A0012/14 Tragwerksplanung Gymnasium Dresden - Plauen - Modernisierung und Erweiterung.

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften, Hochbauamt
PF 120 020
Zu Händen von: Herrn Fritzsche
01001 Dresden
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3514883871
E-Mail:
Fax: +49 3514883805

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.dresden.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Drees & Sommer
Freiberger Straße 39
Zu Händen von: Frau Dietze
01067 Dresden
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 35187323923
E-Mail:
Fax: +49 35187323920

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen und Liegenschaften, Zentrales Vergabebüro
PF 120 020
Zu Händen von: Frau Marzusch
01001 Dresden
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3514883776
E-Mail:
Fax: +49 3514883753
Internet-Adresse: www.dresden.de

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
A0012/14 Tragwerksplanung Gymnasium Dresden - Plauen - Modernisierung und Erweiterung.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 01187 Dresden, Kantstraße 2.

NUTS-Code DED21

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt die Modernisierung und Erweiterung des Gymnasiums in Dresden - Plauen
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71221000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Leistungen der Leistungsphasen (Lph.) 2-9 gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 für die Modernisierung und Erweiterung eines Gymnasiums; Bruttogrundfläche (BGF) Schulgebäude Bestand 10 754 m², BGF Schulgebäude Erweiterung ca. 886 m², Fläche Grundstück 26 802 m²; anrechenbare Kosten über die Kostengruppen (KGR) 300 + 400 für die Modernisierung undErweiterung des Gymnasiums ca. 13 600 000 EUR brutto.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung der Lph. 2-6 sowie ingenieurtechnische Kontrolle nach § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14. Mit Abschluss des Vertrages wird die Lph. 2 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph. besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Lph. (bei Beauftragung einschließlich ingenieurtechnischer Kontrolle liegt das Ausführungsende ca. in 2023).
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 13.4.2015. Abschluss 30.8.2023

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5 (4) a VOF über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 2 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 2 000 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages sein. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Falle eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben, dass der/die bevollmächtigte/n Vertreter/in die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dass der/die bevollmächtigte/n Vertreter/in berechtigt ist, im Rahmen des Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu handeln und das die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften - auch über die Auflösung der Bewerbergemeinschaft hinaus. Der oder die bevollmächtigte(n) Vertreter/in ist/sind zu benennen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bewerbergemeinschaft in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in Bewerbergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt oder die Veränderung Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat. Dies gilt entsprechend für Nachunternehmer.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Die örtliche Präsenz des Bewerbers ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Projekterfordernis sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es wird empfohlen, den Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser kann per E-Mail von Drees & Sommer, Frau Janine Dietze [] abgefordert werden und ist dann im Original (DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt) bei unter I.1) angegebener Stelle fristgerecht einzureichen. Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Folgende formale Kriterien/Mindestbedingungen gelten, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss des Verfahrens:

a) Es ist die Richtigkeit aller Angaben in der Bewerbung mittels rechtsverbindlicher unterschriebener Bestätigung nachzuweisen.
b) Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig einzureichen. Unvollständige Bewerbungsunterlagen führen nach erfolgloser Nachforderung (siehe VI.3) zum Ausschluss (Ausschlusskriterium). Geforderte Angaben und Nachweise sind:
1. Angaben zu Bewerber: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner und Vertretungsberechtigter, Zweigstellen/Niederlassungen, Rechtsform sowie Kontaktdaten.
2. Der/die Bewerber/in hat gemäß § 4 (2) VOF 2009 Angaben über die wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen und zur Zusammenarbeit mit Anderen in auf den Auftrag bezogener relevanter Weise zu machen (Ausschlusskriterium).
3. Art der Bewerbung: Es ist anzugeben, ob es sich um eine Einzelbewerbung oder eine Gemeinschaftsbewerbung handelt. Bei Bewerbergemeinschaften sind die unter III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) einzeln mit rechtsverbindlicher Unterschrift vorzulegen (Ausschlusskriterium). Bei Bewerbergemeinschaften ist zusätzlich die Erklärung aller Mitglieder über die gesamtschuldnerische Haftung und den bevollmächtigten Vertreter (siehe unter III.1.2)) zu unterschreiben (Ausschlusskriterium).
4. Der Bewerber hat eine Eigenerklärung abzugeben, dass Ausschlussgründe gemäß VOF § 4 (6) Buchst. a-g und § 4 (9) Buchst. a-e nicht vorliegen und keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 2 (3) VOF besteht (Ausschlusskriterium).
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Dieser kann per E-Mail von Drees & Sommer, Frau Janine Dietze [] abgefordert werden. 1. Es ist der Nachweis über eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen (siehe Punkt III.1.1). Bei Arbeitsgemeinschaften (ARGE) ist der Nachweis zur Haftpflichtversicherung von jedem Mitglied zu erbringen. 2. Es sind Angaben gemäß § 5 (4) c VOF über den Gesamtumsatz des Bewerbers und den Umsatz im Bereich der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013 in den letzten drei Geschäftsjahren zu machen.

