PISUL_KRM.

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Werbellinstraße 12
Kontaktstelle(n): Strategischer Einkauf
12053 Berlin
DEUTSCHLAND
E-Mail:
Fax: +49 3068926467

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.stadtundland.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Wohnungswirtschaftliches Unternehmen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber

Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: ja

WoBeGe Wohnbauten- und Beteilungsgesellschaft mbH
Winckelmannstraße 3
12487 Berlin
DEUTSCHLAND

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
PISUL_KRM.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Ausführung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin.

NUTS-Code DE30

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, Berlin (im Folgenden: Auftraggeberin) mit ihrer Tochtergesellschaft WoBeGe beabsichtigt, ein Kleinreparaturmanagement (KRM) von Meldungsaufnahme bis Abarbeitung überwiegend für bewohnte Wohnhäusern/Wohnungen, aber auch in vermieteten Gewerbemietobjekten und mit dazugehörigen Außenanlagen (in den Grundstücksgrenzen) in zwei Regionallosen (rd. 6.200 und rd. 7.900 Wohnungen pro Los) gegen eine pauschale Vergütung einzuführen, beginnend ab dem 01.08.2014.
Beschaffungsziel ist dabei die komplette Abwicklung von Kleinreparaturen im nachfolgend definierten Umfang für einen definierten Wohnungsbestand als one-stop-service. Die zu erbringenden Leistungen müssen dabei den nachfolgenden Prozess ganzheitlich abbilden:
- Die telefonische Annahme aller eingehenden Meldungen.
- Die Abarbeitung der Mängelmeldungen in der reaktiven/ungeplanten Instandhaltung.
- Die Abarbeitung von Versicherungsfällen bis 5.000 EUR brutto.
- Die Abarbeitung von Schäden, die durch die Mieter selbst verursacht wurden oder an sonstige Dritte weiterbelastbar sind, in einem noch zu definierenden Prozess.
- Die Absicherung einer 365 Tage, 24 h p.d.-Erreichbarkeit für Notfälle.
- Die Abwicklung der Notdienstfunktion für vertraglich definierte Notdienstfälle.
- Die Rückspielung der durchgeführten Maßnahmen als Datensatz in die Systeme der Auftraggeberin (im ersten Schritt als Reporting).
Mit der pauschalen Vergütung sollen neben der telefonischen Auftragsannahme aller eingehender Instandhaltungsmeldungen, auch die Abarbeitung von Mängelmeldungen in der reaktiven/ungeplanten Instandhaltung innerhalb der Wertgrenze (rd. 840 EUR netto, 1.000 EUR brutto) sowie die Rückspielung der durchgeführten Maßnahmen als Datensatz, abgedeckt sein. Die Leistungserbringung unterliegt definierten Servicelevels zur telefonischen Anrufannahmen und der Abarbeitung der Leistungen, um die Servicequalität gegenüber den Mietern zu erhöhen.
Zu den geschuldeten Gewerken gehören mindestens:
- Antennen- u. Breitbandkabelanlagen innerhalb der Wohnung
- Blitzschutzanlagen
- Bodenbelagsarbeiten
- Dachdeckerarbeiten
- Klempnerarbeiten
- Elektroarbeiten
- Feuerlöschanlagen,-geräte
- Fliesenlegerarbeiten
- Gas-Wasser-Installation
- Glaserarbeiten
- Heizungs-Warmwasseranlagen außerhalb der Kubatur des Heizraums
- Landschaftsbau incl. Stadtmöbel und Spielgeräte
- Lufttechnische Anlagen
- Malerarbeiten
- Maurerarbeiten
- Metallbau- und Schlosserarbeiten
- Müllabwurf- u. Sammelanlagen
- Ofensetzer
- Tischlerarbeiten
- Trockenbauarbeiten
- Zimmerer- und Holzbauarbeiten
Vom KRM nicht umfasst sind folgende Leistungen
- Antennen- u. Breitbandkabelanlagen außerhalb der Wohnung
- Aufzüge, Fahrtreppen, Fahrstege
- Messdienst
- Schädlingsbekämpfung
- Schnee- und Eisbeseitigung
- Schornsteinfegerarbeiten
- Zentrale Heizungs-Warmwasseranlagen, in der Kubatur des Heizraums
Die Lose werden regional nach dem Immobilienbestand des Auftraggebers und der Abrufberechtigten unterteilt und gliedern sich wie folgt:
- Los 1 - Auftraggeber, Service-Büro Neukölln: rd. 5.700 Wohnungen
- Los 1 - WoBeGe, Bestand Neukölln: rd. 370 Wohnungen
- Los 2 - Auftraggeber, Service-Büro Tempelhof: rd. 7.100 Wohnungen
- Los 2 - WobeGe, Bestand Tempelhof: rd. 624 Wohnungen
Die Vertragslaufzeit beträgt in den Losen 1 und 2 vier Jahre beginnend ab dem 1.8.2014. Der Auftraggeber hat bei beiden Losen einseitig das Recht, die Vertragslaufzeit einmalig um vier Jahre zu verlängern. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt somit in den Losen 1 und 2 jeweils acht Jahre. Bei beiden Losen hat der Auftraggeber ein einmaliges Kündigungsrecht zum Ende des ersten Vertragsjahrs.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

