Planung und Neubau von Theaterspielstätten für die Staatsoperette Dresden (SOD) und das Theater Junge Generation (TJG) in Dresden.

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

STESAD GmbH (Ein Unternehmen der Landeshauptstadt Dresden)
Königsbrücker Str. 17
Zu Händen von: Florian H. Brandenburg
01099 Dresden
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3514947316
E-Mail:
Fax: +49 3514947360

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.stesad.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: im Allgemeininteresse tätige jur. Person des privaten Rechts
I.3)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Planung und Neubau von Theaterspielstätten für die Staatsoperette Dresden (SOD) und das Theater Junge Generation (TJG) in Dresden.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Planung und Ausführung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Wettiner Platz 1, 01067 Dresden, DEUTSCHLAND (ehemaliges Heizkraftwerk Mitte).

NUTS-Code DED21

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Planung und Neubau von Theaterspielstätten für die Staatsoperette Dresden (700 Sitzplätze) und das Theater Junge Generation (350+125+125 Sitzplätze) auf dem Gelände des ehemaligen Heizkraftwerks Mitte in Dresden nebst Außenanlagen.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45200000, 45212322

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Planung und Neubau von Theaterspielstätten für die Staatsoperette Dresden (700 Sitzplätze) und das Theater Junge Generation (350+125+125 Sitzplätze) auf dem Gelände des ehemaligen Heizkraftwerks Mitte in Dresden nebst Außenanlagen. Grundlage ist eine funktionale Leistungsbeschreibung.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 62 070 000,00 EUR
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 4.6.2013. Abschluss 11.4.2016

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % des Nettoauftragswertes einschließlich der Nachträge und Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 3 % der Nettoabrechnungssumme (gemäß GÜ-Vertrag).
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Nach Baufortschritt - Freie Vereinbarung.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärung des Bewerbers,
- dass alle Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 6a Abs.1 Nr.1 VOB/A 2009 genannten Vorschriften verurteilt worden ist,
- ob über das Vermögen des Bewerbers ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt worden ist,
- ob sich der Bewerber in Liquidation befindet,
- dass der Bewerber keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
- dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
- bei welcher Berufsgenossenschaft sich der Bewerber angemeldet hat, sofern eine derartige nach dem Recht des Staates, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, existiert,
- bei welchem Berufs- oder Handelsregister der Bewerber eingetragen ist.
Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften sind die vorgenannten Eigenerklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Eigenerklärung des Bewerbers,
- dass er über eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sachschäden, zweifach pro Jahr maximiert verfügt (die Versicherungsgesellschaft ist anzugeben), oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass diese bereit ist, im Auftragsfall eine solche Versicherung mit dem Bewerber abzuschließen,
- dass er zusätzlich über eine Haftpflichtversicherung für die auszuführenden Planungs- und Bauüberwachungsleistungen verfügt, deren Deckungssumme mindestens 2 Mio EUR beträgt und die auch Vermögensschäden abdeckt (die Versicherungsgesellschaft ist anzugeben) oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass diese bereit ist, im Auftragsfall eine solche Versicherung mit dem Bewerber abzuschließen. Bei Bewerbergemeinschaften ist es zulässig, dass diese Haftpflichtversicherung von einem Mitglied abgeschlossen wird, sofern sichergestellt ist, dass die Versicherung alle nach dem abzuschließenden Vertrag geschuldeten Planungs- und Bauüberwachungsleistungen umfasst.

Hinweis: Für den Teilnahmeantrag muss zwingend der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen) verwendet werden, der bei der Kontaktstelle des Auftraggebers abgefordert oder unter dem Link http://www.stesad.de/kraftwerk-mitte-unterlagen-fuer-teilnahmewettbewerb.html heruntergeladen werden kann.