III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Es wird empfohlen, den Bewerbungsbogenzu verwenden. Dieser kann per E-Mail von Drees & Sommer, Frau Janine Dietze [] abgefordert werden. Projektteam:

1. Es sind Angaben zum Namen, der beruflichen Qualifikation und der Berufserfahrung in Jahren und anhand bereits durchgeführter Projekte des vorgesehenen Projektleiters gemäß § 4 (3) VOF 2009 erforderlich. Diese Angaben sind in Form von kurzen Lebensläufen und Diplomzeugnissen nachzuweisen.
2. Zusätzlich ist anzugeben, ob der genannte Projektleiter bei einer oder mehreren Referenzen 1-3 unter III.2.3) in gleicher Stellung tätig war.
3. Weiterhin sind Angaben zu den vorhandenen Geräten und technischen Ausrüstung im Büro anzugeben. Abgefragt werden mindestens MS Office oder gleichwertig, Statiksoftware für räumliche Stabtragwerke und FEM-Berechnungen, CAD-Software und AVA nach GAEB. Referenzen: Gefordert ist die Darstellung von genau fünf Referenzen gemäß § 5 (5) b VOF. Bei Referenzen öffentlicher Auftraggeber ist zwingend die Vorlage einer Referenzbescheinigung notwendig. Bei privaten Auftraggebern ist eine Eigenerklärung vorzulegen. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen in Form einer beglaubigten Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
1. Referenzobjekt - Tragwerksplanung für den Umbau oder die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes mit Baujahr bis 1945 (mindestens Honorarzone 3), welches im Zeitraum 15.9.2009 bis 15.9.2014 fertiggestellt wurde (Übergabe Nutzer hat stattgefunden);
2. Referenzobjekt - Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes (mindestens Honorarzone 3), welches im Zeitraum 1509.2009 bis 15.9.2014 fertiggestellt wurde (Übergabe Nutzer hat stattgefunden);
3. Referenzobjekt - Tragwerksplanung für den Umbau oder die Sanierung eines Gebäudes mit Erweiterungsbau, welches im Zeitraum 15.9.2009 bis 15.9.2014 fertiggestellt wurde (Übergabe Nutzer hat stattgefunden). Zu diesen drei Referenzen werden folgende Angaben gefordert: Beschreibung der Baumaßnahme, Baukonstruktion, Auftraggeber/in mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/nichtöffentlich); Leistungsbeginn und Fertigstellung des Bauvorhabens sowie Übergabe an den Nutzer; erbrachte Leistungsphasen gemäß § 51 HOAI 2013 Anlage 14 - Durchführung ingenieurtechnischer Kontrolle; Herstellungskosten (KG 300 + 400 in Mio. EUR brutto), ob besondere Leistungen zum baulichen Brandschutz durchgeführt wurden. Darüber hinaus gefordert ist die Darstellung zweier gesonderter Referenzen gemäß § 5 (5) b VOF:
4. Referenzobjekt - Tragwerksplanung einer Pfosten-Riegel-Fassade größer gleich 100 m², welche im Zeitraum 15.9.2009 bis 15.9.2014 fertiggestellt wurde (Übergabe Nutzer hat stattgefunden).
5. Referenzobjekt - Durchführung Lph. 3-5 eines Gebäudes für einen öffentlichen oder teilöffentlichen Auftraggeber innerhalb des Zeitraums 15.9.2009 bis 15.9.2014. Zu diesen Referenzen werden folgende Angaben gefordert: Beschreibung der Baumaßnahme, Baukonstruktion, bei Referenz 4 die Fläche der Pfosten-Riegel-Fassade, Auftraggeber/in mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/nichtöffentlich); Leistungsbeginn und Fertigstellung der Baumaßnahme sowie Übergabe an den Nutzer für Referenz 4 und Leistungsbeginn und Fertigstellung mindestensder Lph. 5 sowie zusätztlich der Nachweis der erbrachten Lph. 3-5 gemäß § 51 HOAI 2013 - Anlage 14 bei Referenzobjekt 5.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Gemäß § 19 (2) VOF: Bewerber/innen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Beratender Ingenieur" oder "Ingenieur" zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet des Ingenieurwesens berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Gemäß § 19 (3) VOF: Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Absatz 1 benennen (Name und berufliche Qualifikation).
