Rheinquerung Bingen; Bauleistung Rheindüker, Kabeltiefbau und Kabelzugarbeiten.

Auftragsbekanntmachung - Versorgungssektoren

Bauauftrag

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

DB Netz AG (Bukr 16)
Theodor-Heuss-Allee 7
Zu Händen von: Cerajewski, Stefanie
60486 Frankfurt am Main
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6926545687
E-Mail:
Fax: +49 6926545692

Weitere Auskünfte erteilen: DB ProjektBau GmbH im Namen und auf Rechnung der DB Netz AG (Bukr 16)
Hahnstraße 49
Zu Händen von: Norbert Schmidt
60528 Frankfurt am Main
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6926545625
E-Mail:
Fax: +49 6926545572

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Deutsche Bahn AG, Beschaffung Infrastruktur, Region Mitte (TEI-M-B)
Hahnstraße 49
Zu Händen von: Stefanie Cerajewski
60528 Frankfurt am Main
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6926545687
E-Mail:
Fax: +49 6926545692

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Deutsche Bahn AG, Beschaffung Infrastruktur, Region Mitte (TEI-M-B)
Hahnstraße 49
Zu Händen von: Stefanie Cerajewski
60528 Frankfurt am Main
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6926545687
E-Mail:
Fax: +49 6926545692

I.2)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Rheinquerung Bingen; Bauleistung Rheindüker, Kabeltiefbau und Kabelzugarbeiten.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Ausführung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 55411 Bingen.
NUTS-Code
II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Bestandteil dieses Bauvertrags sind alle Maßnahmen zur Herstellung einer Kabeltrasse vom Unterwerk in Bingen bis zur Bahnstrecke 3507 in Geisenheim inklusive Rheinquerung.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45221247

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
- Kabelverlegearbeiten inklusive Muffenherstellung und Masthochführungen mit Kabelendverschlüssen,
- Unterquerung der BAB 60 im Rohrvortrieb,
- Unterquerung der L 419 im Rohrvortrieb,
- Unterquerung der Bahnstrecken 3569 und 3510 sowie der Globusallee und der Mainzer Straße im Rohrvortrieb,
- Unterquerung des Rheins im Rohrvortrieb,
- Unterquerung der Bahnstrecke 3510 im Rohrrammverfahren,
- Zweifache Unterquerung der Bahnstrecke 3507 im Rohrrammverfahren,
- Belegung der Vortriebe mit Kabelschutzrohrbündeln,
- Verfüllung der Vortriebe,
- Herstellung der Kabelgräben zwischen den Vortrieben.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.9.2014 Abschluss 4.12.2015

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 v. H. der Auftragssumme.
Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 v. H. der Abrechnungssumme.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Ausschreibung beinhaltet Leistungen, für die ein Präqualifikationsverfahren bei der Deutschen Bahn AG besteht (siehe hierzu:

http://www.deutschebahn.com/file/3937556/data/Liste_Praequalifizierte_Unternehmen_TEI.pdf).

Die entsprechende, zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültige Präqualifikation ist vom Bieter/ Bietergemeinschaftsmitglied zu erklären. Soweit der Bieter beabsichtigt, für diese Leistungen einen Nachunternehmer einzusetzen, hat er diesen zu benennen und eine entsprechende Erklärung über dessen Präqualifikation abzugeben.
Diese Leistungen sind:
Produktkategorie Erdbauwerke, Kabeltiefbau, Kabelverlegung.
Warengruppe (Leistungen/Produkte).
- Kabelführungssysteme incl. Tiefbau,
- Kabelverlegung.

Bekanntgabe der Einrichtung und Anwendung des Präqualifikationsverfahrens mit "Bekanntmachung eines Prüfungssystems - Versorgungssektoren" im Amtsblatt der EU 2013/S 098-167714 vom 23.5.2013.

Präqualifikationsnachweise mit analoger Bezeichnung der nachstehenden Warengruppen (Leistung/Produkt) aus vorangegangenen Präqualifikationsverfahren werden ebenfalls anerkannt.
Zusätzlich erforderlich:
Präqualifikation für die Produktkategorie Bauleistung Infrastrukturanlagen Verzeichnis A, Bauen unter Eisenbahnbetrieb.
Bekanntgabe der Einrichtung und Anwendung des Präqualifikationsverfahrens mit "Bekanntmachung eines Prüfungssystems - Versorgungssektoren" im Amtsblatt der EU 2013/ S135- 234917 vom 13.7.2013
- Produktkategorie 15-kV-Oberleitungsanlagen:

Bekanntgabe der Errichtung und Anwendung des Präqualifikationsverfahrens mit "Bekanntmachung eines Prüfungssystems - Versorgungssektoren" im Amtsblatt der EU 2012/S 248-411276 vom 27.12.2012.

III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - Erklärung über seinen Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen.
Form der geforderten Erklärungen:
Alle geforderten Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - Nachweis über die Herstellung von Gewässerquerungen im Rohrvortrieb mit Längen >= 500 m in einer Haltung im Lockergestein;
- Nachweis über das Einbringen von Rohrbündeln mit mindestens 5 Rohren in Vortriebe mit Längen >= 500 m bei definierten Rohrabständen;
- Nachweis über die Verfüllung von Vortrieben mit Längen über 500 m mit hydraulisch abbindenden Suspensionen;
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Für jedes der 3 o. g. Kriterien ist mindestens ein Nachweis über ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt innerhalb der letzten 5 Jahre nachzuweisen.
Für die Projekte sind in Tabellenform folgende Angaben zu Tätigen:
- Auftraggeber,
- Auftragssumme,
- Ausführungszeitraum,
- Projektkurzbeschreibung,
- Ausführungsort,
- falls Ausführung in ARGE: Leistungsanteil an ARGE.
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
14TEI09274
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
11.4.2014 - 11:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
52123 Bonn
DEUTSCHLAND

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.3.2014