Rahmenvertrag über Schulungen im Rahmen des Roll-Out von forumSTAR (weitere Module).

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Dataport, Anstalt des öffentlichen Rechts
Altenholzer Straße 10-14
24161 Altenholz
Deutschland
E-Mail:

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Informations- und Kommunikationstechnik
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags
Rahmenvertrag über Schulungen im Rahmen des Roll-Out von forumSTAR (weitere Module).
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 7: Datenverarbeitung und verbundene Tätigkeiten
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Schleswig-Holstein.

NUTS-Code DEF0

II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Für die Erbringung der Leistungen soll ein Rahmenvertrag geschlossen werden, der die im Folgenden aufgeführten Dienstleistungen sowohl in zeitlicher als auch in mengenmäßiger Hinsicht abdeckt. Hierbei stellen die dargestellten Mengen und Zeitabläufe die heutigen Schätzungen dar. Die Mengen können höher oder geringer sein; aus ihnen können keine Ansprüche hergeleitet werden. Zu leisten ist der gesamte sich ergebende Bedarf. Für die Bewertung geht der Auftraggeber von den genannten Mengen aus.
Zu schulen sind die Module VORM (Betreuung), VSIMM, Straf, Familie, VSINS, Nachlass des Fachverfahrens für die ordentliche Gerichtsbarkeit forumSTAR.
Nicht zum Vergabegegenstand gehören hingegen Schulungen für die Module Zivil und VSMOB, die bereits in einem zuvor durchgeführten Verfahren vergeben wurden.
Die in diesem Verfahren zu vergebenden Schulungen beginnen in der zweiten Jahreshälfte 2014.
Die Schulungen sollen in der Regel von 2 Dozenten durchgeführt werden, einem Fachdozenten aus der Justiz und einem Dozenten des Bieters. Bei einzelnen Modulen und im Falle von Nachrückern und Dezernatswechslern kommt auch eine Schulung allein durch den Bieter für Basisinhalte in Frage.
Schulungsdauer und Inhalt unterscheiden sich je nach Dienstgruppe (Richter 2 Tage, Rechtspfleger 3 Tage, Serviceeinheiten 5 Tage).
Zu schulen sind nach derzeitigem Stand 1 800 Anwender in Gruppen zu 10 Personen (im Einzelfall auch mehr Personen) an bis zu 300 Schulungstagen p. a.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.
II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

79632000

II.1.6)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.2)Endgültiger Gesamtauftragswert
II.2.1)Endgültiger Gesamtauftragswert

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
1. Preis. Gewichtung 70
2. Qualität. Gewichtung 30
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
OV RE2/2483/14
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

Auftragsbekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 028-044976 vom 8.2.2014

Abschnitt V: Auftragsvergabe

V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
18.5.2014
V.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Reese IT System & Service GmbH
Preetzer Chaussee 55
24222 Schwentinental
Deutschland

V.4)Angaben zum Auftragswert
V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2)Zusätzliche Angaben:
Bei der Abforderung der Vergabeunterlagen unter der angegebenen Kontaktadresse sind unbedingt der Name des Unternehmens, die entsprechende Anschrift sowie eine Telefonnummer anzugeben.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Fehler/Unklarheiten/Widersprüche oder Ähnliches, so hat der Bieter unverzüglich darauf hinzuweisen. Nachteile, die sich daraus ergeben, dass ein Angebot auf Grundlage unvollständiger Unterlagen abgegeben wurde, gehen zu Lasten des Bieters. Fragen und erbetene zusätzliche Auskünfte zu den Vergabeunterlagen sind bis zu dem in den Vergabeunterlagen genannten Zeitpunkt (Schluss des Frageforums) an die unter I.1 genannten E-Mail-Adresse zu richten. Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen Bietern, die die Vergabeunterlagen angefordert haben,unaufgefordert an dem in den Vergabeunterlagen genannten Zeitpunkt zur Kenntnis gegeben. Abweichend hiervon wird der Auftraggeber Auskünfte, die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird der Auftraggeber unter Umständen Auskünfte schon vor dem genannten Termin versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage/n eine unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine zusätzlichen Auskünfte im Sinne von § 12 EG Abs. 8 VOL/A darstellen, prüft der Auftraggeber im jeweiligen Einzelfall, ob er Antworten versendet. Die Entscheidungen trifft der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen.
VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig Holstein
Düsternbrooker Weg 92
24171 Kiel
Deutschland

VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen der Bekanntmachung oder dieser Vergabeunterlagen sind unverzüglich nach Kenntnisnahme (spätestens 14 Tage nach Erhalt der Unterlagen) und im Falle des Nichterkennens aber Erkennenkönnens spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber per E-Mail bei der in I.1) benannten Stelle zu rügen. Ebenso sind sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften von Bietern ab Kenntnisnahme unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber per E-Mail bei der in I.1) benannten Stelle zu rügen.
Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass Rügen abweichend von der vom Auftraggeber bevorzugten Erhebung per E-Mail nach den gesetzlichen Regelungen auch auf anderem Wege erhoben werden dürfen; in jedem Fall liegt es im Interesse eines Bieters, die Rüge in Schriftform anzubringen.
Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bieter einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens nur innerhalb von 15 Tagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist gemäß § 107 GWB ausgeschlossen.
VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
9.1.2017