Ausbau und Lieferung von 26 Stück Mehrzwecktransportern für die Polizei Sachsen. Referenznummer der Bekanntmachung: B2026

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Lieferauftrag

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Polizeiverwaltungsamt, Logistikzentrum
Lützner Straße 218
Leipzig
04179
Deutschland
Telefon: +49 34149480
E-Mail:
Fax: +49 3414948200
NUTS-Code: DED31

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.polizei.sachsen.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ausbau und Lieferung von 26 Stück Mehrzwecktransportern für die Polizei Sachsen.

Referenznummer der Bekanntmachung: B2026
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34114200
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftrag umfasst den Ausbau und die Lieferung von 26 (optional 30) Mehrzwecktransportern für die Polizei Sachsen.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1 331 323.50 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED21
Hauptort der Ausführung:

Dresden.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

- Kombi auch für leichtes Gelände,

- Höchstgeschwindigkeit: größer/gleich 180 km/h,

- Nutzlast bei ausgebautem Fahrzeug: größer/gleich 480 kg,

- zulässiges Gesamtgewicht: kleiner/gleich 3 500 kg,

- Länge am Boden (Fahrgast-/Laderaum): größer/gleich 2 700 mm,

- Breite: größer/gleich 1 500 mm,

- Breite zwischen Radkästen: größer/gleich 1 200 mm,

- Dieselmotor Ruß-Partikelfilter,

- Leistung: größer/gleich 130 kW,

- Hubraum größer/gleich 1 950 ccm,

- Automatikgetriebe oder automatisiertes Schaltgetriebe,

- Allradantrieb (permanent oder zuschaltbar),

- Achsabstand größer/gleich 3 300 mm,

- Seitenaufprallschutz,

- Fahrer- und Beifahrerairbag,

- Seitenairbag für Fahrer und Beifahrer.

Ausbauleistungen (Auszüge):

- Ausrüstung mit polizeispezifischer Ausstattung,

- Einbau einer Sondersignalanlage für Wegerechtsfahrten,

- Einbau von Sondereinbauten (z. B. Büroausstattung),

- Ausrüstung mit Funk; weitere Anforderungen gemäß Leistungsbeschreibung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 60
Kostenkriterium - Name: Bewertungskriterien / Gewichtung: 30
Kostenkriterium - Name: Verbrauchsdaten / Gewichtung: 10
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es konnten bis zu 4 weitere Fahrzeuge zu den angebotenen Konditionen beauftragt werden. Die Entscheidung fiel mit Zuschlagserteilung. Einzelheiten waren in der Leistungsbeschreibung geregelt.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2016/S 218-396482
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: A3303-00
Bezeichnung des Auftrags:

Ausbau und Lieferung von 30 Stück VW T6 Kombi

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
05/01/2017
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Volkswagen Nutzfahrzeuge
Hannover
Deutschland
NUTS-Code: DE92
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1 331 323.50 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Leipzig
Deutschland
Telefon: +49 3419770
Fax: +49 3419771199
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach § 160 GWB. Nach § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Hierbei ist nach § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen antragsbefugt, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Die Regelung des § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. Nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Nach § 135 Abs.2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Leipzig
Deutschland
Telefon: +49 3419770
Fax: +49 3419771199
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/01/2017