebäudes / Projektes,
b) der Projektgröße nach HNF und der Gesamtbaukosten der KGR 200-700,
c) der Leistungszeit,
d) des Auftragswertes,
e) ob Neubau- oder Umbau-/ Modernisierungsmaßnahme,
f) von Nachhaltigkeitsaspekten (Einsatz und Anwendung nachhaltiger Gebäudestrukturen, insbesondere Energieeinsatz und Funktionalität). Die Erfahrung kann z. B. dadurch nachgewiesen werden, dass z. B. nach DGNB Zertifizierung bzw. vergleichbaren Vorgaben geplant wurde. Dabei ist ein Zertifizierungsnachweis nicht zwingend notwendig.
g) des verantwortlichen Projektleiters / Bearbeiters,
h) des Auftraggebers,
i) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer)
(Die Referenzen sind einzutragen unter Ziffer 3.7.1 bis 3.7.3 im MPG-VOF Bewerbungsbogen)
(2) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist und Angabe des aktuellen Personalstandes mit jeweiliger Qualifikation bzw. Berufsbezeichnung (Beschäftigte mit Hochschulabschluss, technische Angestellte, Zeichner, etc.) bezogen auf den Fachbereich Laborplanung.
(Die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.2 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(3) Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters sowie der für die Objektüberwachung zuständigen Person und deren Stellvertreter jeweils unter Angabe der jeweiligen beruflichen Qualifikation / Berufszulassung und Angabe persönlicher Referenzprojekte mit Beschreibung der jeweiligen Zuständigkeit und Angabe der entsprechenden Betriebszugehörigkeit.
(Die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.3 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(4) Angaben zur Gewährleistung der Qualität im Unternehmen. Der Bewerber hat in seinem Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wie er die Bauüberwachung sicherstellt und vor allem, wie er auf zu erwartende Abstimmungsnotwendigkeiten kurzfristig auf der Baustelle reagieren kann und vor Ort präsent sein kann.
(Die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.5 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(5) Darstellung der vorgesehenen Struktur des Projektteams unter Angabe der Anzahl der vorgesehen Personen gegliedert nach Berufsgruppen und des betreffenden Aufgabenbereiches (möglichst in Form eines Organigramms mit Texterläuterungen, die namentliche Benennung aller Projektmitglieder ist nicht vorausgesetzt).
(Die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.4 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(6) Darlegung der Erfahrungen/ Referenzen in Bezug auf Vergaben nach dem 2. Abschnitt der VOB/A aus den letzten 5 Jahren. Es kann hierbei auf die unter (1) benannten Referenzen verwiesen und dort die geforderten Angaben gemacht werden.
Sind die unter (1) bis (4) geforderten Angaben, Nachweise, Unterlagen / Erklärungen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese, da es sich um Bewertungskriterien handelt, von der Nachforderung ausgenommen (Ziffer IV.1.2). Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Fehlen die in (5) und (6) geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden dann die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestbedingung ist, dass der Bewerber wenigstens ein fertiggestelltes Referenzprojekt über den Neubau,
eine mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren, erbrachten Leistungen vorweisen kann. Dabei müssen
mindestens Leistungsphasen 2-8 der HOAI erbracht worden sein und die Gesamtbaukosten (KGR 200-700)
von 53 900 000 EUR netto betragen haben (nicht zwingend innerhalb eines Projektes). Aufzuzeigen ist
inwieweit Subunternehmer in die Leistungserbringung integriert waren.
Mindestbedingung ist weiterhin, dass der Bewerber in den letzten 5 Jahren mindestens 2 Referenzobjekt für
öffentliche Auftraggeber benennen kann, bei denen Vergabeverfahren nach den Vorschriften der VOB/A
2.Abschnitt durchgeführt wurden.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ingenieure im Sinne von§ 19 Abs. 2 VOF 2009.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind (siehe III.2), erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien:(1) Referenzen für mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen. Hier können für jede vorgelegte Referenz maximal 5 Punkte erreicht werden (Punktesystem siehe unten). Die erreichten Punkte (max. 15 bei max. 3 wertbaren Referenzen) werden aufsummiert, gedrittelt und dann entsprechend des angegebenen Prozentsatzes gewichtet. (Gewichtung: 55 %)(2) durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte, jeweils in den letzten drei Jahren und heute bezogen auf das Gewerk Laborplanung (Gewichtung: 5 %) (3) durchschnittliche Nettoumsatzzahlen der letzten 5 Jahre des Büros (vgl. Ziffer III.2.2) mit vergleichbaren Dienstleistungen für das Gewerk Laborplanung (Gewichtung: 10 %). Ein durchschnittlicher Nettoumsatz für die Planung von Projekten, die mit der zu vergeben Leistung vergleichbar sind, von 800.000 EUR/ Geschäftsjahr führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung.(4) Qualifikation und Referenzobjekte des vorgesehen Projektleiters und Objektüberwachers sowie der jeweiligen Stellvertreter (Gewichtung: 25 %)(5) Gewährleistung der Qualität im Unternehmen / Konzept zur örtlichen Präsenz (Gewichtung: 5 %)Erläuterung allg. Punkte, Gewichtung:Bei jedem Auswahlkriterium können 0 bis 5 Punkte (0=ungenügend, 1=mangelhaft, 2=ausreichend 3=befriedigend, 4=gut, 5=sehr gut) erreicht werden. Die jeweils erreichte Punktezahl wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem Gesamtwert summiert. Zur Angebotsabgabe werden die mindestens drei Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert. Bei Punktegleichheit (Gesamtwert) entscheidet die höhere Einzelbewertung unter Kriterium (1).Sind die für die oben genannten Bewertungskriterien geforderten Angaben/ Nachweise/ Erklärungen/ Unterlagen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese nicht nachgefordert. Das Fehlen jeglicher Angaben/ Nachweise/ Erklärungen/ Unterlagen hierzu führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Erläuterung zu (1)Die reine Menge der benannten Referenzen ist allein nicht ausschlaggebend, sondern vor allem deren Vergleichbarkeit mit der hier zur Vergabe anstehenden Leistung. Die angegebenen Referenzen werden somit auf Grundlage der Vergleichbarkeit, mit der hier zu vergebenden Leistung, ausgewählt. Vor diesem Hintergrund und im Interesse der Aufwandsminimierung für die Bewerber, sind hinsichtlich der Referenzen maximal, d.h. sofern vorhanden, drei Referenzen wertbar. Die vom Bewerber anzugeben beabsichtigten Referenzen sind im MPG-Bewerbungsbogen unter Nr. 3.7.1 bis 3.7.5 einzutragen und nach dortiger Maßgabe mit den entsprechenden Angaben/ Nachweisen/ Erklärungen/ Unterlagen zu ergänzen. Die dort eingetragenen ersten drei Referenzen werden bewertet.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
00902_VOF_PHYS_Labor
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
15.6.2015 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
31.7.2015
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben

Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Diese sind von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter "http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof"; herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. (1) MPG Bewerbungsbogen VOF und (2) und Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft. Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3) sind die diesbezüglichen, mit dem Teilnahmeantrag geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im Bewerbungsbogen VOF abgeforderten Angaben, beizufügen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag und die äußerste Umverpackung mit der Kennzeichnung: "Teilnahmeantrag MPI für Physik in Garching, Ref. Nr.: 00902_VOF_PHYS_Labor" bei der folgenden Empfängeranschrift (siehe auch unter I.1 "Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an"):

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Generalverwaltung
Sachgebiet Vergabemanagement
00902_VOF_PHYS_Labor
Hofgartenstraße 8
80539 München
einzureichen.
Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.

Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich, per E-Mail an das Bieterpostfach "" unter Angabe der Referenznummer 00902_VOF_PHYS_Labor zu richten. Die Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und vom Auftraggeber beantwortet werden, sind stets aktuell unter https://extranet-mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00902 eingestellt. Hierauf können Bewerber unter Angabe ihres Benutzernamens: vwmpgausschr00902 und Passworts:EUL15Vfb eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abrufen, d.h. die Seite ist von allen Bewerbern bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss zu prüfen und deren Beantwortung bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der hier eingestellten Fragen und Antworten entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
80538 München
DEUTSCHLAND
E-Mail:
Telefon: +49 8921762411
Internet-Adresse: http://regierung.oberbayern.de/mittelinstanz/vergabekammer/
Fax: +49 8921762847

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr.4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101 a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.5.2015