Der Auftraggeber behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben in den Eigenerklärungen geeignete Unterlagen von den Bewerbern nachzufordern.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Gesamtjahresumsatz (netto) der Geschäftsjahre 2010,2009,2008 im Bereich Hochbau;
Gesamtjahresumsatz (netto) der Geschäftsjahre 2010,2009,2008 im Bereich Objektplanung (§ 33 HOAI);
Gesamtjahresumsatz (netto) der Geschäftsjahre 2010,2009,2008 im Bereich Tragwerksplanung Hochbau;
Gesamtjahresumsatz (netto) der Geschäftsjahre 2010,2009,2008 im Bereich TGA, Anlagengruppen 1-8 (gemäß § 51 HOAI), ausgenommen Bühnen-, Licht-, Ton- und Videotechnik.

Hinweis: Für den Teilnahmeantrag muss zwingend der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen) verwendet werden, der bei der Kontaktstelle des Auftraggebers abgefordert oder unter dem Link http://www.stesad.de/kraftwerk-mitte-unterlagen-fuer-teilnahmewettbewerb.html heruntergeladen werden kann.

III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (eigene gewerbliche Mitarbeiter, technisches Personal bis zur Stufe Polier) im Bereich Bauausführung Hochbau in den Jahren 2010,2009,2008;
Durchschnittliche Anzahl der Führungskräfte im Bereich Bauausführung (Mitarbeiter ab der Stufe Bauleiter) in den Jahren 2010,2009,2008;
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten einschl. der Führungskräfte (Dipl.-Arch./Dipl.-Ing.) im Bereich Objektplanung (§ 33 HOAI) in den Jahren 2010,2009,2008;
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten einschl. der Führungskräfte (Dipl.-Ing.) im Bereich Tragwerksplanung Hochbau in den Jahren 2010,2009,2008;
Anzahl der Beschäftigten einschl. der Führungskräfte im Bereich HSLKE.

