Generalsanierung Theater Vorpommern, Spielstätte Greifswald.

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Der Oberbürgermeister, Immobilienverwaltungsamt, Abt. Hochbau
Markt 15
Greifswald
17489
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadtbauamt, Abt. Bauverwaltung
Telefon: +49 3834-85364155
E-Mail:
Fax: +49 3834-85364153
NUTS-Code: DE801

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.greifswald.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://portal.evergabemv.de/E63911157
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalsanierung Theater Vorpommern, Spielstätte Greifswald.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist der wichtigste Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort in der Region Vorpommern. Das vorhandene Theater, als Anziehungspunkt für kulturelle Veranstaltungen, soll durch eine Generalsanierung in einen würdigen und zeitgemäßen Zustand versetzt werden.

Ziel der Sanierung ist es, die Räume so im Gebäude anzuordnen / zu optimieren, dass eine möglichst gewinnbringende Raumstruktur zustande kommt. Hierbei sind auch entspr. Flächen für die Gebäudetechnik vorzusehen.

Für die Farbgestaltung in den Innenräumen des Theaters wird gegenwärtig i. A. der Universitäts- u.Hansestadt Greifswald auf der Grundlage restaurat. Untersuchungen u. Befunderhebungen ein Farbkonzept erstellt. Die späteren Ergebnisse der Untersuchung sind mit der unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Kultur und Denkmalschutz abzustimmen u. umzusetzen.

Das Brandschutzkonzept sollte fortgeschrieben bzw. auf die Gegebenheiten der Umbaumaßnahmen und Sanierung angepasst werden.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 16 900 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE801
Hauptort der Ausführung:

17489 Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Ausschreibung sind u. a.

- Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI, Lph. 1-9 HOAI nebst bes. Leistungen,

- Bauakustik u. Raumakustik gem. HOAI, Anlage 1, Zf. 1.2.4, 1.2.5, Lph. 1-7 HOAI,

- Brandschutzplanung gem. AHO-Fachkommission Brandschutz, Leistg. für Brandschutz, Nr. 17, Stand Juni 2015, 3. Auflage, Lph. 1-5 u. 8 nebst besonderen Leistungen.

Vorerst werden die Leistungen der Lph.1-3 beauftragt.

Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung aller Lph. besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Weiterbeauftragung bis zur Lph. 9 gemäß HOAI vor. Eine bauliche Realisierung ist abhängig von Fördermitteln und ist für die Jahre 2019 ff. vorgesehen; Ansprüche bei Abstandsnahme von der Realisierung kann der Bieter nicht geltend machen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Herangehensweise an die Kostenplanung u. -sicherung / Gewichtung: 15 %
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Herangehensweise an die Bauaufgabe / Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium - Name: Personalkonzept (zweiteilig) / Gewichtung: 20 %
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 20 %
Kostenkriterium - Name: Stundensatz / Gewichtung: 5 %
Kostenkriterium - Name: Leistungen (Grund- u. Besondere Leistungen) Brandschutz u. Bau- u. Raumakustik / Gewichtung: 10 %
Kostenkriterium - Name: Besondere Leistungen der Objektplanung / Gewichtung: 5 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 1 750 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/07/2017
Ende: 31/12/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.

Die einzureichenden Referenzen werden wie folgt bewertet. Die erreichten Punkte aus den Referenzen werden addiert; nach der erreichten Punktezahl bildet sich die Reihenfolge der für die Verhandlungsphase einzuladenden Bewerber:

Objektplanung § 34 HOAI: Vergleichbare Bauaufgabe (0-5 Pkt.), (1 Pkt. je Übereinstimmung) denkmalgerechte Sanierung eines Gebäudes/Bauwerks - 1 Pkt., Umsetzung von Farbkonzepten auf der Grundlage von restauratorische Untersuchungen - 1 Pkt., Umsetzung besonderer bauphysikalischer und statischer Anforderungen in Bestandsbauwerken - 1 Pkt., Erfahrungen mit Baumaßnahme, die durch Fördermittel finanziert wurde - 1 Pkt., Auftrag für einen öffentlichen Auftraggeber gem. §§ 99 Nr. 1 - Nr. 4 GWB durchgeführt - 1 Pkt.; Schwierigkeitsgrad/honorarzone (0-2 Pkt.) < HZ 4 - 0 Pkt., = HZ 4 - 1 Pkt., > HZ 4 - 2 Pkt.; Bauvolumen des Objektes (0-3 Pkt.) 10 - 15 000 000 EUR - 1 Pkt., 15 - 20 000 000 EUR - 2 Pkt., > 20 000 000 EUR - 3 Pkt.; Art des Objektes (0-3 Pkt.) (nur das höherwertigste Bauwerk geht in die Bepunktung ein), öffentliches - 1 Pkt., kulturelles Gebäude - 2 Pkt., Theater - 3 Pkt.; Vergleichbarer Leistunsgbereich (0-3 Pkt.) mind. LPH 2 - 5 Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden bearbeitet - 1 Pkt., mind. LPH 5 - 8 Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden bearbeitet - 1 Pkt., mind. LPH 2 - 8 Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden bearbeitet - 3 Pkt.; Referenz (erbracht durch bearbeitende) Niederlassung (0-2 Pkt.) Niederlassung hat Referenz nicht erbracht - 0 Pkt., Niederlassung hat Referenz erbracht - 2 Pkt..

