Zwei Niederflur-Straßenbahnfahrzeuge (Zwei-Richtungs-Fahrzeuge).

BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE - SEKTOREN

ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER

I.1)NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)

Strausberger Eisenbahn GmbH
Kastanienallee 38
Kontakt: Geschäftsführer
z. H. Andreas Gagel
15344 Strausberg
DEUTSCHLAND
Tel. +49 3341345100
E-Mail:
Fax +49 3341345110

Internet-Adresse(n)

Hauptadresse des Auftraggebers http://www.strausberger-eisenbahn.de

I.2)HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-,Oberleitungsbus- oder Busdienste

ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

II.1)BESCHREIBUNG
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Zwei Niederflur-Straßenbahnfahrzeuge (Zwei-Richtungs-Fahrzeuge).
II.1.2)Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptlieferort Strausberg.

NUTS-Code DE413

II.1.3)Gegenstand der Bekanntmachung
II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Strausberger Eisenbahn GmbH beschafft zwei Niederflur-Straßenbahnfahrzeuge zum Einsatz im städtischen Straßenbahnverkehr (Zwei-Richtungs-Fahrzeuge).
II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34622100

II.1.6)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Nein
II.2)ENDGÜLTIGER GESAMTWERT DER VERGEBENEN AUFTRÄGE

ABSCHNITT IV: VERFAHREN

IV.1)VERFAHRENSART
IV.1.1)Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung der Vergabebekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union (für die Fälle, die unter den Buchstaben k) und l) in Anhang D aufgeführt sind)
Begründung für die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Vergabebekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union:
c) Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können nur von einem bestimmten Bieter ausgeführt werden, und zwar aus technischen Gründenaufgrund des Schutzes von Ausschließlichkeitsrechten
Für den Lieferauftrag kam nur ein Straßenbahnfahrzeug der Firma Bombardier Typ "Flexity" in Frage, weil andere Fahrzeuge gemäß den Betriebs-, Instandhaltungs- und Wartungserfordernissen des Auftraggebers mit den Fahrzeugen eines Kooperationspartners vollständig übereinstimmen mussten. Die Beschaffung anderer Fahrzeuge hätte die gestellten Betriebs-, Instandhaltungs- und Wartungserfordernisse nicht erfüllt. Bombardier hat an seinen Produkten ausschließliche Rechte. Die Produktion vollständig baugleicher Fahrzeuge durch Dritte ohne Lizenz von Bombardier ist unzulässig. Für den Auftraggeber musste die Beschaffung in ein ganzheitliches Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskonzept mit der Möglichkeit der Kooperation eingebettet sein, da der Auftraggeber nur einen Straßenbahnverkehr geringen Umfangs betreibt.
Für den Lieferauftrag kam nur ein Straßenbahnfahrzeug der Firma Bombardier Typ "Flexity" in Frage, weil andere Fahrzeuge gemäß den Betriebs-, Instandhaltungs- und Wartungserfordernissen des Auftraggebers mit den Fahrzeugen eines Kooperationspartners vollständig übereinstimmen mussten. Die Beschaffung anderer Fahrzeuge hätte die gestellten Betriebs-, Instandhaltungs- und Wartungserfordernisse nicht erfüllt. Bombardier hat an seinen Produkten ausschließliche Rechte. Die Produktion vollständig baugleicher Fahrzeuge durch Dritte ohne Lizenz von Bombardier ist unzulässig. Für den Auftraggeber musste die Beschaffung in ein ganzheitliches Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskonzept mit der Möglichkeit der Kooperation eingebettet sein, da der Auftraggeber nur einen Straßenbahnverkehr geringen Umfangs betreibt.
IV.2)ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1)Zuschlagskriterien
wirtschaftlich günstigstes Angebot
IV.2.2)Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3)VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber
STE 1/2013
IV.3.2)Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein

ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE

V.1)AUFTRAGSVERGABE UND AUFTRAGSWERT
V.1.1)Tag der Auftragsvergabe:
5.9.2011
V.1.2)Zahl der eingegangenen Angebote:
1
V.1.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag vergeben wurde

Bombardier Transportation GmbH
Fabrikstraße 41
02625 Bautzen
DEUTSCHLAND
Tel. +49 35113620
Fax +49 3511362880
Internet: http://www.bombardier.com

V.1.4)Angaben zum Auftragswert
V.1.5)Es können Unteraufträge/Subaufträge vergeben werden
Nein
V.1.6)Für Gelegenheitskäufe gezahlter Preis

ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

VI.1)AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
Nein
VI.2)SONSTIGE INFORMATIONEN
VI.3)RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1)Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
DEUTSCHLAND
Tel. +49 3318661617
Internet: http://www.mwe.brandenburg.de
Fax +49 3318661652

VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 GWB bestimmt:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1.der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 101b Abs. 1 GWB bestimmt:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber.
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.3.3)Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind

Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
DEUTSCHLAND
Tel. +49 3318661617
Fax +49 3318661652

VI.4)TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
12.9.2011