50800000, 50700000, 64212000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe Ziff. II.1.5) dieser Bekanntmachung. Eine Gesamtvergabe ist nicht vorgesehen, es werden zwei Auftragnehmer beauftragt. Die Lose werden getrennt gewertet (keine Addition der Pauschalpreise für einzelne Lose). Der Auftragnehmer kann den Zuschlag nur für ein Los erhalten, also nur für das Los 1 oder das Los 2. Der Zuschlag kann jedoch auch für den Fall, dass ein Bieter in sämtlichen Losen der wirtschaftlichste ist, maximal auf ein Los erfolgen. Zuschlagsreihenfolge ist: Zuerst das Los 1, danach das Los 2.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1
1)Kurze Beschreibung
Siehe Ziff. II.1.5).
Los 1 (Service-Büro Neukölln): rd. 5.800 Wohnungen;
Los 1 (WoBeGe): rd. 370 Wohnungen.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

50800000, 50700000, 64212000

3)Menge oder Umfang
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Siehe Ziff. II.2.1)
Los-Nr: 2
1)Kurze Beschreibung
Siehe Ziff. II.1.5).
Los 2 (Service-Büro Tempelhof): rd. 7.300 Wohnungen;
Los 2 (WoBeGe): rd. 624 Wohnungen.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