Brandschutzplanung gem. AHO-Fachkommission, Leistungen für Brandschutz, Nr. 17, Stand Juni 2015, 3. Auflage:

Schwierigkeitsgrad nach Nutzungsbeiwert n, Bauwerk gem. Tabelle Nutzungsbeiwerte n (0-3,0 Pkt.), Schwierigkeitsgrad nach Teilflächen, Teilflächen gem. Tabelle ST addiert - 0-1,4 Pkt.; Bauvolumen des Objektes (0-3 Pkt.) 10 - 15 000 000 EUR - 1 Pkt., 15 - 20 000 000 EUR - 2 Pkt., > 20 000 000 EUR - 3 Pkt.; Vergleichbarer Leistunsgbereich (0-3 Pkt.) mind. LPH 1 - 5 Brandschutzplanung gem. AHO wurden bearbeitet - 1 Pkt., LPH 1 - 5 und 8 Brandschutzplanung und Ausführung gem. AHO wurden bearbeitet - 3 Pkt.. Bauakustik und Raumakustik (HOAI, Anlage 1, 1.2.4, 1.2.5):

Vergleichbare Bauaufgabe (0-1 Pkt.) denkmalgerechte Sanierung eines Gebäudes/Bauwerks - 1 Pkt.; Schwierigkeitsgrad / Honorarzone (0-2 Pkt.) < HZ 5 - 0 Pkt., = HZ 5 - 2 Pkt.; Vergleichbarer Leistunsgbereich (0-3 Pkt.) mind. LPH 2 - 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden hiermit bearbeitet - 1 Pkt., mind. LPH 5 - 7 Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden hiermit bearbeitet - 1 Pkt., mind. LPH 2 - 7 Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden hiermit bearbeitet - 3 Pkt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise.

1. Stufe: Vorerst werden die Leistungen der Leistungsphase 1-3 beauftragt.

2. Stufe: Optional werden die Leistungsphasen 4-5 beauftragt; anschließend 6-8 (3. Stufe) und 9. (4. Stufe).

Die Beauftragungen umfassen ggf. die benannten Besonderen Leistungen und Beratungsleistungen für die jeweiligen Leistungsphasen.

Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Beauftragung der Leistungen einzeln, zeitlich gestaffelt und gegliedert nach Bauabschnitten vorzunehmen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail. Die Vergabeunterlagen, die im Teilnahmeverfahren erforderlich sind, liegen auf der Vergabeplattform www.subreport-elvis.de unter der ID: E63911157 zum Download bereit. (s.Pkt.1.3).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind u. a. die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:

- Bewerberbogen: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift;

- Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (u. a. Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation und dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt);

- Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet;

- Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Gesetz über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974);

- Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes;

- Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften;

- Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft;

- Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern.

Bewerbungen als Bietergemeinschaft (bzw. Bewerbergemeinschaften) sind zulässig, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benennt und dieser mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird (vgl. § 43 Abs. 2 und 3 VgV).

Es sind ausschließlich Bietergemeinschaften zulässig, deren Mitarbeiter Architekten sind. Andere Fachingenieure dürfen in Rahmen der Wettbewerbsbearbeitung ausschließlich beratend hinzugezogen werden (vgl. § 43 Abs. 1 VgV).

Bei Bewerbergemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen (näheres siehe Bewerberbögen).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer (in Kopie) oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird;

- Es ist darüber hinaus der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssummen beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der oben stehenden Versicherungssummen liegt. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden;

- In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber insofern seine Bereitschaft zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen im Auftragsfall.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016). Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mind. 750 000 EUR (netto) erreichen;

- Die Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung sollen im Auftragsfall wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden auf 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden auf mindestens 1 000 000 EUR (pro Schadensfall);

- Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist ein Versicherungsschutz mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) nachzuweisen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung (in Kopie);

- Nachweis der beruflichen Qualifikation der Projektleitung (Studiennachweise);

- Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter.