Hinweis: Für den Teilnahmeantrag muss zwingend der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen) verwendet werden, der bei der Kontaktstelle des Auftraggebers abgefordert oder unter dem Link http://www.stesad.de/kraftwerk-mitte-unterlagen-fuer-teilnahmewettbewerb.html heruntergeladen werden kann.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Auftraggeber verlangt die Benennung von Referenzobjekten. Soweit Referenzen vorzulegen sind, ist pro Referenz eine Beschreibung einzureichen, die 5 DIN A4-Seiten nicht überschreiten darf (incl. etwaiger Bilder). Bei Bewerbergemeinschaften können die Referenzobjekte durch ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft benannt werden, d.h. die Mindestanforderungen müssen nicht durch jedes Mitglied erfüllt werden.
Der Auftraggeber fordert 3 (drei) Referenzobjekte betreffend die Bauausführung:
Referenzobjekt 1:
Nachweis, dass der Bewerber Generalübernehmerleistungen für ein Objekt im Hochbau erbracht hat, das Gesamtbaukosten von mindestens 30 000 000 EUR netto aufweist (Kostengruppen 200-500,700). Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500,700),
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- ob es sich um die Sanierung eines Industriebaus handelte,
- ob eine Betonsanierung durchgeführt wurde,
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 2. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Referenzobjekt 2:
Nachweis, dass der Bewerber Generalunternehmerleistungen im Schlüsselfertigbau erbracht hat. Die Gesamtbauleistung muss mindestens 50 000 000 EUR netto betragen (Kostengruppen 200-500). Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500),
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- ob es sich um die Sanierung eines Industriebaus handelte,
- ob eine Betonsanierung durchgeführt wurde,
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 2. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Referenzobjekt 3:
Nachweis, dass der Bewerber Bauleistungen für den Umbau oder die Sanierung (kein Neubau!) eines Gebäudes nach freier Wahl des Bewerbers erbracht hat. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500),
- Fertigstellungstermin,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- ob es sich um die Sanierung eines Industriebaus handelte,
- ob eine Betonsanierung durchgeführt wurde,
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 2. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Referenz betreffend die Bühnentechnik:
Nachweis, dass der Bewerber das Gewerk Bühnentechnik bei dem Neubau/Umbau/der Sanierung eines Gebäudes mit einem auf die Bühnentechnik entfallenden Leistungsanteil von mindestens 3 000 000 EUR netto (aus KG 470) ausgeführt hat. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. So der Bewerber das Gewerk Bühnentechnik bei der anzugebenden Referenz nicht selbst, sondern durch einen Dritten (ARGE-Partner / Nachunternehmer) ausgeführt hat, kann er sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit der Referenz eines Dritten bedienen. Auf Ziff. 2. Abs. 1 der BWB wird verwiesen. Es bleibt dem Bewerber auch unbenommen, bereits im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs einen Nachunternehmer für das Gewerk zu benennen. In diesem Fall muss der Bewerber für den Nachunternehmer den verlangten Eignungsnachweis führen. Ein späterer Austausch des Nachunternehmers ist zulässig, wenn der Bewerber nachweist, dass der (neue) Nachunternehmer über den verlangten Eignungsnachweis verfügt.
Referenz betreffend die Bühnenbeleuchtung:
Nachweis, dass der Bewerber das Gewerk Bühnenbeleuchtung bei dem Neubau/Umbau/der Sanierung eines Gebäudes mit einem auf die Bühnenbeleuchtung entfallenden Leistungsanteil von mindestens 1 000 000 EUR netto (aus KG 470) ausgeführt hat. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. So der Bewerber das Gewerk Bühnenbeleuchtung bei der anzugebenden Referenz nicht selbst, sondern durch einen Dritten (ARGE-Partner / Nachunternehmer) ausgeführt hat, kann er sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit der Referenz eines Dritten bedienen. Auf Ziff. 2. Abs. 1 der BWB wird verwiesen. Es bleibt dem Bewerber auch unbenommen, bereits im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs einen Nachunternehmer für das Gewerk zu benennen. In diesem Fall muss der Bewerber für den Nachunternehmer den verlangten Eignungsnachweis führen. Ein späterer Austausch des Nachunternehmers ist zulässig, wenn der Bewerber nachweist, dass der (neue) Nachunternehmer über den verlangten Eignungsnachweis verfügt.
Referenz betreffend die Medien-, Ton- und Videotechnik:
Nachweis, dass der Bewerber das Gewerk Medien-, Ton- und Videotechnik bei dem Neubau/Umbau/der Sanierung eines Gebäudes mit einem auf die Medien-, Ton- und Videotechnik entfallenden Leistungsanteil von mindestens 1 Mio. Euro netto (aus KG 470) ausgeführt hat. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. So der Bewerber das Gewerk Medien-, Ton- und Videotechnik bei der anzugebenden Referenz nicht selbst, sondern durch einen Dritten (ARGE-Partner/Nachunternehmer) ausgeführt hat, kann er sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit der Referenz eines Dritten bedienen. Auf Ziff. 2. Abs. 1 der BWB wird verwiesen. Es bleibt dem Bewerber auch unbenommen, bereits im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs einen Nachunternehmer für das Gewerk zu benennen. In diesem Fall muss der Bewerber für den Nachunternehmer den verlangten Eignungsnachweis führen. Ein späterer Austausch des Nachunternehmers ist zulässig, wenn der Bewerber nachweist, dass der (neue) Nachunternehmer über den verlangten Eignungsnachweis verfügt.
