Exploration der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung im Umland des Flughafens Frankfurt am Main auf sublokaler Ebene (Sozialmonitoring).

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Gemeinnützige Umwelthaus GmbH
Rüsselsheimer Straße 100
Zu Händen von: Herrn Günter Lanz
65451 Kelsterbach
DEUTSCHLAND
E-Mail:

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.umwelthaus.org

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Gemeinnützige GmbH des Landes Hessen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Umwelt
Gesundheit
Sonstige: regionaler Dialog
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Exploration der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung im Umland des Flughafens Frankfurt am Main auf sublokaler Ebene (Sozialmonitoring).
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 27: Sonstige Dienstleistungen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 65451 Kelsterbach.

NUTS-Code DE717

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftrag umfasst die Durchführung einer umfangreichen wissenschaftlichen Pilotstudie zur Exploration der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung im Umland des Flughafens Frankfurt (Main) auf sublokaler Ebene.
Erläuterung:
Dem Flughafen Frankfurt (Main) kommt eine bedeutende Rolle in der ökonomischen Entwicklung der Metropolregion Frankfurt (Main)/Rhein-Main zu; als Großinfrastruktur ist er zugleich eingebettet in ein suburban verdichtetes metropolitanes Siedlungsgefüge. Die mit der Luftverkehrsanbindung verknüpften positiven wie negativen Auswirkungen im Umland des Flughafens bedürfen der wissenschaftlichen Beobachtung, weshalb unter dem Dach des "Forums Flughafen und Region" in den umliegenden Städten und Gemeinden ein Sozialmonitoring eingerichtet werden soll. Für eine zielsichere Konzeption dieses Monitorings ist zunächst der - auf diese Auswirkungen bezogene - Ist-Zustand der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Entwicklung der Kommunen in einer explorativen Bestandsaufnahme detailliert auf möglichst kleinräumiger sublokaler Basis zu erfassen. Weil die Leistungserstellung von Luftverkehrsanbindungen komplex ist, unternehmensseitige Nutzungen der Anbindung räumlich ausgreifen und die sozialen Auswirkungen der Anbindung eingebettet sind in ein Gesamt lokaler bzw. regionaler sozialstruktureller und soziodemographischer Entwicklungen, muss die Bestandsaufnahme auf dem Wege einer Differenzierung der eigentlichen Wirkungen der Anbindung gegenüber ohnedies statthabenden sozioökonomischen und sozialstrukturellen Entwicklungen erfolgen. Ziel der Exploration ist es daher näherhin, die lokalen sozioökonomischen und sublokalen sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung tatsächlich aufzuspüren und hinsichtlich ihrer Einschlägigkeit eingehend zu analysieren.
Die Exploration soll in zwei Schritten erfolgen: 1) In einer quantitativen indikatorenzentrierten Erhebung und Analyse werden die sozioökonomischen und sublokalen sozialstrukturellen Entwicklungsstände der Kommunen möglichst breit und differenziert - gegebenenfalls auf dem Wege der Primärerhebung - erfasst, um einerseits detaillierte Informationen auf Ebene der einzelnen Kommune vorzuhalten und andererseits Typisierungen von Kommunen durch multivariate Verfahren zu ermöglichen. Die Auftraggeberin erwartet, dass der Auftragnehmer die Erhebung und Beschaffung von Daten eigenständig leistet; sie erwartet darüber hinaus ausführliche konzeptuelle Vorschläge einerseits hinsichtlich der Konkretisierung des Untersuchungsdesigns der Exploration, andererseits hinsichtlich Erhebung und Analyse etwa solcher sozioökonomischer und soziodemographischer Indikatoren, die sich nicht ohne weiteres durch Daten amtlicher oder kommerzieller Statistiken abbilden lassen. 2) In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieses ersten Untersuchungsschrittes werden für ausgewählte Kommunen, die in ihren Entwicklungsständen in besonderem Maße negativ von den Wirkungen der Luftverkehrsanbindung betroffen sind, vertiefende sublokale sozialräumliche (und gegebenenfalls sozioökonomische) Analysen durchgeführt, wobei Ansatz und Umfang der Analysen durch die Auftraggeberin festgelegt werden.
Es ist vorgesehen, dass die Erhebungen und Analysen in unmittelbarem Anschluss an die Auftragsvergabe beginnen und binnen 18 Monaten vollständig abgeschlossen werden. Thematik und Rahmenbedingungen der Exploration bieten dem Auftragnehmer Gelegenheit zu eingehender wissenschaftlicher Betrachtung der regional hoch bedeutsamen, ökonomisch-sozialräumlich komplexen Konfiguration von metropolitaner Luftverkehrsanbindung und (sub-)lokaler kommunaler Entwicklung.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