- Erklärung zur Wahrnehmung der örtlichen Präsenz und Erklärung nach § 17 Abs. 7 VgV;

- Detaillierte Darstellung von 3 vergleichbaren Referenzprojekten für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI im Bewerbungsbogen und als Anlage auf max. einer Seite DIN A3 pro Projekt. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2011), mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein;

- Detaillierte Darstellung von vergleichbarem Referenzprojekt für den Leistungsbereich Bauakustik und Raumakustik gem. HOAI - Anlage 1, 1.2.4 und 1.2.5, im Bewerbungsbogen und als Anlage auf max. einer Seite DIN A3 pro Projekt. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2011), mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI sind im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2014, 2015, 2016) mind. 10 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inkl. Büroinhaber, davon mind. 5 Architektinnen/Architekten nachzuweisen. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft bzw. mit Unterauftragnehmern sind für alle Mitglieder in Summe bzw. inkl. der Unterauftragnehmer mind. 10 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inkl. Büroinhaber, davon mind. 5 Architektinnen/Architekten nachzuweisen;

- Bewerber hat anzugeben, dass er über Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und insbesondere über Vergabekenntnisse VOB/A (EU), VOL/A bzw. VgV verfügt. Die Darlegung muss nicht zwingend mit den Referenzprojekten erfolgen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gemäß § 75 VgV gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.

Bei ausländischen Bewerbern sind natürliche Personen zugelassen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekt (gemäß § 75 Abs. 1 VgV) tätig sind und dementsprechend gemäß den Vorschriften ihres Heimatstaates zum Führen der Bezeichnung berechtigt sind.

Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Bezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist und berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen und Gesellschaften werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die Voraussetzungen des voranstehenden Satzes erfüllt.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Abgabe einer Erklärung, dass Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE hinaus.

Durch die BG ist einen bevollmächtigter Vertreter zu benennen (Formblatt für Erklärung als Anlage im Bewerbungsbogen).

Der Nachweis ist mit Abgabe der Bewerbung zu erbringen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen.

Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in einer BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/04/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/06/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über ein vorgegebenes Bewerbungsformular, das um die in Ziffern III.1) u. III.2) geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen ist.

Das Bewerbungsformular einschließlich aller Anlagen steht unter dem Link gemäß Punkt 1.3) zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Verfahren, z. B. Rückfragenkataloge und Teilnahmebedigungen können ebenfalls über diesen Link abgerufen werden.

Da keine automatische Registrierung erfolgt, werden Sie auch nicht automatisch über Informationen (bspw. Rückfragen) im Verfahren in Kenntnis gesetzt.

Bitte registrieren Sie sich für die Teilnahme an der elektronischen Ausschreibung kostenlos unter http://www.subreport.de/ und laden sich die Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag unter der Nummer E63911157 herunter.

Ihre Registrierung auf der Vergabeplattform gewährleistet, dass Sie alle für die Ausschreibung betreffenden Informationen, wie Antworten auf Bieterfragen und Änderungen bei den Fristen und Vergabeunterlagen, automatisch an Ihre dort eingetragene E-Mail Adresse erhalten.

Sie können Ihr Ihr Angebot/Teilnahmeantrag bei www.supreport.de bis zum Ablauf der Angebots-/Teilnahmeantragsfrist hochladen. Das Angebot/Teilnahmeantrag kann elektronisch in Textform nach § 126b BGB eingereicht werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, Ihr Angebot/Teilnahmeantrag postalisch an die in der Vergabebekanntmachung genannte Anschrift zu senden.

Das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular ist unter Verwendung des beigefügten Kennzettels für den Umschlag im Original und verschlossen fristgerecht einzureichen.

Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung).

Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.

Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich schriftlich bzw. elektronisch an die unter I.1) genannte Adresse zu richten.

Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen.

Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen.

Die Bewerber werden aufgefordert, im Intersse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln.

Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.

Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen.

Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig.

Die örtliche Präsenz des Bewerbers in Greifswald ist während der Planungszeit in engen Intervallen gemäß Projekterfordernis sicherzustellen.

Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Johann-Stelling-Str. 14
Schwerin
19053
Deutschland
Telefon: +49 385/588-4855817
E-Mail:
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der vorgenannten Vergabekammer eingeleitet werden. Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Stadtbauamt, Abt. Bauverwaltung
Markt 15
Greifswald
17489
Deutschland
Telefon: +49 3834/8536-4155
E-Mail:
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/03/2017