50800000, 50700000, 64212000

3)Menge oder Umfang
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen
Siehe Ziff. II.2.1).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Es wird die Geltung der VOB/B vereinbart.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben, aus der sich die gesamtschuldnerische Haftung, die Namen sämtlicher Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bieter- und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen. Ein entsprechendes Formblatt "Bietergemeinschaftserklärung" kann beim Auftraggeber angefordert werden.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) vom 8.7.2010, zuletzt geändert durch das 1. Gesetz zur Änderung des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes vom 5.6.2012 (GVBl. S 159 vom 16.6.2012).
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern/Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet; der Gleichwertigkeitsnachweis ist mit der Bewerbung vorzulegen. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für dieses Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.
2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (jeweils nicht älter als 6 Monate). Soweit keine Eintragung im Handelsregister vorliegt, ist ein vergleichbarer aktueller Existenznachweis (nicht älter als 6 Monate) vorzulegen.
3. Schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist, inkl. Angaben zur Gesellschafts-/Konzernstruktur.
4. Soweit Sie zur Ausführung des Auftrages den Einsatz von Subunternehmern vorsehen, ist der Anteil und der Umfang konkret zu beschreiben. Bei Eignungsrelevanz siehe folgende Anforderungen.
5. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm/ihr und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall - also zum Nachweis der Geeignetheit (Eignungsrelevanz) - hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft diese anderen Unternehmen in ihrem/seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweis auch für diese und andere Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, in dem er/sie sich auf deren Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm/ihr diese anderen Unternehmen mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung).
6. Unterschriebene Eigenerklärungen gem. § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 lit. e) bis i) VOB/A und § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 VOB/A, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) über das Nichtvorliegen der dort genannten Ausschlussgründe.
7. Erklärung des Bewerbers gem. Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) darüber, seinen ArbeitnehmerInnen bei der Ausführung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einzuhalten, seinen ArbeitnehmerInnen (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistung mindestens ein Stundenentgelt von 8,50 EUR zu bezahlen, die von ihm beauftragten Nachunternehmer oder einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher schriftlich zu verpflichten, seinen ArbeitnehmerInnen mindestens die Arbeitsbedingungen zu gewähren, die der Auftragnehmer selbst einzuhalten verspricht, sicherzustellen, dass die Verpflichtung auf einen von ihm beauftragten Nachunternehmer oder auf einen von ihm oder einem Nachauftragnehmer beauftragten Verleiher jeweils schriftlich übertragen wird und dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die schriftlichen Übertragung nachzuweisen, sicherzustellen, dass die beauftragten Nachauftragnehmer ihrerseits die von ihnen beauftragten Nachunternehmer oder von ihnen beauftragen Verleiher die oben angegebenen Verpflichtungen jeweils schriftlich übertragen und zu verpflichten, dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die schriftlichen Übertragungen nachzuweisen. Mit der Teilnahme am Verfahren stimmt der Bewerber zu, über die Einhaltung der vorgenannten Erklärungen eine Vertragsstrafenregelung sowie ein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund zu vereinbaren. Für die Einhaltung der Verpflichtungen werden Kontrollrechte vereinbart.
8. Erklärung des Bewerbers gem. § 9 BerlAVG, § 13 LandesgleichstellungsG und § 1 Abs. 2 FrauenförderVO darüber, das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten, je nach Anzahl der Beschäftigten gem. § 3 Frauenförderverordnung (FFV) eine oder mehrere der in § 2 FFV aufgeführten Maßnahmen der Frauenförderung und/oder der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchzuführen, sicherzustellen, dass zur Vertragserfüllung eingeschaltete Nachunternehmer sich ebenfalls zur Durchführung solcher Maßnahmen bereiterklären. Mit der Teilnahme am Verfahren stimmt der Bewerber zu, über die Einhaltung der vorgenannten Erklärungen eine Vertragsstrafenregelung sowie ein Kündungsrecht aus wichtigem Grund zu vereinbaren sowie die Nachweise zu Kontrollzwecken bereithalten.
9. Erklärung über das Vorliegen einer gültigen Haftpflichtversicherung.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Hinweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2010, 2011 und 2012 endeten. Bitte beachten Sie, dass sich die Umsatzangaben tatsächlich auf das in der Bewerbung benannte Unternehmen/Mitglied der Bewerbergemeinschaft beziehen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden für die Erfüllung der Mindestanforderung addiert. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Angaben/Nachweise/Erklärungen nach Ziff. III.2.2) auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenes Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist in diesem Fall auch die Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzerverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen (z.B. Verpflichtungserklärung).
2. Erklärung über den Umsatz mit Leistungen aus dem Kleinreparaturmanagement in den Geschäftsjahren, welchen in den Jahren 2010, 2011 und 2012 endeten. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein Mindestjahresumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft von 5 Mio. EUR (brutto), der in jedem Geschäftsjahr mindestens erzielt worden sein muss. Die Nichterfüllung dieser Mindestanforderung führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Im Übrigen gelten die zur vorstehenden Ziffer gestellten Anforderungen.
3. Nachweis der Bonität des Bewerbers durch Vorlage einer aktuellen Bonitätsauskunft z.B. der Hausbank oder einer Wirtschaftsauskunftei (z.B. Creditreform/Bürgel). Der Auftraggeber behält sich im Einzelfall vor, Auskünfte bei einer Wirtschaftsauskunftei einzuholen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Es sind mindestens drei Referenzen vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen und zu beschreiben, bei denen vergleichbare Leistungen (siehe Ziff. II.1.5) dieser Bekanntmachung) innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre erbracht wurden. Als Mindestanforderung gilt für jede Referenz die Betreuung im KRM inkl. telefonischer Annahme von mind. 5.000 Mieteinheiten (Wohnung/Gewerbe). Die Nichterfüllung dieser vorgenannten aufgeführten Mindestanforderungen führen zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Um die Vergleichbarkeit der angegebenen Referenzen in Bezug auf die hier ausgeschriebenen Leistungen überprüfen zu können, werden folgende Angaben zu der jeweiligen Referenz verlangt:
a) Name und Adresse des Auftraggebers, inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer
b) kurze und prägnante Beschreibung des Auftragsinhalts von der Meldungsannahme bis Abarbeitung
c) Darlegung der betreuten Mieteinheiten (Mindestanforderung: 5.000 Einheiten)
d) Leistungszeitraum
e) Unterschriebene Erklärung des Referenzgebers (vorzugsweise) mit Benotung der Servicequalität (Bewertung nach Schulnoten 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend), wobei nur Referenzen mit Schulnote 1 bis 3 im Teilnahmewettbewerb Berücksichtigung finden werden). Der Auftraggeber geht dabei von folgendem Schulnotensystem aus:
- 1 (sehr gut) - wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
- 2 (gut) - wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
- 3 (befriedigend) - wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.
- 4 (ausreichend) - wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht.
- 5 (mangelhaft) - wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
- 6 (ungenügend) - wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.
Mit der Abgabe der Referenz mit Note stimmt der Bewerber der Verwendung in diesem Wettbewerb zu. Der Auftraggeber behält sich die telefonische Nachfrage beim Referenzgeber ggf. mit Neubewertung vor. Der Bewerber stimmt dieser Vorgehensweise mit Abgabe der Bewerbung zu.
2. Angaben der durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten im Unternehmer für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2010, 2011 und 2012 endeten.
3. Anzahl der im Kleinreparaturmanagement beschäftigten Mitarbeiter in den Geschäftsjahren, welche in den Jahren 2010, 2011 und 2012 endeten.
4. Angaben zur Qualitätssicherung, z.B. durch Nachweis der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:Stufe 1: Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. III.1.3) und gem. Ziff. III.2) dieser Bekanntmachung.Stufe 2: Vorliegen von Ausschlussgründen inkl. Erfüllung der Mindestanforderungen.Stufe 3: Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der zu vergebenden Leistung. Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber/Bewerbergemeinschaften die geforderten Anforderungen erfüllen, wird der Auftraggeber die fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebotes auswählen, die die aufgestellten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen und der hier ausgeschriebenen Leistung (siehe Ziff. II.1.5) der Bekanntmachung) am nähesten liegen. Dafür ist von dem Bewerber/-gemeinschaft die Darstellung des KRM-Prozesses auf Basis eines Referenzprojektes einzureichen. Der Bewerber/-gemeinschaft soll anhand der Referenzbeschreibung darstellen, wie er die Abwicklung des KRM-Prozesses in der Vergangenheit realisiert hat. Für den Auftraggeber ist dabei aufzuzeigen, dass und wie der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft den One-Stop-Service anhand seiner Referenzleistungen abbilden kann. Bei der Bewertung wird der Auftraggeber im Wege einer Gesamtschau die qualitative Darstellung der Prozessschritte von der Meldungsannahme bis zur Abrechnung inkl. der Steuerung der Handwerker sowie der Leitungsebene betrachten. In diese Gesamtbeurteilung fließen auch die Angaben zur Sicherstellung der Budgeteinhaltung sowie die inhaltliche Darstellung der internen Qualitätssicherung und des Reporting ein. Die Bewertung erfolgt in Form von Schulnoten nach dem Schulnotensystem für die Unter- und Mittelstufe, mithin in folgenden Schritten:- 1 (sehr gut) - wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.- 2 (gut) - wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.- 3 (befriedigend) - wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.- 4 (ausreichend) - wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht.- 5 (mangelhaft) - wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.- 6 (ungenügend) - wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.Stehen mehrere Bewerber/-gemeinschaften auf Platz fünf, werden auch mehr als fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren ausgewählt.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien

das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien

1. Werden nach Abschluss Teilnahmewettbewerb bekannt gegeben. Gewichtung 100

IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
VV-PISUL-01
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
29.1.2014 - 14:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
13.2.2014
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
1. Die Leistungen werden in einem Verhandlungsverfahren nach vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben. Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb begonnen, in dem sich interessierte Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen und Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben. Erst Ihre erfolgreiche Bewerbung nach positiver Eignungsprüfung und -bewertung durch den Auftraggeber führt zur Versendung der Vergabeunterlagen.

2. Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. IV.3.1) dieser Bekanntmachung) an die E-Mail-Adresse zu erfolgen. Die Fragen müssen spätestens sieben volle Kalendertage vor Schlusstermin der Bewerbung vorliegen. Die Vergabestelle wird etwaige Informationen und die Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie ggf. erforderliche Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen, auf derselben Plattform wie diese Bekanntmachung unter "Bekanntmachung über zusätzliche Informationen, Informationen über nicht abgeschlossene Verfahren oder Berichtigung" bekanntgeben. Die Vergabestelle empfiehlt daher allen Bewerbern täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen und Klarstellungen der Vergabestelle sowie Antworten von Bewerberfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen.

3. Die Teilnahmanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich unter expliziter Angabe des Aktenzeichens gem. Ziff. IV.31) dieser Bekanntmachung in einem verschlossenen Behältnis/Umschlag zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form ist nicht zulässig. Bitte beachten Sie, dass Ihr Teilnahmeantrag nur Berücksichtigung finden kann, wenn er rechtzeitg vor Ablauf der benannten Frist hier eingegangen ist.
4. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 29.1.2014, 14:00 Uhr (siehe Ziff. IV.3.4) dieser Bekanntmachung) abzugeben. Die Abgabe des ersten Angebotes ist nach dem Terminplan für den 6.3.2014 vorgesehen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3090138316

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3090138316

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB bei Mitteilung über die Nichtabhilfe einer Rüge. Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u.a. die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 101a GWB
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 107
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nummer 2. § 101a Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer des Landes Berlin, siehe Ziff. VI.4.1)
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3090138316

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19.12.2013