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden 0-3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Prozentpunkten von 100 %. Es werden maximal die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los. Auswahlkriterien:
A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Gesamtwichtung 10 %: durchschnittlicher jährlicher Umsatz der letzten 3 Jahre im Geschäftsbereich Tragwerksplanung lt. § 51 HOAI 2013: Punktwertung: 0 Pkt. <= 95 000 EUR, 1 Pkt. <= 190 000 EUR, 2 Pkt. <= 285 000 EUR, 3 Pkt. > 285 000 EUR;
B) Technische Leistungsfähigkeit: Gesamtwichtung 90 % bestehend aus:
1. Qualifikation des Projektleiters - Gesamtwichtung 10 % bestehend aus:
1.1 Berufserfahrung Projektleiter im Bereich Tragwerksplanung in Jahren mit Nachweis (Lebenslauf + Berufszulassung) (4 %): Punktwertung: 0 Pkt. <= 3 Jahre, 1 Pkt. <= 5 Jahre, 2 Pkt. <= 10 Jahre; 3 Pkt. > 10 Jahre; 1.2 Berufserfahrung Projektleiter anhand bereits durchgeführter Projekte. Es ist zu benennen und nachzuweisen, in wie vielen Projekten unter 3. (Referenzen) bereits ebenfalls die Projektleitung durchgeführt wurde. (6 %): Punktwertung: 0 Pkt. keine Übernahme Projektleitung einer Referenz aus 3.1 bis 3.3, 1 Pkt. Übernahme Projektleitung bei mindestens einer Referenz aus 3.1 bis 3.3, 2 Pkt. Übernahme Projektleitung bei mindestens zwei Referenzen aus 3.1 bis 3.3, 3 Pkt. Übernahme Projektleitung bei mindestens drei Referenzen aus 3.1 bis 3.3.2. Angabe der Geräte und technischen Ausrüstung - Gesamtwichtung 5 %: Punktwertung: 0 Pkt. unvollständige Auflistung von mindestens untenstehender Software, 1 Pkt. mindestens MS Office oder gleichwertig und Statiksoftware und CAD-Software, 2 Pkt. mindestens MS Office oder gleichwertig und Statiksoftware für räumliche Stabtragwerke und FEM-Berechnungen und CAD-Software, 3 Pkt. mindestens MS Office oder gleichwertig und Statiksoftware für räumliche Stabtragwerke und FEM-Berechnungen und CAD-Software und AVA nach GAEB; 3. Referenzen - Gesamtwichtung 75 % bestehend aus: 3.1 Tragwerksplanung für den Umbau oder die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes mit Baujahr bis 1945 (mindestens Honorarzone 3), welches im Zeitraum 15.9.2009 bis 15.9.2014 fertiggestellt wurde (Übergabe Nutzer hat stattgefunden) - Gesamtwichtung 25 % bestehend aus: 3.1.1 Leistungsphasen der Referenzobjekte 12,5 %: Punktwertung: 0 Pkt. einzelne Lph der Lph 2-6, 1 Pkt. Lph 4-5 oder ingenieurtechnische Kontrolle, 2 Pkt. Lph 4-5 und ingenieurtechnische Kontrolle; 3 Pkt. Lph 3-6 und ingenieurtechnische Kontrolle. 3.1.2 Herstellkosten des Referenzobjektes 12,5 %: Punktwertung: 0 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 3 500 000 EUR, 1 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 4 500 000 EUR, 2 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 5 000 000 EUR; 3 Pkt. Herstellkosten KG 300+400 > 5 000 000 EUR; 3.2 Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes (mindestens Honorarzone 3), welches im Zeitraum 15.9.2009 bis 15.9.2014 fertiggestellt wurde (Übergabe Nutzer hat stattgefunden) - Gesamtwichtung 25 % bestehend aus: 3.2.1 Leistungsphasen der Referenzobjekte 12,5 %: Punktwertung: 0 Pkt. einzelne Lph der Lph 2-6, 1 Pkt. Lph 4-5 oder ingenieurtechnische Kontrolle, 2 Pkt. Lph 4-5 und ingenieurtechnische Kontrolle; 3 Pkt. Lph 3-6 und ingenieurtechnische Kontrolle; 3.2.2 Herstellkosten des Referenzobjektes 12,5 %: Punktwertung: 0 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 3 000 000 EUR, 1 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 3 500 000 EUR, 2 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 4 000 000 EUR; 3 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 > 4 000 000 EUR; 3.3 Tragwerksplanung