Fliesenarbeiten in der WHG 669 - Theodor-Loos-Weg 1-9 in 12353 Berlin.

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
degewo Süd Wohnungsgesellschaft mbH
Potsdamer Str. 60
Berlin
10785
Deutschland
Kontaktstelle(n): Einkauf – Vergabe
E-Mail:
Fax: +49 3026485-1805
NUTS-Code: DE3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.degewo.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.meinauftrag.rib.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fliesenarbeiten in der WHG 669 - Theodor-Loos-Weg 1-9 in 12353 Berlin.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45431000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Fliesen- und Plattenbelagsarbeiten in 132 Wohnungen im bewohnten Zustand im Rahmen einer Strangsanierung.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Fliesen- und Plattenbelagsarbeiten in zwei Bauabschnitten:

Ca. 580 m2 Fliesen als Bodenbelag inklusive Untergrundvorbehandlung (Spachtelung, Abdichtung etc.);

Ca. 2 150 m2 Fliesen als Wandbelag inklusive Untergrundvorbehandlung (Spachtelung; Abdichtung etc.);

Ca. 450 m2 Fliesenspiegel Küche inklusive Untergrundvorbehandlung und Nebenarbeiten;

Ca. 10 m2 Bodenfliesen Küche; Reparaturen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 21/08/2017
Ende: 29/05/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Eignungsnachweise sind dem Angebot beizufügen:

1. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben

2. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Anmeldung und Erfüllung der Verpflichtung zur Entrichtung der gesetzlichen Beiträge bei der/den Krankenkasse(n)

3. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Eintragung und Erfüllung der Verpflichtung zur Entrichtung der gesetzlichen Beiträge bei der Berufsgenossenschaft

Entsprechende Formblätter liegen den Vergabeunterlagen bei (siehe Pkt. VI.3).

Stichtag für die Gültigkeit ist der Schlusstermin für den Eingang der Angebote.

Eigenerklärungen dürfen an diesem Stichtag nicht älter als drei Monate, jeweils gerechnet ab Ausstellungsdatum sein.

Werden anstelle von Eigenerklärungen Unbedenklichkeitsbescheinigungen der zuständigen Stellen eingereicht und ist in diesen keine Gültigkeitsdauer angegeben, dürfen die Bescheinigungen an diesem Stichtag nicht älter als ein Jahr sein.

Hinweis: Eingereichte Eigenerklärungen zu Nr. 1 (Steuern und Abgaben) und Nr. 3 (Berufsgenossenschaft) sind durch den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, vor Zuschlagserteilung nach Aufforderung durch die Vergabestelle kurzfristig durch Vorlage entsprechender Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.

Ersatzweise für vorgenannte Bescheinigungen/Erklärungen:

Kopie der gültigen (Stichtag s. oben)

- ULV-Eintragung bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin oder

- ULV-Eintragung bei der Auftragsberatungsstelle Brandenburg oder Sachsen oder Sachsen-Anhalt

oder Mecklenburg-Vorpommern oder

- Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis.

Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen sowie eine Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers, jeweils in deutscher Sprache.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Eignungsnachweise sind dem Angebot beizufügen:

1. Erklärung über die Anzahl der in den letzten 3 Kalenderjahren (2014 - 2016) pro Jahr jahresdurchschnittlich sowie aktuell (Stand: März 2017) beschäftigten Arbeitskräfte (aufgeschlüsselt in Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter) - entsprechend Formblatt tabellarisch dargestellt

2. Referenzliste über erfolgreich beendete ähnliche Vertragsverhältnisse, insbesondere Fliesen- und Plattenbelagsarbeiten, in vergleichbarer Größenordnung während der letzten 5 Kalenderjahre (2012 - 2016) mit Angabe der Projekte, der Auftraggeber (mit Ansprechpartner, Adresse und Tel.-Nr.) und Angaben zu Art und Umfang der Leistung, (z. B. m2), Angabe ob unter bewohnten Bedingungen gearbeitet wurde und Anzahl der Wohnungen.