Der Auftraggeber fordert 3 (drei) Referenzobjekte betreffend die Objektplanung:
Referenzobjekt 1:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Gebäudeplanung für den Neubau, den Umbau oder die Sanierung eines Gebäudes, das überwiegend für musische oder kulturelle Zwecke genutzt wird, erbracht hat. Die Gesamtbaukosten (Kostengruppen 200-500) müssen mindestens 10 Mio EUR netto betragen haben. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500),
- Honorarzone,
- beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Referenzobjekt 2:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Gebäudeplanung für den Umbau, den Neubau oder die Sanierung einer Versammlungsstätte für mindestens 700 Personen erbracht hat. Die Gesamtbaukosten (Kostengruppen 200-500) müssen mindestens 10 000 000 EUR netto betragen haben. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500),
- Honorarzone,
- beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Referenzobjekt 3:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Gebäudeplanung für den Umbau oder die Sanierung (kein Neubau!) eines Gebäudes nach Wahl des Bewerbers erbracht hat. Die Gesamtbaukosten (Kostengruppen 200-500) müssen mindestens 10 000 000 EUR netto betragen haben. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500),
- Honorarzone,
- beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Der Auftraggeber fordert 2 (zwei) Referenzobjekte betreffend die Tragwerksplanung:
Referenzobjekt 1:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Tragwerksplanung für ein Gebäude mit Tragwerken mit einer Mindestspannweite von 20m erbracht hat. Die Gesamtbaukosten (Kostengruppen 200-500) müssen mindestens 10 000 000 EUR netto betragen haben. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500),
- Honorarzone,
- beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Referenzobjekt 2:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Tragwerksplanung für den Umbau oder die Sanierung (kein Neubau!) eines Gebäudes nach freier Wahl des Bewerbers erbracht hat. Die Gesamtbaukosten (Kostengruppen 200-500) müssen mindestens 8 000 000 EUR netto betragen haben. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500),
- Honorarzone,
- beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
- Fertigstellungstermin,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- ob es sich um die Sanierung eines Industriebaus handelte,
- ob eine Betonsanierung durchgeführt wurde,
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Der Auftraggeber fordert 3 (drei) Referenzobjekte betreffend die Planung der TGA (außer Bühnen-, Licht-,Ton- und Videotechnik):
Referenzobjekt 1:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Planung der TGA für den Umbau, den Neubau oder die Sanierung eines Gebäudes für musische oder kulturelle Zwecke erbracht hat. Die Gesamtbaukosten (Kostengruppen 200-500) müssen mindestens 10 000 000 EUR netto betragen haben. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 200-500),
- Honorarzone,
- beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- interdisziplinäre Zusammenarbeit (Bearbeitung aller Anlagengruppen),
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Referenzobjekt 2:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Planung der TGA für den Umbau, den Neubau oder die Sanierung einer Versammlungsstätte für mindestens 700 Personen erbracht hat. Die Gesamtbaukosten (Kostengruppe 400) müssen mindestens 8 000 000 EUR netto betragen haben. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 400),
- Honorarzone,
- beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- interdisziplinäre Zusammenarbeit (Bearbeitung aller Anlagengruppen),
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Referenzobjekt 3:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Planung der TGA für den Umbau oder die Sanierung (kein Neubau!) eines Gebäudes nach Wahl des Bewerbers erbracht hat. Die Gesamtbaukosten (Kostengruppe 400) müssen mindestens 6 000 000 EUR netto betragen haben. Der Fertigstellungs- termin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Gesamtbaukosten (KG 400),
- Honorarzone,
- beauftragte Leistungsphasen nach HOAI,
- Fertigstellungstermin,
- Nutzungsart/Funktion des Objektes,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob denkmalschutzrechtliche Belange berücksichtigt wurden,
- interdisziplinäre Zusammenarbeit (Bearbeitung aller Anlagengruppen),
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Der Auftraggeber fordert ein Referenzobjekt betreffend die Planung der Bühnen-, Licht-, Ton- und Videotechnik:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Planung der Bühnen-,Licht-, Ton- und Videotechnik für den Neubau, den Umbau oder die Sanierung eines Gebäudes nach freier Wahl des Bewerbers erbracht hat. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Leistungsinhalt,
- Fertigstellungstermin,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.
Der Auftraggeber fordert ein Referenzobjekt betreffend die Planung von Schallschutz und Raumakustik:
Nachweis, dass der Bewerber Leistungen der Planung von Schallschutz und Raumakustik für den Umbau, den Neubau oder die Sanierung eines Gebäudes für musische oder kulturelle Zwecke erbracht hat. Der Fertigstellungstermin darf nicht vor dem 1.1.1996 liegen. Folgende Angaben zu dem Referenzobjekt sind zwingend erforderlich:
- Allgemeine Projektbeschreibung,
- Honorarzone,
- Fertigstellungstermin,
- Ansprechpartner Nutzer (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer),
- ob es sich um ein eigenes Objekt des Bewerbers oder um ein Objekt eines Dritten handelt (vgl. Ziff. 1.3. der Bewerbungsbedingungen),
- Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden.