79315000, 72314000, 72316000, 79300000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Einbeziehung von bis zu 50 Kommunen.
II.2.2)Angaben zu Optionen
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 18 (ab Auftragsvergabe)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie gegebenenfalls deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, zusammen mit dem Angebot die "Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen" nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) abzugeben haben. Das entsprechende Formular wird in den Vergabeunterlagen enthalten sein.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber (möglichst wissenschaftliche Einrichtung oder Forschungseinrichtung) soll zum Nachweis seiner Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) möglichst folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorlegen (rechtsverbindliche Eigenerklärungen genügen, sofern nicht anders ausgewiesen):
a) Angabe zu Name, Sitz und Rechtsform des Bewerbers sowie zu etwaigen Gesellschaftern (Darstellung der gesellschaftsrechtlichen Strukturen), kurze Unternehmensbeschreibung;
b) Erklärung über die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter und Führungskräfte des Bewerbers in den Jahren 2013, 2014 und 2015;
c) Erklärung über die technischen Ressourcen des Bewerbers zur Primärerhebung, logistischen Beschaffung, Verarbeitung und statistischen Analyse umfangreicher Datensätze einschließlich konzeptueller Vorarbeiten;
d) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den Jahren 2013, 2014 und 2015;
e) Liste der wesentlichen in den Jahren 2013, 2014 und 2015 von dem Bewerber erbrachten Leistungen, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, soweit vorhanden, mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber nebst Ansprechpartnern;
f) Erklärung über das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung nebst Angabe der Deckungssumme;
g) ggf. Erklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt;
h) Nachweis über Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist (nicht älter als 6 Monate);
i) Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Absatz 1 MiLoG (Mindestlohngesetz) nicht vorliegen, dass der Bewerber also nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist;
j) Erklärung, dass die Tatbestände nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF nicht vorliegen:
aa) Erklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, wegen einer in § 4 Absatz 6 a) bis g) VOF genannten Verfehlung rechtskräftig verurteilt worden ist,
bb) Erklärung, sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation zu befinden oder die Tätigkeit eingestellt zu haben oder sich auf Grund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage zu befinden,
cc) Erklärung, nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden zu sein, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
dd) Erklärung, im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen zu haben,
ee) Erklärung, seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben erfüllt zu haben,
ff) Erklärung, sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4,5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt zu haben.
Die vorstehend genannten Eignungsnachweise sollen in der aufgeführten Reihenfolge, mit Registerblättern getrennt und entsprechend gekennzeichnet vorgelegt werden. Für Gesellschaften, die zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 Jahre bestehen, sind die geforderten Eignungsnachweise jedenfalls für die jeweiligen Gesellschafter vorzulegen. Ist beabsichtigt, sich als Bewerbergemeinschaft zu beteiligen, ist eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und die Leistungsanteile je Mitglied ausweist. Die unter Ziffer III.2.1) dieser Bekanntmachung genannten Unterlagen sind von einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Bedient sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen(Subunternehmer), so ist dies deutlich hervorzuheben.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe III.2.1).
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Siehe III.2.1).
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in Ziffer III.2.1) dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Dabei wird die Auftraggeberin in einem ersten Schritt prüfen, ob Bewerber nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen sind. Sodann folgt die formale Eignungsprüfung, bei der die Auftraggeberin feststellt, ob der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag oder gegebenenfalls auf Nachforderung (§ 5 Absatz 3 VOF) sämtliche geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen vorgelegt hat. Eine Nachforderung fehlender Eignungsnachweise und -erklärungen nach § 5 Absatz 3 VOF bleibt vorbehalten. Bei den Bewerbern, deren Teilnahmeantrag die formale Vollständigkeitsprüfung bestanden haben, schließt sich die materielle Prüfung an, ob auf Grund der vorgelegten Nachweise und Erklärungen die Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers zu bejahen ist. Sollte die Durchführung der Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin diejenigen fünf Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um diese fünf auszuwählenden Bewerber zu ermitteln, wird die Auftraggeberin die Teilnahmeanträge auf Basis der in Ziffer III.2.1) genannten Eignungsnachweise in eine qualitative Rangfolge bringen. Der Schwerpunkt der Bewertung liegt dabei auf Anzahl, Qualität und Vergleichbarkeit der Referenzen gemäß lit. e).
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
60292-16
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
17.5.2016 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer dieser Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Schlusstermin einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Auftraggeberin versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Nachr. HAD-Ref.: 5371/9;
nachr. V-Nr/AKZ: 60292-16.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.4.2016