Abschluss einer Vereinbarung mit einem autorisierten Reseller für ein Citrix Government Entity License Agreement (GELA).

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Dataport, Anstalt des öffentlichen Rechts
Altenholzer Straße 10-14
Altenholz
24161
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DEF02

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.dataport.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dataport.de/Seiten/Aktuelles/Vergabeverfahren.aspx
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Dataport, Anstalt des öffentlichen Rechts
Geschäftszimmer, Zimmer 310, Billstraße 82
Hamburg
20539
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DE60

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.dataport.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Informations- und Kommunikationstechnik

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Abschluss einer Vereinbarung mit einem autorisierten Reseller für ein Citrix Government Entity License Agreement (GELA).

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72267000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Mit diesem Vergabeverfahren sollen Maintenance-Leistungen für die beim Auftraggeber eingesetzte Hard- und Software von Citrix sowie optionale Leistungen (z. B. Erwerb von Lizenzen und Beauftragung von Dienstleistungen) im Rahmen eines mit dem Unternehmen Citrix bestehenden Government Entity License Agreement (GELA) für den Zeitraum von 2 Jahren an einen autorisierten Reseller vergeben werden. Zu den weiteren Einzelheiten und konkreten Anforderungen siehe Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72261000
72268000
72600000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE60
NUTS-Code: DEF02
NUTS-Code: DE50
NUTS-Code: DE803
NUTS-Code: DEE02
NUTS-Code: DEE03
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

In den aktuell sieben Rechenzentrumsstandorten von Dataport werden Fachverfahren aller Bereiche der Behörden betrieben. Dataports Leistungsspektrum reicht von der Softwareentwicklung, über Netzwerkverwaltung, Rechenzentrumsleistung und Endgerätebetrieb. Aktuell werden 30 000 Endgeräte der Microsoft Windows Familie und über 6 000 Serversysteme durch Dataport betreut.

Dataport hat in 2012 einen Rahmenvertrag (Government Entity License Agreement - GELA) für den Bezug des Produktes Citrix XenDesktop Platinum named User/Devices bzw. concurrent User (ccu) mit Citrix abgeschlossen. Über diesen Vertrag konnten bis zu 28 000 Verbindungen lizenztechnisch abgedeckt werden. Der Vertrag galt für die damaligen Träger von Dataport.

2015 wurden als Vertragserweiterung zusätzlich 3 600 Lizenzen für das Land Sachsen-Anhalt erworben, Sachsen-Anhalt wurde in diesem Zuge mit in das GELA aufgenommen.

In den Dataport Rechenzentren wird als Enterprise-Terminalserverlösung die von Citrix entwickelte Softwareproduktreihe XenApp/XenDesktop sowie diverse Erweiterungen und Managementprodukte für den zentralen Betrieb eingesetzt.

Daneben werden für unsere Rechenzentren die Hardwareappliances Netscaler SDX sowie virtualisierte Netscaler VPXen eingesetzt. Weiterhin wird das Management & Analytics Tool Netscaler MAS genutzt.

Mit diesem Vergabeverfahren sollen Maintenance-Leistungen für die beim Auftraggeber eingesetzte Hard- und Software von Citrix sowie optionale Leistungen (z. B. Erwerb von Lizenzen und Beauftragung von Dienstleistungen) im Rahmen eines mit dem Unternehmen Citrix bestehenden Government Entity License Agreement (GELA) für den Zeitraum von 2 Jahren an einen autorisierten Reseller vergeben werden. Zu den weiteren Einzelheiten und konkreten Anforderungen siehe Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 24
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Partnerstatus des Bieters bezogen auf das Unternehmen Citrix. Der Auftraggeber wertet dazu die Erklärung des Bieters in der Anlage "Partnerstatus" aus.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bieter verfügt über den Partnerstatus Citrix "Platinum Solution Advisor" oder "System Integrator".

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

- deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung,

- keine Anwendung der "Technologie von L. Ron Hubbard" bei der Auftragsdurchführung,

- Erklärungen zu Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG),

- Erklärung zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/02/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/03/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 07/02/2017
Ortszeit: 12:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Auftraggeber stellt die Vergabeunterlagen zum Download zur Verfügung. Sollte ein Unternehmen sich zur Teilnahme an dem Vergabeverfahren entscheiden, so muss es dies per E-Mail an die unter I.1) genannte E-Mail-Adresse mitteilen. Nur so ist sicher gestellt, dass ggf. weitere Angaben bzw. Hinweise zum Vergabeverfahren rechtzeitig bekanntgemacht werden können (siehe dazu weitere Hinweise unter Ziffer 4.2.2. der Bewerbungsbedingungen, Teil A der Vergabeunterlagen).

Dem Bieter obliegt die Pflicht zur Vollständigkeitsprüfung der Vergabeunterlagen gemäß "Checkliste Vergabeunterlagen". Nachteile, die sich daraus ergeben, dass ein Angebot auf Grundlage unvollständiger Unterlagen abgegeben wurde, gehen zu Lasten des Bieters.

Erkennt ein Bieter Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den Vergabeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von Bieterfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu seinen Lasten.

Fragen und erbetene zusätzliche Auskünfte zu den Vergabeunterlagen sind bis zu dem unter Nr. 4.1 der Bewerbungsbedingungen (Zeitplan) genannten Termin (Schluss des Frageforums) an die unter Nr. I.1) genannte E-Mail-Adresse zu richten.

Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen teilnehmenden Bietern unaufgefordert an dem im Zeitplan aufgeführten Datum per E-Mail zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der Anonymisierung behält sich der Auftraggeber Umformulierungen in der Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird der Auftraggeber Auskünfte, die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird der Auftraggeber unter Umständen Auskünfte schon vor dem im Zeitplan aufgeführten Datum versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage/n eine unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine zusätzlichen Informationen im Sinne von § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV darstellen, prüft der Auftraggeber im jeweiligen Einzelfall, ob er Antworten versendet.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: +49 431988-4640
E-Mail:
Fax: +49 431988-4702
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist auf § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet:

"§ 160 GWB Einleitung, Antrag.

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."

Darüber hinaus bittet der Auftraggeber, Rügen an die in I.1) genannte Kontaktadresse per E-Mail zu senden.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/01/2017