Hinweis: Für den Teilnahmeantrag muss zwingend der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen) verwendet werden, der bei der Kontaktstelle des Auftraggebers abgefordert oder unter dem Link http://www.stesad.de/kraftwerk-mitte-unterlagen-fuer-teilnahmewettbewerb.html heruntergeladen werden kann.

III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
wettbewerblicher Dialog
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 5: und Höchstzahl 7

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Nachgewiesene wirtschaftliche und finanzielle sowie personelle Leistungsfähigkeit, Nachweis Fachkunde durch Nachweis vergleichbarer Referenzen; Gewichtung und Bepunktung gemäß Bewertungsmatrix Teilnahmeanträge, die bei der Kontaktstelle des Auftraggebers abgefordert oder direkt unter dem Link: http://www.stesad.de/kraftwerk-mitte-unterlagen-fuer-teilnahmewettbewerb.html heruntergeladen werden kann.

IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

Sonstige frühere Bekanntmachungen

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 083-136019 vom 28.4.2012

IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 25.7.2012
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
27.7.2012 - 14:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
16.8.2012
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Der Teilnahmeantrag und alle vom Bewerber abzugebenden Erklärungen müssen im Original von einer vertretungsberechtigten Person unterzeichnet sein. Die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Soweit sich die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person nicht aus öffentlichen Registern (z.B. Handelsregister) ergibt, ist mit dem Teilnahmeantrag eine Originalvollmacht vorzulegen, die von einer Person unterzeichnet ist, deren Vertretungsberechtigung sich aus einem derartigen Register ergibt. Eine unbeglaubigte Kopie eines Registerauszugs o.ä., aus dem sich die Vollmacht der unterzeichnenden Person bzw. der Person, von dem die unterzeichnende Person ihre Vollmacht ableitet, ergibt, ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Bewerbergemeinschaften haben zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, die folgende Punkte enthalten muss:
- Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
- Benennung eines Mitglieds, das die Bewerbergemeinschaft in jeglicher Hinsicht gegenüber dem Auftraggeber vertritt,
- Erklärung, dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
- gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber.

Die Erklärung zur Bewerbergemeinschaft ist von allen Mitgliedern zu unterzeichnen. Für den Teilnahmeantrag muss zwingend das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formblatt (Formblatt Bewerbergemeinschaften) verwendet werden, das bei der Kontaktstelle des Auftraggebers abgefordert oder direkt unter dem Link: http://www.stesad.de/kraftwerk-mitte-unterlagen-fuer-teilnahmewettbewerb.html heruntergeladen werden werden. Für die Unterzeichnung gelten die obengenannten Anforderungen. Es ist nicht notwendig, dass alle Mitglieder auf demselben Formblatt unterzeichnen, d.h. es können mehrere Formblätter eingereicht werden.