für den Umbau oder die Sanierung eines Gebäudes mit Erweiterungsbau, welches im Zeitraum 15.9.2009 bis 15.09.2014 fertiggestellt wurde (Übergabe Nutzer hat stattgefunden) - Gesamtwichtung 10 % bestehend aus: 3.3.1 Leistungsphasen der Referenzobjekte 5 %: Punktwertung: 0 Pkt. einzelne Lph. der Lph. 2-6, 1 Pkt. Lph. 4-5 oder ingenieurtechnische Kontrolle, 2 Pkt. Lp.h. 4-5 und ingenieurtechnische Kontrolle; 3 Pkt. Lph. 3-6 und ingenieurtechnische Kontrolle; 3.3.2 Herstellkosten des Referenzobjektes 5 %: Punktwertung: 0 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 1 000 000 EUR, 1 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 1 500 000 EUR, 2 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 <= 2 500 000 EUR; 3 Pkt. Herstellkosten KG 300 + 400 > 2 500 000 EUR; 3.4 Tragwerkplanung einer Pfosten-Riegel-Fassade größer gleich 100 m², welche im Zeitraum 15.9.2009 bis 15.9.2014 fertiggestellt wurde (Übergabe Nutzer hat stattgefunden); Referenzen nachgewiesen inklusive Benennung Auftraggeber sowie Ansprechperson: Gewichtung 5 %: Punktwertung: 0 Pkt. keine entsprechende Referenz, 1 und 2 Punkte werden nicht vergeben, 3 Pkt. eine Referenz; 3.5 Durchführung Lph 3-5 eines Gebäudes füreinen öffentlichen oder teilöffentlichen Auftraggeber innerhalb des Zeitraums 15.9.2009 bis 15.9.2014: Referenzen nachgewiesen inklusive Benennung Auftaggeber sowie Ansprechperson, Gewichtung 5 %: Punktwertung: 0 Pkt. keine entsprechende Referenz, 1 und 2 Punkte werden nicht vergeben, 3 Pkt. eine Referenz; 3.6 sonstige Referenzen im Bereich baulicher Brandschutz anhand Nachweis, in wie vielen Projekten unter 3. besondere Leistungen zum baulichen Brandschutz durchgeführt wurden: Gewichtung 5 %; 0 Pkt. keine Referenz aus 3.1 bis 3.3, 1 Pkt. mindestens eine Referenz aus 3.1 bis 3.3, 2 Pkt. mindestens 2 Referenzen aus 3.1 bis 3.3, 3 Pkt. mindestens 3 Referenzen aus 3.1 bis 3.3.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
A0012/14
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
26.9.2014 - 09:15
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern die geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen nicht auf Anforderung innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 5 (3) VOF fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Die Bewerbung muss im Original durch den oder die Vertretungsberechtigte/n unterzeichnet sein und ist zusammen mit allen geforderten Unterlagen im verschlossenen Umschlag bis zum Abgabetermin einzureichen. Der Umschlag ist mit dem dafür vorgesehenen Kennzettel zu versehen. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet (§ 13 (2) VOF). Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungeneines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge. Es ist vorgesehen, von den ausgewählten Bewerbern/innen eine Aufgabenstellung bearbeiten zu lassen. Die Aufgabenstellung, die Bearbeitungszeit und das Bearbeitungshonorar hierfür werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung übermittelt. Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben.
Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung bis 3 Kalendertage nach Erhalt der Einladung zum Verhandlungsverfahren per Fax gefordert.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
PF 101364
04013 Leipzig
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3419771040
Internet-Adresse: www.ldl.sachsen.de
Fax: +49 3419771049

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Antrag auf Nachprüfung vor der Vergabekammer ist gemäß § 107 (3) Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften, Zentrales Vergabebüro
PF 120 020
01001 Dresden
DEUTSCHLAND
E-Mail:
Telefon: +49 3514883776
Internet-Adresse: www.dresden.de
Fax: +49 3514883753

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20.8.2014