Die Referenzliste ist in Form einer Tabelle entsprechend Formblatt (siehe Pkt. VI.3) beizufügen. Der Bieter muss sämtliche Angaben zu den Referenzen auf dem vorgegebenen Formblatt machen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.) Mind. 12 aktuell gewerbliche Arbeitskräfte Stand März 2017. Der Nachweis kann auch mit Nachunternehmern erbracht werden.

zu 2.) Eine Referenz gem. III.1.3, Nr. 2 mit mind. 80 Wohneinheiten und unter bewohnten Bedingungen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit Angebotsabgabe sind Erklärungen zur Frauenförderung sowie zur Einhaltung des Mindestlohnes abzugeben.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 25/04/2017
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/06/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 25/04/2017
Ortszeit: 14:00
Ort:

Degewo AG, Potsdamer Str. 60, 10785 Berlin, 3. Etage, Raum 306.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Zu Ziff. I.3): Die Vergabeunterlagen stehen auch unter www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ zur Verfügung. Es werden keine Vergabeunterlagen in Papierfassung versendet.

2. Fragen zu dieser Ausschreibung sind nur schriftlich und nur an die degewo Süd Wohnungsgesellschaft mbH gerichtet per Fax oder E-Mail oder über die Vergabeplattform einzureichen. Sie werden nur beantwortet, wenn Sie dort bis zum 13.4.2017 eingehen.

3. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet in entsprechender Reihenfolge mit dem Angebot einzureichen:

- Anlage 1: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (gem. Bekanntmachung Ziff. III.1.1, Nr. 1);

- Anlage 2: Eigenerklärung zur Anmeldung und Zahlung von Beiträgen bei der/den Krankenkasse(n) (gem. Bekanntmachung Ziff. III.1.1, Nr. 2);

- Anlage 3: Eigenerklärung zur Eintragung und Zahlung von Beiträgen bei der Berufsgenossenschaft (gem. Bekanntmachung Ziff. III.1.1, Nr. 3);

- Anlage 4: tabellarisch dargestellte Angaben zu den Beschäftigten (gem. Bekanntmachung Ziff. III.1.3, Nr. 1);

- Anlage 5: Referenzliste (gem. Bekanntmachung Ziff. III.1.3, Nr. 2).

Die Prüfung erfolgt anhand der vorgelegten Angaben in den entsprechenden Rubriken. Ist durch die Vergabestelle ein Formblatt vorgegeben, sind sämtliche entsprechende Angaben auf diesem Formblatt zu machen. Die Verwendung des Formblattes dient der besseren Vergleichbarkeit und soll dem Auftraggeber die Auswahl erleichtern. Die Formblätter liegen den Vergabeunterlagen bei.

Die Vergabestelle behält sich vor, nicht sachgerecht in den Rubriken enthaltene Angaben nicht zu würdigen.

4. Angebote und deren Anlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen und vorzulegen.

5. Mehrfachangebote können auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Unterauftragnehmer bei Vorliegen einer Wettbewerbsverzerrung zum Ausschluss führen.

6. Rechtsform Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter;

Vorlage mit dem Angebot:

a) Eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften

b) Eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Vollmacht für einen Vertreter, der legitimiert ist, für die Bietergemeinschaft das Vergabeverfahren durchzuführen

7. Geforderte Nachweise sind auch von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bieter zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers bedient. Soweit sich der Bieter zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers bedient, ist mit dem Angebot eine Erklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass er dem Bieter im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellen wird. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten genauso für verbundene Unternehmen.

8. Der Auftraggeber wird für den Bieter/die Mitglieder der Bietergemeinschaft, auf dessen/deren Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern und auf dieser Basis die Eignungsprognose verifizieren. Im Falle einer negativen Eignungsprognose kann der Zuschlag auf das Angebot des Bieters/der Bietergemeinschaft nicht erteilt werden.

9. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung vom Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, die Vorlage einer Bankerklärung zu fordern und diese in die Zuschlagsentscheidung einzubeziehen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle binnen 10 Kalendertagen zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Bei Verstößen, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, hat die Rüge gegenüber der Vergabestelle bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist zu erfolgen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt die Vergabestelle mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann nur innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§§ 160 Abs. 3 Nr. 4, 161 Abs. 1 GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Nachprüfungsantrag der Vergabestelle erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB).

Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronisch) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 2 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/03/2017