Bedient sich der Bewerber bei der Darstellung seiner Eignung oder bei der Erfüllung der Mindestanforderungen der Leistungsfähigkeit Dritter, indem er beispielsweise auf Referenzobjekte von Subunternehmen, konzernverbundenen Unternehmen, usw. verweist, ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass der Bewerber über alle persönlichen und sächlichen Betriebsmittel dieses Dritten uneingeschränkt verfügen kann. Hierzu muss sich der Dritte unbefristet und mit einseitiger Bindungswirkung verpflichten, dem Bewerber zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen alle sachlichen und personellen Mittel einschließlich des erforderlichen know hows zur Verfügung zu stellen.
Das Projekt richtet sich nach den Vorschriften der VOB/A 2009.
Der Auftraggeber wird jedem ausgewählten Bewerber, der zur Angebotsabgabe aufgefordert wird, für die Abgabe eines vollständigen, den Anforderungen entsprechenden Angebotes eine Entschädigung in Höhe von pauschal 20 000 EUR gewähren. Alle Bieter, die der Auftraggeber nach der Verringerung der Anzahl der Angebote nach der ersten Verhandlungsrunde zur Abgabe überarbeiteter Angebote auffordert, erhalten zusätzlich pauschal 20 000 EUR (insgesamt 40 000 EUR) (§ 3a Abs. 4 Nr 7 VOB/A 2009). Der Bieter, der den Zuschlag erhält, bekommt keine Entschädigung gewährt.
Im Zusammenhang mit Bieterrügen wird auf § 107 Abs. 3 GWB hingewiesen. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit.
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
(Hinweis: Für die unverzügliche Rüge nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB werden in der Regel 5 bis 7, höchstens 14 Tage als angemessen gesehen.).
Zur Realisierung des Projektes wird der Auftraggeber eine Objektgesellschaft als 100 %ige Tochtergesellschaft gründen, die nach der Zuschlagserteilung den Generalübernehmervertrag mit dem Auftragnehmer (Zuschlagsbieter) übernimmt und nach Fertigstellung auch die Betreibung der beiden Theaterspielstätten verantwortet.
Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich die Aufhebung des Vergabeverfahrens für die folgenden Fälle vor:
In seinem Beschluss vom 14.7.2011 (V1057/11) hat der Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden die Oberbürgermeisterin beauftragt, die Ausschreibung für den Bau der beiden Theaterspielstätten durch den Auftraggeber durchzuführen. Mit Beschluss vom 4.4.2012 (V1485/12) hat der Stadtrat ferner beschlossen, dass das Vergabeverfahren beginnen kann und die Oberbürgermeisterin beauftragt, für die Beschaffung der beiden Theaterspielstätten die finanziellen Mittel in Höhe von 86 690 000 EUR in den Ausgaben im Doppelhaushalt 2013/2014 zu planen. Eine endgültige und rechtsverbindliche Zuweisung der Mittel zu dem hier ausgeschriebenen Bauvorhaben tritt allerdings erst ein, wenn der Doppelhaushalt 2013/2014 vom Stadtrat beschlossen wird und diese Mittelzuweisung bestätigt. Der Auftraggeber geht davon aus, dass diese Bestätigung erfolgt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass der Stadtrat die finanziellen Mittel für das Bauvorhaben unter Abweichung oder Aufhebung seiner Beschlüsse nicht zur Verfügung stellt. Der Auftraggeber wäre dann gezwungen, auf die Vergabe zu verzichten.
Zudem benötigt der Auftraggeber für das Bauvorhaben das Grundstück Gemarkung Altstadt I, Teile von Flurstücken 1963/1 und 1964, das im Eigentum der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH steht. Aufgrund geführter Vorgespräche geht der Auftraggeber davon aus, dass es möglich sein wird, das Grundstück zu erwerben. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es dem Auftraggeber nicht gelingt, das Grundstück zu erwerben. Der Auftraggeber wäre dann gezwungen, auf die Vergabe zu verzichten.
Auch in diesen Fällen erhalten die Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, die vorgesehene Aufwandsentschädigung für die Teilnahme am Verfahren von pauschal 20 000 bzw. 40 000 EUR. Mit Abgabe des Angebots müssen die Bieter erklären, dass sie darauf verzichten, weitergehende Schadensersatzansprüche gegen den Auftraggeber geltend zu machen, insbesondere gerichtet auf Ersatz der Angebotskosten. Diese Haftungsbegrenzung gilt nicht, wenn dem Auftraggeber, seinem gesetzlichen Vertreter oder seinen Erfüllungsgehilfen im Hinblick auf die Gründe, die zum Verzicht auf die Vergabe führen, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Braustraße 2
04107 Leipzig
DEUTSCHLAND
E-Mail:
Telefon: +49 3419771040
Internet-Adresse: http://www.ldl.sachsen.de
Fax: +49 3419771049

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Braustraße 2
04107 Leipzig
DEUTSCHLAND
E-Mail:
Telefon: +49 3419771040
Internet-Adresse: http://www.ldl.sachsen.de
Fax: +49 3419771049

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.6.2012